Forum


 

Cannabis-Diskussion: Kiffer-Clubs? Nein danke!

"Weg von der Verteufelung", hin zu legalem Genuss: Die Linke heizt mit*ihren Forderungen nach der Entkriminalisierung von Cannabis die Drogen-Debatte neu ein. Sie*will Clubs, in denen Kiffer Marihuana anbauen und konsumieren dürfen - und kann damit nicht einmal die Grünen überzeugen.

Cannabis-Diskussion: Kiffer-Clubs? Nein danke! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
  1. #30

    Isses nicht klasse, sowie man 18 ist, kann man in den Laden gehen und sich Hochprozentiges kaufen, soviel man möchte. Das knallt man sich dann ab diesem Zeitpunkt legal in die Birne - ist ja auch nicht so schlimm, was das alles anrichten kann. 'nen Autounfall vielleicht - aber bei so einer Fahrt im Vollrausch sind die Gerichte ja meist recht milde in der Urteilsverkündung. ^^

    Vor drei Wochen hatte ich einen heftigen Migräneanfall und ich hatte keine Medikamente mehr daheim, also habe ich mich zur Apotheke geschleppt und mir das stärkste Mittel, welches man ohne Rezept bekommen kann, gekauft.
    Fragt mich aufeinmal der Apotheker, warum ich nicht meinen Sohn losgeschickt habe? Na, sage ich, der ist 13 - der wird sowas ja wohl nicht kaufen dürfen. Doch, sagt der Apotheker.
    Aha - 13jährige dürfen also Schmerzmittel in der Apotheke kaufen - Alk ab 16/18 - aber wehe man wird mit einem Joint erwischt.
    Bescheuert ...
  2. #31

    Glaubhaft

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Weg von der Verteufelung", hin zu legalem Genuss: Die Linke heizt mit*ihren Forderungen nach der Entkriminalisierung von Cannabis die Drogen-Debatte neu ein. Sie*will Clubs, in denen Kiffer Marihuana anbauen und konsumieren dürfen - und kann damit nicht einmal die Grünen überzeugen.

    Cannabis-Diskussion: Kiffer-Clubs? Nein danke! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Wie glaubhaft ist es denn, dass die beiden Parteien, die sich am meisten, angeblich aus Gründen des Jugendschutzes, gegen eine Canabislegalierung stellen (CDU und FDP), gleichzeitig eine enorme Ausweitung des privaten Glücksspiels und privater Wettangebote vornehmen?

    Gefährdet Glücksspiel etc. etwa nicht unsere Jugend oder ist das allein deshalb ok, weil die Glücksspielunternehmen so viel Geld in die Parteikassen gespendet haben.
  3. #32

    Schade!

    Schade!
    Wiedermal haben es die "Konservativen" und die "Liberalen" geschafft, eine sachliche Diskusion über diese Thema, mit den schon vielfach widerlegten Argumenten, im Keim zu ersticken.
  4. #33

    Wie kommen sie auf "Nein danke!"

    Ich finde es nach wie vor erschreckend, dass Drogenpolitik nichts mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu tun hat.
    Zudem lässt sich jedes Argument der Gegener leicht entkräften:
    1. Cannabis ist (wie jeder Gesundheitsexperte bestätigten wird) weniger schädlich als Tabak und Alkohol

    2. Cannabis ist in der Gesellschaft verankert (3,5-4 Millionen Nutzer, wie im Artikel beschrieben, vermutlich mehr, obwohl es illegal ist). Nur wird der Konsum "heimlich" ausgeführt, weil die Illegalität dies so will.

    3. Wie in 2. gezeigt, hält ein Verbot niemand vom Konsum ab.
    4. Cannabis ist wenn überhaupt eine Einstiegsdroge, WEIL es illegal ist. Nur deshalb gibt es Dealer, die evtl. empfehlen noch was anderes auszuprobieren. Alkohol ist im Gegenzug keine Einstiegsdroge, weil der freundliche Herr an der Kasse des Getränkemarktes nicht fragt, ob man nicht noch ein Bißchen Speed, o.ä. dazu will.

    5. Die Zahl der Dauerkiffer, die sich aus der Gesellschaft zurück ziehen steigt durch die Illegalität, da a) die soziale Kontrolle durch die Umgebung durch den heimlichen Konsum entfällt und b) der Zwang zum heimlichen Konsum den sozialen Kontakt im Rausch verhindern kann.

    Leider ist es aber so, dass die meisten Politiker es nicht so halten wie die Piraten und gegebenenfalls sagen: Da habe ich keine Ahnung von, ich werde mich schlau machen (Das einzige Mittel gegen die aristotelische Analogie Demokratie=Herrschaft der Feigen und Dummen). Stattdessen wird mit dumpfen Parolen gearbeitet und versucht, sich als Schützer der Kinder/ der Bevölkerung/ des christlichen Abendlandes zu profilieren, weil man (leider zurecht!) denkt die wählende Bevölkerung sieht das (aufgrund ihrer Altersverteilung und ihrer Inkompetenz).

