David Cameron gerät*wegen seines*Neins zur EU-Vertragsreform in seiner Heimat politisch immer stärker unter Druck.*Jetzt*rügte auch Schottlands Regierungschef das Veto*des britischen Premiers in Brüssel. Eine Umfrage der "Times" zeigt allerdings große Zustimmung bei den Wählern.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...803083,00.html
genauso wie das wohlergehen der anderen nationen uns deutschen das vornehmste und allererste ziel ist, so kann man doch erwarten, dass die britische regierung schnöden nationalismus, sprich egoismus hintanstellt.
das ist so wie am arbeitsplatz, da ist der "kollege" ja auch der allerliebste mitmensch - gnadenloser konkurrenzkampf ist doch vorgestrig, wir sitzen alle in einem boot und rudern in dieselbe richtung, nicht wahr?
die regierungen haben den auftrag, den wählerwillen durchzusetzen, offensichtlich sehen viele briten ihre eigenen interessen zur zeit in brüssel nicht hinreichend vertreten, die berühmte win-win-situation besteht in ihren augen nicht - das kann sich auch wieder ändern.
vielleicht werden ja auch die norweger in 150 jahren, wenn das nordseeöl zur neige gegangen ein sollte, der eu beitreten wollen, weil sie sich daraus mehr vor- als nachteile versprechen.
möglicherweise werden sie aber auch von den dividenden der clever im ausland - in eu-ländern? - investierten öleinnahmen bequem ihren hohen lebensstandard halten können und weiterhin der gemeinschaft fernbleiben - nach altbewährter egoistischer, nationalistischer art und weise.
und keiner wird ihnen böse sein, dass sie ihren reichtum, wie heute auch schon, nicht mit den "armen" eu-ländern, geschweige denn der dritten welt, teilen wollen - sie wären ja schön blöd, oder...? ;-).
haben viele Europäer nicht, dass sie es sind, die in Konkurrenz zu China stehen
Weder Opposition, noch Regierungen, noch ihre Institutionen gestehen gegenüber dem Wahlvolk ein, dass sie versagt haben.
Das Wahlvolk trägt ebenfalls ein gerüttelt Mass an "Schuld", da der Hang individueller Verantwortung gering und die Selbsttäuschung bequem ist.
Es wird Zeit, Dinge neu zu organisieren.
Vor China braucht man keine Angst zu haben, wenn man das Individuum in den Vodergrund der Politik stellt.
zum Grusse
Tägliches Welt-Geldhandel beträgt 4 Trillion Dollar. 37% des Geldhandels wird über London abgewickelt, 18% über USA, 6% über Japan. Dieses tägliche Welt-Geldhandel wird 42% über Dollar, 20% über Euro, 10% über Jen, 7% über Pound, 3% über S.Franken gehandelt. (Hier redet man nicht von Börse, Wertpapierhandel, Aktien, oder Immobiliengeschäften, sondern von purem Geld.)
Anteil an diesem Welt-Geldhandeln haben 3 Britische Banken 24%, 4 US-Finanzunternehmen 24%, deutsche und schweizerische Banken jeweils 10%.
Auslands Eigenkapital der in diesem Welt-Geldhandel beteiligte Banken sind in Euro, GB 7,5 Milliarden, USA 2,5Milliarden, Deutschland 3,5 Milliarden, Niederlande 2,8Milliarden, Luxemburg 0,5 Milliarden, Schweiz 0,7 Milliarden.
Diese vorliegende Zahlen sollten zu verstehen dienen, a- warum Mr. Cameron "No" sagen musste, b- wie unüberlegt Merkel und Sarkozy gehandelt haben.
Cameron möchte Premier bleiben. Die Torry-Mehrheit möchte ungestört regieren können. Koalitionspartner wie die LibDem sind ihnen lästig. Neuwahlen müssen irgendwann in absehbarer Zeit her, um endlich ungestört Macht geniessen zu können.
Neuwahlen brauchen aber eine Begründung.
