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"Carmageddon": Los Angeles fürchtet das jüngste Verkehrsgericht

Die meistbefahrene Straße der USA ist ein ganzes Wochenende gesperrt - und Los Angeles fürchtet das "Carmageddon", die Mutter aller Verkehrsstaus. Ob die automobile Apokalypse wirklich eintritt, weiß niemand - aber Spaßvögel und findige Geschäftsleute haben schon jetzt gewonnen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...774845,00.html
  1. #10

    .

    Zitat von germanvirgin Beitrag anzeigen
    Das will ich sehen wie man in Deutschland an nur einem Wochenende ein 16 km langes Autobahnstueck repariert und noch dazu eine komplette Bruecke abreisst. Das wuerde Monate dauern.
    Da habe ich andere Erfahrungen, bei kritischen Baustellen wird teillweise auch Nachts gearbeitet. Für einen Brückenabriss wird in D. die Nacht von Sa. Auf So. genommen das reicht in der Regel.
  2. #11

    Falling down

    Zitat von Altesocke Beitrag anzeigen
    Na, wenn Hollywood da mal keinen Film draus macht.
    Mit Fortzetzungen!
    Hollywood hat die Vorlage gegeben, sie heisst 'Falling Down' mit Michael Douglas.

    Da kann es höchstens ein schlechtes Remake geben.
  3. #12

    Nachtbaustelle

    Zitat von biobanane Beitrag anzeigen
    Da habe ich andere Erfahrungen, bei kritischen Baustellen wird teillweise auch Nachts gearbeitet. Für einen Brückenabriss wird in D. die Nacht von Sa. Auf So. genommen das reicht in der Regel.
    Ueber Nacht Strassenarbeiten ist hier aber der Regelfall. Zumindest in den grossen Ballungszentren. Tagsueber waere auch gar nicht moeglich, da gaebe es nur noch Chaos
  4. #13

    Highway

    Zitat von Ed Roxter Beitrag anzeigen
    Wenn ich das richtig verstanden habe, wird dieses Wochenende ausschließlich die Brücke abgerissen. Die Erweiterung(?) um eine Fahrspur wird dann wahrscheinlich über die nächsten Monate peu à peu und bei nicht vollgesperrter Interstate vorgenommen.
    Falsch verstanden. Es wird ein 16km langes Teilstueck des Highways repariert. Die Abrissarbeiten der Bruecke ist mit dabei. Ich meine auch fuer 16km Reparatur braucht es in Deutschland Monate, die quaelen sich ja meist schon an ein paar hundert Metern wochenlang herum
  5. #14

    Carmageddon in Norddeutschland

    Zitat von germanvirgin Beitrag anzeigen
    Falsch verstanden. Es wird ein 16km langes Teilstueck des Highways repariert. Die Abrissarbeiten der Bruecke ist mit dabei. Ich meine auch fuer 16km Reparatur braucht es in Deutschland Monate, die quaelen sich ja meist schon an ein paar hundert Metern wochenlang herum
    Einfach mal versuchen, mit dem Auto ins schöne Hamburg zu reisen!
    Da kriegt ihr JEDEN Tag euer Carmageddon!

    - mit der A1 zwischen Bremen und Hamburg versucht ein privates Konsortium seit Jahren Geld zu verdienen. Das geht nur, wenn man die Instandsetzungsarbeiten "in die Länge zieht". Die Fahrbahnerneuerung dauert nun schon 3 oder 4 Jahre.

    - im Elbtunnel sind nur 3 Röhren frei, die vor einigen Jahren gebaute 4. Röhre wird als "Wartungsröhre" genutzt, d.h. es wird immer eine der vier Röhren für Instandsetzungs-/Wartungsarbeiten zu gemacht.

    - Die A7 zwischen Horster Dreieck und Dreieck Südwest kriegt gerade mal wieder eine neue Fahrbahn. Das hat man letztes Jahr zwar auch schon mal gemacht, aber wahrscheinlich ist noch Geld über, da macht man es eben nochmal (vergl. Tom Sawyer, Anstreichen des Gartenzaunes).

    - die A1 zu den Elbbrücken und nach Lübeck kriegt, na was wohl: Eine neue Fahrbahn! War man auch schon in den letzten Jahren dran, aber irgendwo müssen die großen Baumaschinen ja auch eingesetzt werden

    Und von wegen Nachts arbeiten.
    Wer mörgens um 7 auf den genannten Strecken unterwegs ist, sieht keinen Bauatbeiter (Da sitzen sie vielleicht im Bauwagen, "Vorbesprechung", damit alles klappt und die Fahrbahn diesesmal länger als 1 Winter hält).
    Abends um halb 6 ist dann aber auch keiner mehr da ("Nachbesprechung", klären, wie man den Pfusch versteckt und noch'n paar extra Euronen vom Auftraggeber locker machen kann. Oder die Kollegen sind früher weg, weil ja schon wieder Stau vorm Tunnel ist und sie heute noch zum Elternabend müssen)

