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Cannabis-Streit in L.A.: Joint-Verbot in der Stadt der Kiffer

SPIEGEL ONLINEJoints aus medizinischen Gründen: In Kalifornien und anderen Bundesstaaten dürfen Kranke Cannabis konsumieren. Mit tausend Ausgabestätten ist Los Angeles Amerikas Marihuana-Hochburg. Jetzt griff der Stadtrat ein.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...847104,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Joints aus medizinischen Gründen: In Kalifornien und anderen Bundesstaaten dürfen Kranke Cannabis konsumieren. Mit tausend Ausgabestätten ist Los Angeles Amerikas Marihuana-Hochburg. Jetzt griff der Stadtrat ein.

    Roadtrip: Stadtrat von Los Angeles verbietet Verkauf von Cannabis - SPIEGEL ONLINE
    Ich finde es erschreckend, wie auch in den US ('Land of the Free') einige Millionen Menschen seit Jahrzehnten durch krasse Lügen aufgrund von knallharten Wirtschaftsinteressen (Pharma-,Chemie,-Schnapslobby) systematisch kriminalisiert werden.
    Jeder erwachsene Mensch sollte das Recht haben selbst zu entscheiden, was er seinem Organismus zuführt.
    Ich mach mir nichts aus Gras, aber jeder hat ein Recht auf den Rausch, den er möchte.
  2. #2

    korrupte Verbrecherpolitik

    Eine sachliche Berichterstattung ohne die üblichen dümmlichen Klischees war wohl nicht möglich?

    Ein Staat, der schwerstkranken Menschen aus ideologischen Gründen Medikamente verweigert, hat jede Existenzberechtigung verloren. So einen Staat muss man belügen, betrügen und bekämpfen wo_es_nur_geht. Egal ob USA oder BRD.
  3. #3

    An ihrem Namen sollt ihr sie erkennen :-)

    "Stadtrat Ed Reyes"

    Klar, dass das ein Gegner ist. Sonst hieße er ja Red Eyes.
  4. #4

    Schön zu wissen....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Joints aus medizinischen Gründen: In Kalifornien und anderen Bundesstaaten dürfen Kranke Cannabis konsumieren. Mit tausend Ausgabestätten ist Los Angeles Amerikas Marihuana-Hochburg. Jetzt griff der Stadtrat ein.

    Roadtrip: Stadtrat von Los Angeles verbietet Verkauf von Cannabis - SPIEGEL ONLINE
    ...dass L.A keine andere Sorgen hat, als Kiffern auf die Pelle zu rücken.
  5. #5

    Fya

    Zitat von Mark Pitzke
    Fassungslos und wutentbrannt stürmt Lopez aus dem Saal: "Fickt euch alle!"
    WTF? Denglish for Dummies?
  6. #6

    Zitat von Rudi Gneisser Beitrag anzeigen
    Eine sachliche Berichterstattung ohne die üblichen dümmlichen Klischees war wohl nicht möglich?

    Ein Staat, der schwerstkranken Menschen aus ideologischen Gründen Medikamente verweigert, hat jede Existenzberechtigung verloren. So einen Staat muss man belügen, betrügen und bekämpfen wo_es_nur_geht. Egal ob USA oder BRD.
    Ich stimme dem 2ten Teil Ihres Beitages zu und würde auch noch weitergehen: ein Verbot von MariaJohanna gehört zu dem Lächerlichsten, dass die Legislative der Jetztzeit zu bieten hat.

    Dem 1ten Teil eher nicht; ich fand den Artikel der Lächerlichkeit seines Bezuges angebracht
  7. #7

    Wer wissen will, was Los Angeles gerade umtreibt, der muss den Stadtrat besuchen. Die Tagesordnung schwankt zwischen Banalität und Drama - wie die 13-Millionen-Metropole selbst, die den Eskapismus Hollywoods ebenso ernst nimmt wie die Rassenunruhen in Watts.
    ...
    Und wieder vermisst man schmerzlich die früher mal so gute SPIEGEL-Dokumentation.
    Los Angeles hatte bei der letzten Volkszählung (2010) 3.792.621 Einwohner. Nicht 13 Millionen.
    Die Metropolitan Area, die aus zahlreichen eigenständigen Counties und Städten besteht, von denen Los Angeles nur eine ist, hatte 2010 12.828.837 Einwohner.
    Was der Stadtrat von Los Angeles entscheidet, interessiert aber nur die 3,8 Millionen "Angelenos". Schon in Beverly Hills spielt das keinerlei Rolle mehr... Das ist nämlich eine eigenständige Stadt.
  8. #8

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Joints aus medizinischen Gründen: In Kalifornien und anderen Bundesstaaten dürfen Kranke Cannabis konsumieren. Mit tausend Ausgabestätten ist Los Angeles Amerikas Marihuana-Hochburg. Jetzt griff der Stadtrat ein.

