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Cash für die Küche: USA führen Abwrackprämie für Hausgeräte ein

Die Abwrackprämie für Autos war ein Erfolg - jetzt wird das Konzept auf Haushaltsgeräte ausgeweitet: In den USA dürfen Verbraucher ihre alten Waschmaschinen und Kühlschränke gegen Bares eintauschen, vorausgesetzt sie kaufen umweltfreundliche neue Apparate.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...686610,00.html
  1. #1

    Frei nach einer Capucchino-Werbung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Abwrackprämie für Autos war ein Erfolg - jetzt wird das Konzept auf Haushaltsgeräte ausgeweitet: In den USA dürfen Verbraucher ihre alten Waschmaschinen und Kühlschränke gegen Bares eintauschen, vorausgesetzt sie kaufen umweltfreundliche neue Apparate.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...686610,00.html
    Es sagt der Durchschnittsamerikaner.
    Aber ich 'abe gar kein 'aus.
  2. #2

    Traurig

    "Preisbewusste Verbraucher stürmen jetzt in so großer Zahl die Läden, dass die Finanzreserven für den Zuschuss in manchen Bundesstaaten binnen Stunden aufgebraucht waren. Ökonomen freilich zweifeln am Sinn solcher Anreize."

    Da haben sich die Findigen mal wieder auf Kosten der Allgemeinheit bereichert und wer vielleicht nicht jede wache Minute damit verbringt nach neuen Methoden zu suchen, um den Staat auszuplündern, der schaut mal wieder in die Röhre.
  3. #3

    Die Frage ist doch wohl

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Abwrackprämie für Autos war ein Erfolg - jetzt wird das Konzept auf Haushaltsgeräte ausgeweitet: In den USA dürfen Verbraucher ihre alten Waschmaschinen und Kühlschränke gegen Bares eintauschen, vorausgesetzt sie kaufen umweltfreundliche neue Apparate.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...686610,00.html
    war die Abwrackprämie wirklich ein Erfolg oder ist es eher ein Überspielen der Finanzkrise indem man den Verbraucher zu vorzeitigem Konsum nicht benötigter Artikel auffordert. Mein Golf 2 ist 19 Jahre alt lässt sich einwandfrei ohne den Schnickschnack selber reparieren und braucht 7,8 ltr. Benzin/100km. Meine Waschmaschine ist 29 Jahre alt, hat schon den zweiten Lagerwechsel der Trommel und verbraucht ca. 140ltr. Wasser pro Wäsche. Eine Neue in gleicher Qualität und so Reparaturfreudig gibt es nicht und ehe ich die Investkosten eingespart habe sind nochmal 20 Jahre ins Land gegangen. Aber leider hält die Neue keine 20 Jahre mehr, dies sehe ich an meinem Nachbarn, der hat schon die fünfte aber super modern in den 29 Jahren. Also wer rechnen kann pfeift auf die Abwrackprämie.
  4. #4

    Einfallslos

    Der Verbraucher wird am Nasenring durchs Kaufhaus gezogen. Die staatlichen Zuschüsse kommen aus Steuergeldern und müssen letztlich wieder von diesem bezahlt werden, der den Zuschuss kassiert hat. Dieser Unfug ist nichts anderes als staatlich gesteuerte partielle Planwirtschaft. Es gibt auf der ganzen Welt kein Mittel mehr um den finanziell erschöpften Verbrauchern wieder echtes Leben ein zu hauchen, bleibt nur noch die künstliche Lebenserhaltung mittels Zuschüssen.

    Was die Menschen brauchen ist Arbeit und einen anständigen Lohn dafür. Aber dafür haben wir ja die Inder und Chinesen, die machen es für einen Appel und ein Ei. Wie soll da bitte schön der alte Diesel wieder angeworfen werden. Nein hier versucht man dem Volk weiß zu machen, man hätte das perpeduum mobilae erfunden. Oder auf amerikanisch: "Forget it".
  5. #5

    Umweltschutz!

    Zitat von idealist100 Beitrag anzeigen
    . Meine Waschmaschine ist 29 Jahre alt, hat schon den zweiten Lagerwechsel der Trommel und verbraucht ca. 140ltr. Wasser pro Wäsche. Eine Neue in gleicher Qualität und so Reparaturfreudig gibt es nicht und ehe ich die Investkosten eingespart habe sind nochmal 20 Jahre ins Land gegangen. Aber leider hält die Neue keine 20 Jahre mehr, dies sehe ich an meinem Nachbarn, der hat schon die fünfte aber super modern in den 29 Jahren. Also wer rechnen kann pfeift auf die Abwrackprämie.
    Zumindest aus Sicht des Umweltschutz ist diese "Abwrackprämie" durchaus sinnvoll, da moderne Waschmaschinen viel weniger Wasser (ca. 50 ltr. pro Wäsche, das ergibt schon bei einem 1 Personenhaushalt eine jährliche Einsparung von 5-10 m³ Trinkwasser!), sowie natürlich auch deutlich weniger Strom verbrauchen! Und das Energie- und damit natürlich auch Kostensparpotenzial ist insbesondere bei neuen Kühlgeräten enorm - ich habe meinen Stromverbrauch durch die Anschaffung einer neuen Kühl-Gefrierkombination um fast die Hälfte reduzieren können, so dass sich die Neuanschaffung bereits nach 3 Jahren amortisiert haben wird!
  6. #6

    letzte zuckungen

    das sind die (voraussichtlich nicht letzten) zuckungen eines verlogenen systems, mit dem die kriegsgewinnler ihre letzten schäflein ins trockene treiben - wie gehabt auf kosten der allgemeinkeit & des "kleinen mannes".

    zu fürchten ist, dass es zu keiner revolution kommen wird.
  7. #7

    Stimmt

    Zitat von madobo Beitrag anzeigen
    Zumindest aus Sicht des Umweltschutz ist diese "Abwrackprämie" durchaus sinnvoll, da moderne Waschmaschinen viel weniger Wasser (ca. 50 ltr. pro Wäsche, das ergibt schon bei einem 1 Personenhaushalt eine jährliche Einsparung.....
    ich würde also pro Jahr 10m3 Wasser sparen also mal 5.-€ / m3 sind das 50.-€; bei Anschaffung einer Neuen für ca. 500.-€ amortisiert sich das nach 10 Jahren wegen geringerem Stromverbrauch vielleicht nach 8 Jahren, da ist die Neue aber schon nicht mehr funktionsfähig, im Gegensatz zu meiner Alten. Nicht jeder Konsumterror ist auch wirtschaftlich sinnvoll für den Endverbraucher. Da wir in der BRD zu viel Wasser haben und die Klärwerke wirtschaftlich arbeiten sollen wird sogar ein Mehrverbrauch propagiert.


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