    Spricht man einen Hamburger auf diese Zustaände an, sagt der "Ja Ja, Hamburg ist eben auch eine sehr große Stadt, da muß es auch mal Sordentlich Stau geben (wie in Los Angeles, sonst merkt keiner, dass Hamburg eigentlich genauso groß ist wie L.A.)
  6. #15

    Radfahrer In La

    Zitat von marti2010 Beitrag anzeigen
    "Die aus Sicht eines Los-Angeles-Bewohners verrückteste Idee dürfte aber eine andere gewesen sein: Man könnte Fahrräder benutzen. "Jeder flippt aus wegen des Verkehrs rund um die 405 - dabei ist Radfahren eine sehr brauchbare Alternative", sagte Radfahrer Gary Kavanagh der Nachrichtenagentur AP, die nicht berichtete, wie lange es gedauert hatte, in Los Angeles einen Radfahrer aufzuspüren."

    Das hat ja wohl eher etwas mit einer flotten Feder als mit Fakten zu tun.

    Natürlich gibt es jede Menge Leute, die in Los Angeles Rad fahren, und es werden immer mehr.
    Ausserdem gibt es in der Stadt einen hervorragend funktionierenden Nahverkehr, Busse und U-Bahnen. Benutzen auch viele Leute.
    Es wäre jedenfalls schön, wenn nicht immer und immer wieder dieselben Floskeln bemüht würden.
    Natürlich ist es die einfachere Arbeit, sie trägt leider nicht besonders viel zum Erkenntnisgewinn bei.
    Da sprechen Sie mir aus der Seele! Aber solche Klischees sind einfach nicht totzukriegen. Tatsächlich fiel die Rush Hour am Freitag aus. Und am Sonnabend kamen wir ohne Probleme aus der Stadt. Obwohl wir über eine der Ausweichstrecken mussten, den Beverly Glen Boulevard, der nach Befürchtungen eigentlich ein einziger Parkplatz hätte sein müssen. Aber nix da, völlig normaler Sonnabend-Verkehr.
  7. #16

    Wohl kaum

    Zitat von Bonneville78 Beitrag anzeigen
    (wie in Los Angeles, sonst merkt keiner, dass Hamburg eigentlich genauso groß ist wie L.A.)
    Der Großraum L.A. ist ungefähr so groß wie
    Schleswig Holstein.
  8. #17

    Radfahrer In La

    Zitat von manuelbaghorn Beitrag anzeigen
    Entschuldigung, aber das kann nicht ihr Ernst sein.
    Ich bin durchaus schon in einigen Städten gewesen, aber was ich nahverkehrstechnisch in L.A. erlebt habe, das spottet jeder Beschreibung: U-Bahn Linien, die gerade einmal ein Viertel des Stadtgebietes anschliessen und dabei Buslinien, die in den chronisch verstopften Straßen überhaupt nicht voran kommen. Bei nicht vorhandenen Radwegen und den typisch amerikanischen Autos (SUV etv.) erfordert es dann vor allem in der Innenstadt schon einigen Mut, wenn nicht gar suizidale Absichten, sich auf das Rad zu schwingen. Insofern wundert mich Verkehrschaos in einer derart aufs Auto angewiesenen Stadt kaum!
    Da kennen Sie nur einen Ausschnitt der Stadt! Es gibt in LA reichlich Radwege und gute dazu. Und noch nie die wahnwitzigen Radler auf dem PCH gesehen? Natürlich ist das Radfahren in LA gefährlich - aber das ist es in Hamburg und Berlin teilweise auch.
  9. #18

    Finger auf der Landkarte reicht nicht

    Zitat von Rauschgelb Beitrag anzeigen
    Jetzt übertreiben Sie mal nicht so. Laut Wikipedia:
    Berlin: 892 qkm
    Los Angeles: 1291 qkm (ohne Umland, aber das offizielle L.A.)

    Der Pott (nicht das Ruhrgebiet, das ist ca. 3-mal so groß) von DO bis Du und RE bis E ohne Flächen-Kommunen:
    ca.1610 qkm
    Das Ruhrgebiet: 4400 qkm
    Schleswig-H. 15800 qkm
    "Umland"..., man erkennt den Kenner.

    Die Greater Los Angeles Area hat eine Einwohnerzahl von 12.872.808 bei einer Fläche von 14.763 km² (Stand: 2008)
    und ist eine der größten Metropolregionen der Welt.
  10. #19

    das echte Leben

    Zitat von Gani Beitrag anzeigen
    Hollywood hat die Vorlage gegeben, sie heisst 'Falling Down' mit Michael Douglas.
    ein Film, der ausnahmsweise mal die andere Seite des oft in US-Filmen gezeigten Lifestyle abbildet. Wirkt völlig überzogen, ist aber mglw. dichter an der Wirklichkeit, als das Lifestyle-Kino! Kann man allerdings auch hier haben, erlebe ich immer wieder mal an Orten wie am Wochenende auf dem Kiez, am Samstag bei IKEA oder an den immer selteneren Tagen, an denen ich mich hinter das Steuer eines Auto setze ...


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