Da fliegen Herrn Cameron die Eurokrise und die Bemühungen einiger EU-Staaten, sich aus den Fesseln der sogenannten "Finanzmärkte" zu lösen - das heisst: diese "Märkte" zu regulieren -, geradezu als Geschenk zu. Die Umfragen im Hinterkopf spielt er sich als Held britischer Weltgeltung auf und tut so, als habe Großbritannien bezüglich dieser "Finanzmärkte" keine Probleme.
Wenn man sich aber einen Blick auf die globalen Staatschuldenstatistiken erlaubt, sieht man sofort: Großbritannien ist derart verschuldet, dass man im Vergleich nur noch die USA gelten lassen kann. Nur betrifft dieses Faktum den Euro nicht. Man stelle sich vor, Großbritannien wäre im Euroverbund! Natürlich aknn er das Pfund abwerten. Nur nützt das der realen britischen Wirtschaft auf DFauer gar nichts. Sie wird sich nicht mehr genügend felxibel fiannzieren können. Nicht heute, aber morgen und vor allem übermorgen.
Mit "Demokratie" hat Camerons Heldenpose wenig zu tun, mit Ablenkungsmanöver aber sehr viel. Schlussendlich wird Camerons Politikshow, als Wahlkampfauftakt inszeniert, zur Verselbständigung von Schottland führen. Was die britische Realwirtschaft dannzumal allerdings sehr nachhaltig beschädigen wird, wenn ich an das schottische Erdöl denke.
Kurz: Cameron geriert sich als Vabanque-Spieler, der bloss seinen nächsten Spielzug, völlig auf sich selber bezogen und damit von Realitäten der Umwelt abgekoppelt, im Kopf hat.
Cameron hat nun das altbekannte Porblem der Politik: Folgt er dem Auftrag seiner Wähler und wendet sich von der EU ab oder folgt er dem langfristig für Großbritannien wohl besseren Weg und folgt der getroffenen Vereinbarungen der restlichen Staaten.
In einer Demokratie sind gewählte Volksvertreter ihrer Wählerschaft verpflichtet. Von dieser Warte aus hat Cameron das Richtige getan. Wenn als Konsequenz in einigen Jahren wirtschaftliche Nachteile und der Verlust von Arbeitsplätzen folgen, wird er trotzdem vom schnell vergessenden Volk verantwortlich gemacht werden. In seiner Haut stecken möchte ich jedenfalls nicht.
Ein Teil der Krisen-Ursachen liegt darin, das viele Politiker den Lockrufen des neoliberalen Tony Blair (New Labour) gefolgt sind.
Hervorzuheben ist dabei die SPD, beginnend mit Schröder über Clement bis zu Müntefering. Auch Steinmeier und Steunbrück könne sich von ihrer neoliberalen Haltung in der Vergangenheit nicht herausreden.
Auch die Deutsche Bank wollte ihren Hauptsitz nach London verlegen, da dort keinerlei Regulierung ihrer Spekulationsgeschäfte vorhanden war und immer noch nicht ist.
Und wenn doch, wird es zum Dauerstreik kommen, und kurz darauf ist sowieso Schluss mit dem Gemeinschafts-Wahnsinn. Warum soll man auch versuchen, gemeinsam Probleme zu lösen, die man alleine gar nicht hat?
Im Übrigen sollte man Frankreich daran erinnern, wer unbedingt den Euro wollte.
Jetzt bin ja wirklich erleichtert, dass die EU ein Projekt ist, das völlig ohne Einmischung der Bürger abgewickelt wird. Die Völker der EU sind einfach zu blöd, so etwas Großes zu verstehen.
Und damit auch der Letzte das kapiert, kommt die Nazikeule. Wer demokratische Bürgerrechte in der EU einfordert, ist ein Nazi. Ich habe es verstanden
Die Blödzeitung als EU-kritische Zeitung? Das ist lustig. Machen Sie sich keine Sorge, die Blöd-Zeitung hält das Volk auf Linie, so gut es geht.
Vielleicht sollten Sie sich mal etwas mehr INTERESSIEREN, dann müssen Sie hier nicht so oberflächlich posten, sondern könnten auch mal substantiell argumentieren.