Die meistbefahrene Straße der USA ist ein ganzes Wochenende gesperrt - und Los Angeles fürchtet das "Carmageddon", die Mutter aller Verkehrsstaus. Ob die automobile Apokalypse wirklich eintritt, weiß niemand - aber Spaßvögel und findige Geschäftsleute haben schon jetzt gewonnen.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...774845,00.html
Einfach mal versuchen, mit dem Auto ins schöne Hamburg zu reisen!
Da kriegt ihr JEDEN Tag euer Carmageddon!
- mit der A1 zwischen Bremen und Hamburg versucht ein privates Konsortium seit Jahren Geld zu verdienen. Das geht nur, wenn man die Instandsetzungsarbeiten "in die Länge zieht". Die Fahrbahnerneuerung dauert nun schon 3 oder 4 Jahre.
- im Elbtunnel sind nur 3 Röhren frei, die vor einigen Jahren gebaute 4. Röhre wird als "Wartungsröhre" genutzt, d.h. es wird immer eine der vier Röhren für Instandsetzungs-/Wartungsarbeiten zu gemacht.
- Die A7 zwischen Horster Dreieck und Dreieck Südwest kriegt gerade mal wieder eine neue Fahrbahn. Das hat man letztes Jahr zwar auch schon mal gemacht, aber wahrscheinlich ist noch Geld über, da macht man es eben nochmal (vergl. Tom Sawyer, Anstreichen des Gartenzaunes).
- die A1 zu den Elbbrücken und nach Lübeck kriegt, na was wohl: Eine neue Fahrbahn! War man auch schon in den letzten Jahren dran, aber irgendwo müssen die großen Baumaschinen ja auch eingesetzt werden
Und von wegen Nachts arbeiten.
Wer mörgens um 7 auf den genannten Strecken unterwegs ist, sieht keinen Bauatbeiter (Da sitzen sie vielleicht im Bauwagen, "Vorbesprechung", damit alles klappt und die Fahrbahn diesesmal länger als 1 Winter hält).
Abends um halb 6 ist dann aber auch keiner mehr da ("Nachbesprechung", klären, wie man den Pfusch versteckt und noch'n paar extra Euronen vom Auftraggeber locker machen kann. Oder die Kollegen sind früher weg, weil ja schon wieder Stau vorm Tunnel ist und sie heute noch zum Elternabend müssen)
Spricht man einen Hamburger auf diese Zustaände an, sagt der "Ja Ja, Hamburg ist eben auch eine sehr große Stadt, da muß es auch mal Sordentlich Stau geben (wie in Los Angeles, sonst merkt keiner, dass Hamburg eigentlich genauso groß ist wie L.A.)
Da sprechen Sie mir aus der Seele! Aber solche Klischees sind einfach nicht totzukriegen. Tatsächlich fiel die Rush Hour am Freitag aus. Und am Sonnabend kamen wir ohne Probleme aus der Stadt. Obwohl wir über eine der Ausweichstrecken mussten, den Beverly Glen Boulevard, der nach Befürchtungen eigentlich ein einziger Parkplatz hätte sein müssen. Aber nix da, völlig normaler Sonnabend-Verkehr.
ein Film, der ausnahmsweise mal die andere Seite des oft in US-Filmen gezeigten Lifestyle abbildet. Wirkt völlig überzogen, ist aber mglw. dichter an der Wirklichkeit, als das Lifestyle-Kino! Kann man allerdings auch hier haben, erlebe ich immer wieder mal an Orten wie am Wochenende auf dem Kiez, am Samstag bei IKEA oder an den immer selteneren Tagen, an denen ich mich hinter das Steuer eines Auto setze ...