    Roadtrip: Stadtrat von Los Angeles verbietet Verkauf von Cannabis - SPIEGEL ONLINE
    Stadtrat Ed Reyes, ein Demokrat, beklagt "Morde, Raubüberfälle und Gewalt" im Umfeld der Cannabis-Stätten - eine beliebte Behauptung, die von der Statistik aber nicht belegt, sondern sogar widerlegt wird.
    In der Politik ist wirklich keine Methode zu billig um den Leuten Angst zu machen, auch wenn die Fakten sogar gegenteiliges besagen ... unglaublich.
    Warum sollte die Mord/Raubüberall/Gewalt-Rate in der Nähe von Coffeshops/MedicalMarijuana-Ausgabestellen höher sein? Es gibt keinen Nährboden für illegale Verkaufsaktivitäten da das "Zeug" quasi-legal ist und wenn sich jemand in dem Shop oder davor direkt zurauchen sollte dann hat er mit Sicherheit auch keine Lust auf Ärger/Stress und gewalttätigkeit gehört ja, aus gutem Grund, nicht gerade zu den Dingen die man Kiffern unterstellt.

    Anfang/Mitte der 90er war ich der Hoffnung das, wenn erst die Mitglieder meiner Generation an den Schalthebeln der Macht sitzen, sich die Legalisierung dieser vergleichsweise harmlosen Substanz nach und nach einstellen würde. Leider schwingt das Pendel seit '9-11' immer mehr in die andere Richtung. Sowohl gesellschaftspolitisch, als auch in der speziellen Frage der Legalisierung.

    Vor kurzem wurden Bekannte von mir mit einer geringen Menge Cannabis in der Tasche kontrolliert. Handschellen, Verbringung aufs Revier, Identitätsfestellung INKLUSIVE Körperhöhlenuntersuchung, 3 Stunden in einer Zelle .... kurzum : Behandlung wie Schwerverbrecher, obwohl beide keinerlei Vorstrafen etc. besitzen und beides wirklich friedfertige Naturen ohne asoziale Attitüden sind.

    Das beste Beispiel : Oktoberfest - Die größte Drogenparty dieser Erde. Die Kamera begleitet Ordnungskräfte die am Rande des Festplatzes nach dem Rechten sehen. Während sie über allerlei voll- und sturzbetrunkene steigen, teilweise neben oder in ihrer eigenen Kotze liegend, riechen sie auf einmal aus einer Ecke Cannabisgeruch. Das Team bewegt sich im Laufschritt auf die Übeltäter zu und nimmt sie erstmal vorläufig fest. Sprich : Du darfst dich ins Koma saufen, wenns zu arg wird haben wir hier Ambulanzen! Alles um dich rum huldigt dem Alkoholkonsum, aber WEHE du rauchst einen Joint (und kotzt nicht alles voll, neigtst nicht zur gewalttätigkeit, besitzt noch motorische Kontrolle etc.) ...

    Ich hoffe auf ein Ende der bigotten Drogenpolitik in diesem Land!
  9. #9

    sind die wirklich alle.....

    Zitat von Rudi Gneisser Beitrag anzeigen
    Eine sachliche Berichterstattung ohne die üblichen dümmlichen Klischees war wohl nicht möglich?

    Ein Staat, der schwerstkranken Menschen aus ideologischen Gründen Medikamente verweigert, hat jede Existenzberechtigung verloren. So einen Staat muss man belügen, betrügen und bekämpfen wo_es_nur_geht. Egal ob USA oder BRD.

    ....schwerkrank?
    Ich würde nicht soweit wie Sie gehen, eine absolute Aussage a la "Existenzberechtigung verloren" zu machen, aber die "Kranken", die dort geschildert werden, scheinen entweder einfache Konsumenten zu sein, oder ihre "Erkrankungen" aus der Abhängigkeit heraus erworben zu haben...








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