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Campus-Romane: Wo ist die Lust geblieben?

CorbisSex im Professoren-Büro, in der Bibliothek, im Audimax: Früher drehten sich Campus-Romane um verquere Liebschaften, Intrigen, Ausschweifungen. Doch an modernen Unis haben die jungen Credit-Point-Sammler keine Zeit mehr für Unvernunft - und den Autoren geht der Stoff für gute Geschichten aus.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...844001,00.html
  1. #1

    Drama und Komoedien zuhauf

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sex im Professoren-Büro, in der Bibliothek, im Audimax: Früher drehten sich Campus-Romane um verquere Liebschaften, Intrigen, Ausschweifungen. Doch an modernen Unis haben die jungen Credit-Point-Sammler keine Zeit mehr für Unvernunft - und den Autoren geht der Stoff für gute Geschichten aus.

    Romane übers Uni-Leben: Klassiker zum nachlesen - SPIEGEL ONLINE
    Naja, die Autoren sollten sich an den Unis mal genauer umsehen, und zwar nicht nur an der paedagogischen Abteilung die da vor sich hin schlummert. Das Drama liegt heute z.B. im Wissenschaftsbetrug, dem Stehlen von Ideen und Daten und der Furcht davor (insbesondere bei den Kleingeistern die wenig oder keine Ideen haben), und bei den Verhaltensweisen die dabei herauskommen. In den USA gab es wenn ich mich recht erinnere vor kurzem einen Mord wegen solcher Sachen. Dann natuerlich die Persoenlichkeiten die Wissenschaftsabetrug begehen. Das Verhalten von Akademikern wenn Politikos oder Fernsehkameras auftauchen ist ebenfalls bemerkenswert.

    Ausserdem natuerlich Macht, Sex (weniger bei den Technikern...), und Konkurrenz. Mein Fazit ist dass an den Unis fast zuviel Stoff fuer Drama und Komoedien vorhanden ist, man muss allerdings tiefer hineinschauen. Einfach Handlungen zu uebertragen traegt dem akademischen Leben absolut keine Rechnung...
  2. #2

    Lustvolle Campus-Literatur...

    Wer ein Buch sucht, in dem es vor allem um die Lust auf dem Campus geht, dem sei das Buch "Ein geiles Studium" von Théo empfohlen. Da geht es zwar vor allem wirklich nur um das Eine, aber das eben dann auch richtig. Wer einen Thriller lesen will oder ein Drama, kann das danach dann ja immer noch tun...

    http://www.amazon.de/Ein-geiles-Studium-erotische-Geschichten/dp/1478226919/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1346833982&sr=8-2
  3. #3

    Keine Angst!

    Keine Angst! Den Autoren wird schon etwas einfallen. Unser Sex-besessener Zeitgeist wird schon dafür sorgen. Nur ein bisschen kreativ sein: Wie wär's mit Sex unter Islamisten. Mit all den eifersüchtigen Ehefrauen! Oder unter EU-Komissaren. Wie bitte, nicht glaubwürdig? Na, irgendwas ließe sich da doch machen.
  4. #4

    An der Uni sollen Studis also Folgendes wollen:

    Sex, Sex an ungewöhnlichen Orten, Sex mit ungewöhnlichen Leuten, Saufen, Saufen mit superduften Kumpels, gern auch vom anderen Geschlecht, dann Saufen, das in Sex übergeht, auch andere Drogen als Alkohol, diese Drogen runtersaufen und dann Sex auf die ungewöhnlichste Art haben. Dafür geht man auch ins Ausland. Wofür sonst?

    Um Denken, Erkenntnis, Bildung geht es nie und nimmer.
    Was für eine Bankrotterklärung.
  5. #5

    Wie konnten Sie Donna Tartts "Geheime Geschichte" in dieser Aufstellung vergessen?

    Vom buchstäblich klassischen Bildungsideal über eine Extremform des "Mikrokosmos Campus" und Sex bis hin zu Bacchanalien ist da doch nun wirklich alles dabei...
  6. #6

    »Die Beschreibung des Geschlechtsverkehrs ist gelinde gesagt furchtbar. Schwanitz lässt kein Klischee aus: Die Brüste pendeln, die Schenkel zittern, die Rücken verkeilen sich ineinander - über Sex schreiben kann Charlotte Roche um Klassen besser.«

    Das mag daran liegen, dass Schwanitz lediglich Wunschvorstellungen eines frustrierten Profs zu Papier gebracht hat.








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