Eine Zweitkamera für alte Objektive oder ein Ersatz für die Kompaktkamera mit 35-mm-Brennweite - wofür würden Sie die EOS M nutzen?
SPIEGEL ONLINEDer Bildsensor kommt aus einer Spiegelreflex, doch das Gehäuse passt in eine Hand: Canons erste kompakte Kamera mit auswechselbaren Objektiven ist handlich. Wie gut die Kamera im Vergleich abschneidet, verrät unser Test.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...-a-868651.html
Eine Zweitkamera für alte Objektive oder ein Ersatz für die Kompaktkamera mit 35-mm-Brennweite - wofür würden Sie die EOS M nutzen?
Ich bin seit Jahren bekennender Canon Fan, aber die EOS M war gar nix. Ich habe lange mit dem Kauf einer spiegellosen Systemkamera gewartet, weil ich erst sehen wollte, was Canon bringt. Jetzt habe ich mir doch eine Panasonic GF5 geholt und bin sehr zufrieden damit. Das 14-45 ist beinahe so kompakt, wie eine Festbrennweite und optisch nicht so schlecht, wie es oft geschrieben wird.
Der Vorteil, das EOS M mit meinem Objektivpark nutzen zu können, ist für nicht irrelevant. Ich nehme doch keine kompakte Kamera mit, um dann ein 2kg L Objektiv draufzuschrauben.
Beim Autofokus zu langsam und preislich zu ambitioniert; nur wenn Canon an diesen Stellschrauben dreht und massive Verbesserungen durchführt, wird die Kamera interessant. Für den gleichen Preis bekomme ich eine Kamera mit Spiegel und ein Objektiv mit Festbrennweite, die mehr leistet.
So wie sie jetzt ist, bleibt die EOS M ein Lifestyleprodukt mit allerhöchstens mittelmäßigen Nutzen. Ob Canon damit potentielle Apple-Jünger ins Boot holen kann, die bekanntermaßen bereit sind, sich für gut aussehende, leicht zu bedienende, technisch aber eher mittelmäßige Produkte gnadenlos abzocken zu lassen, muss sich noch zeigen.
Mir ist bei dem Preis nicht klar, warum ich eine Kompaktkamera brauche.
Wir haben uns kuerzlich die Eos T4i (oder auch 650D genannt) mit dem identischen Bildsensor und auch mit Touchscreen zugelegt fuer etwa 700$ (incl. MWSt / HST) und die Kamera ueberzeugt mit den vielen kleinen Verbesserungen (ist hier nicht das Thema, aber ich denke an das eingebaute HDR, die Rauschmittelung ueber 4 Photos, Liveview, die enormen ISO-Werte, HD-Video etc.).
Auch der Autofokus ist super, kann man extrem gut und schnell mit dem Touchscreen auf die jeweiligen Bildanforderungen abstimmen. Mit Wechsellinsen bin ich bei der Kompakten eh wieder bei der Phototasche.
Wenn man in der Tabelle bei Nikons J1 die 6 Bilder/sec erwähnt, dürfte mach doch auch bei SONYs NEX-5N die 10 Bilder/sec anführen, oder?
Hätte man nicht SONYs NEX-5N (erschienen Sept 2011) sondern die aktuelle NEX-5R zum Vergleich hinzugezogen, wär auch der Kritikpunkt der Bedienung der 5N hinfällig.
Was ich bei den meisten Systemkameras bisher schmerzlich vermisse, ist der Sucher, egal ob optisch oder digital. Ich konnte mich bis jetzt leider nicht an das reine Knipsen über ein Display gewöhnen.
Allerdings hat Sony mit der Nex-6 eine Kamera rausgebraucht, die meinen Ansprüchen endlich genügen könnte: Sucher, Hybrid-Focus, APS-C Sensor, Adapter für viele Linsen ...
Gibt es bei den meisten µ4/3 von Olympus entweder integriert oder in verschiedenen Preisstufen als Aufsatz.
Dazu hat man die komplette Auswahl an Zooms und Festbrennweiten in sehr kompakter Bauform von Panasonic, Olympus und etlichen Drittherstellern vom erwähnten Schnappschussdeckel bis zu extrem lichtstarken Kloppern wie dem Voigtländer Nokton 25mm F/0,95.
Hier bei Canon, Sony oder Samsung hat man immer das Problem, dass der Body zwar kleiner und leichter als eine Spiegelreflex kleiner ist, die Objektive aufgrund der gleichen Sensorgröße (APS-C und größer) die gleiche Größe haben. Ergo kann man sich auch gleich ne Spiegelreflex hinter das Objektiv hängen....