Schottische Familiennamen, die mit "Mac" oder "Mc" beginnen, schreiben sich nach danach mit einem Grossbuchstaben. Richtig wäre also: Graham McDonald. Nur: Graham selbst schreibt seinen Namen "MacDonald".
CATERHAMCaterham kündigt Unerhörtes an: Seit mehr als 50 Jahren halten die Briten mit dem Seven an einem einzigen Sportwagenmodell fest - doch bald soll ein neues Auto den Klassiker ablösen. Schon die ersten, spärlichen Informationen zum Nachfolger könnten allerdings die Traditionalisten in Rage bringen.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...847197,00.html
Schottische Familiennamen, die mit "Mac" oder "Mc" beginnen, schreiben sich nach danach mit einem Grossbuchstaben. Richtig wäre also: Graham McDonald. Nur: Graham selbst schreibt seinen Namen "MacDonald".
Caterham baute den "Seven" seit 50 Jahren? Doch wohl nicht, selbst im Text steht, dass erst 1973 die Rechte am 7 von Lotus an Caterham verkauft wurden.
Alldieweil ist ein heutiger "Seven" ebenso ein Fake-Oldtimer wie der Morgan: Alte Karosse, modernes Innenleben:
[...] Technisch erfuhr der Seven im Laufe der Zeit etliche Veränderungen; ab 1985 war anstelle der starren Hinterachse auch eine De-Dion-Achse lieferbar, die mehr Leistung verkraftete; mehrfach wurde der Rahmen steifer gemacht und seit 1995 gibt es auf Wunsch auch ein von Caterham selbst entwickeltes Sechsganggetriebe. 2005 stellte Caterham unter einer neuen Geschäftsleitung mit dem CSR die wohl umfassendste Modelländerung seit der Lotus-Seven-Serie 4 vor. Der neu konstruierte CSR-Rahmen ist länger, breiter und wesentlich steifer. Er wird nicht mehr in Handarbeit gelötet, sondern von Robotern geschweißt. Der CSR hat rundum Einzelradaufhängung und vorne im Formel-1-Stil innenliegende Federn und Dämpfer. Als Motor wird ein von Cosworth entwickelter 2,3-l-Ford-Duratec mit 147 oder 191 kW (200/260 PS) angeboten. Das ist der bislang stärkste Motor in einem Serien-Caterham. [...]
Ein wenig gruselt's mich ja schon vor dem neuen Caterham:
Mit nur 101 cm Hoehe wuerde er meinen (110 cm offen, 119 cm geschlossen) deutlich vom Platz Eins in der Rangfolge der flachsten Seriensportwagen verdraengen ...
Das ist sehr schade. Es war immer noch mein Traum, meinen eigenen Super-Seven zusammenzuschrauben.
Hoffentlich floppt das neue Modell und sie überlegen es sich noch mal bevor sie die Lizenzrechte weiterverkaufen.
Ein neues Modell käme für mich nicht in Frage, dann schon eher den KTM X-Bow oder eine Elise.
Ein Radical von Caterham, das braucht die Welt:
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Mir waere ein 7 mit Karosserie lieber, so etwas wie eine Ginetta G4.
..lieferte doch auch einen Motor für den Lotus Europa, oder? Insofern ist das doch nicht dramatisch, Hauptsache, die Maschine taugt was. Vielleicht hätte man doch zu PSA gehen sollen...
So ein Sakrileg wäre ein französischer Motor auch wiederum nicht.
Der Lotus Europa war auch mit dem Motor des Renault R 16 ausgestattet.
Lotus Europa
Unter einem "Sportwagen" verstehen die meisten Deutschen entweder ein Auto, das man mit 280 km/h über eine Autobahn treiben kann, oder eine Kiste die bei der Vorfahrt am Straßencafé möglichst viel hermacht. Das führt dann zu Geräten wie dem Mercedes SLR oder sonstigen Geräten mit einem 500 PS Wohnwagenschleppermotor, der zwar eine entsprechende Höchstgeschwindigkeit schafft aber eben auch mit der Drehfreude eines Vollwaschautomaten glänzt und daher nie ein Sportwagenmotor werden wird. Wenn man allerdings vielen deutschen Autofahrern zusieht, wie sie beim Abbiegen die Spur nicht treffen (weil sie zu früh einlenken - der Standardfahrfehler), dann ist es vielleicht auch besser, wenn nicht zu viele Leute mit einem Caterham Super Seven oder ähnlichem herumfahren.