    Es wäre also an der Zeit, die Bevölkerung über den wissenschaftlichen Hintergrund aufzuklären und dieses sinnlose Verbot aufzheben.

    Zudem noch ein paar Anmerkungen zum Artikel: Da wird geschrieben, die Registrierung ginge nicht, weil man das beim Alkohol auch nicht macht. Irgendwie scheint der Autor den Sinn nicht verstanden zu haben. Die Schlussfolgerung wäre: "Die Registrierung müsste für eine Gleichbehandlung wegfallen" und nicht "Cannabis muss verboten bleiben".

    Man muss sich nurmal vor Augen halten, dass (geschätzt) 3,5 - 4 Millionen Menschen in Deutschland (theoretisch) für ihre normale Freizeitgestaltung starfrechtlcih verfolgt werden können.

    Wenn man einmal die wissenschaftlichen Erkenntnisse verstanden hat, braucht man nur noch zur Verdeutlichung in jedem möglichen Besipiel für Alltagssituationen die Begriffe Alkohol und Cannabis zu vertauschen. Dies zeigt bereits die gesamte Lächerlichkeit des Verbots, obwohl man eigentlich noch oben drauf schlagen könnte, dass Alkohol schlimmer ist...
  5. #34

    Echte Deutsche

    Mag ja sein, dass ein echter deutscher Revolutionär sich erst eine Bahnsteigkarte kauft, bevor er den Bahnhof stürmt. Aber ein echter deutscher Kiffer fragt garantiert keinen Politiker-Spießer, ob er sich eine Tüte drehen darf! Niemals!
  6. #35

    Passt zwar nicht zum Thema

    Zitat von tsitsinotis Beitrag anzeigen
    Wieso werde ich ausgeloggt("Sie sind nicht angemeldet".), wenn ich mir Zeit für einen Kommentar lasse?
    aber ich muss auch bemerken, dass die Erneuerung des Forums in dieser Sache ein gewaltiger Rückschritt war...
  7. #36

    Man sollte Cannabis-Produkte mit alkoholischen Getränken ab 2,5% Vol. und Tabakwaren gleichstellen und alle drei Produktgruppen NUR noch in staatl. kontrollierten Läden ähnlich denen in Schweden mit schön saftigen Steuern strikt nur noch an Personen ab 18 Jahren verkaufen. Das wäre mal ein Schritt zu einer vernünftigen Suchtpolitik ohne links/rechts-Stereotypen. Wer sich was reinpfeifen und damit seiner Gesundheit nicht gerade einen Gefallen tun will, kann das gerne machen, aber soll auch dafür zahlen.
  8. #37

    Die Links-Partei und ihre Kiffer

    Dass die Kiffer in der Sammlungsbewegung aller „Verdammten dieser Erde“ noch gefehlt haben und dass die Links-Partei diese Lücke nun versucht mit der vorgeschlagenen Wiedereinrichtung von LPGs für den Hanf-Anbau in wählerstimmenwirksamer Weise zu schließen, ist bei der abstrusen Denke der blutroten Genossen irgendwie schlüssig. Die Sache hätte auch den Vorteil dass dadurch bisher gebundene Polizeikapazitäten freigesetzt werden könnten, die dann zum Einsatz bei der Bekämpfung von verfassungsfeindlichen links- und rechtsextremen Gruppierungen zur Verfügung ständen.
  9. #38

    Genau...

    "Die Zahl der Dauerkiffer, die sich aus der Gesellschaft zurück ziehen steigt durch die Illegalität, da a) die soziale Kontrolle durch die Umgebung durch den heimlichen Konsum entfällt und b) der Zwang zum heimlichen Konsum den sozialen Kontakt im Rausch verhindern kann."

    das isses nämlich. Niemand, der sich heimlich Gras in Holland oder sonst wo besorgt, will das an die große Glocke hängen und, wenn er mit der Tüte auf dem Sofa von seinem Nachbarn erwischt wird, fragen lassen, woher er das hat.
  10. #39

    Eperienced?

    Da diskutieren Experten unterschiedlichster Professionen und viele, wenn nicht die meisten von Ihnen haben leider niemals die Segnungen dieser heiligen Pflanze, erlebt. Das erschwert die Diskussion leider ungemein, denn wie will man Zustände beurteilen, die man ncht kennt.

    Ich fordere daher, dass es im Vorfeld weiterer Diskussionsrunden eine verpflichtende Teilnahme aller Abgeordneten an einem Hanf-Räucher-ritual gibt, damit die Pflanze die direkte Möglichkeit bekommt, sich und ihren heilsamen Geist einmal den unerfahrenen Experten vorzustellen. Die Vertreter der Medien sollten hieran ebenfalls teilnehmen.


TOP



TOP