Callcenter für Privatkunden: Mein Internet-Butler in Indien

Katharina FinkeKeine Zeit für die Fleurop-Bestellung? Keinen Nerv, die eigenen Termine zu organisieren? Nicht nur Konzerne, auch Privatleute können solche Aufgaben in indische Callcenter auslagern. Persönliche Assistenten werden so stundenweise gebucht. Doch die Angebote haben Schattenseiten.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...848145,00.html
  1. #1

    .............

    is ein alter Hut
  2. #2

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Keine Zeit für die Fleurop-Bestellung? Keinen Nerv, die eigenen Termine zu organisieren? Nicht nur Konzerne, auch Privatleute können solche Aufgaben in indische Callcenter auslagern. Persönliche Assistenten werden so stundenweise gebucht. Doch die Angebote haben Schattenseiten.

    Internet-Butler in Indien: Offshoring für Privatleute - SPIEGEL ONLINE
    Es müssten 20.000 Rupien sein und nicht 2.000. Aber selbst 20.000 INR wären in Delhi, Bombay, Hyderabad oder Bangalore zu wenig um über die Runden zu kommen.
  3. #3

    funny.... wenn die Sprachbarriere nicht wär

    dann tät sich das vielleicht etwas mehr anbieten. Andererseits.... ein Babysitter oder eine Putzfrau kost 10 Euro die Stunde, cash auf die Kralle und eine kenn ich die tut da auch einkaufen gehen für Oma A und Opa B. Wozu dann einen englischsprachigen "Agenten" in Indien? Für mich verbirgt sich dahinter immer noch ein Kontakt mit ein und derselben Person, und wenn sie DAS nicht bieten dann taucht das nix und viele Deutsche denken so wie ich.
  4. #4

    2000 inr

    Zitat von joe87 Beitrag anzeigen
    Es müssten 20.000 Rupien sein und nicht 2.000. Aber selbst 20.000 INR wären in Delhi, Bombay, Hyderabad oder Bangalore zu wenig um über die Runden zu kommen.
    sind sicher nicht die Welt, doch man kann damit in Indien leben. Bei Tätigkeiten, die eine speziellere Qualifikation voraussetzen, kann das Gehalt in Indien auch deutlich höher ausfallen (siehe Fotostrecke).

    Vergleichen Sie diese Bezahlung bitte einmal mit dem Einkommen in ostdeutschen Callcentern, wo - sehr häufig für weniger als 7,00 Euro pro Stunde - solide kaufmännische Kenntnisse, hohe IT-Affinität und überdurchschnittliche kommunikative Fähigkeiten (gern auch mehrsprachig) erwartet werden. Das ganze bei traumhaft flexiblen Arbeitszeiten von 30 bis 48 Stunden pro Woche - garantierte Stundenzahl selbstverständlich am unteren Ende dieser Zeitspanne. Für viele Mitarbeiter kommen dann noch täglich Arbeitswege von nicht selten 100 km und mehr hinzu, was fast immer ein Auto erfordert, denn mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Arbeitsplatz oft kaum zu erreichen. Für Alleinerziehende heißt das im Klartext - ab zum Amt als Hartz 4-Aufstocker...

    Und was den schmalen Arbeitsplatz im schmucklosen Großraumbüro angeht: Ob die Autorin schon mal ein deutsches Callcenter von innen gesehen hat?
  5. #5

    Guter Service, aber Einarbeitung schwierig

    Ich habe den deutschen Getfriday-Service bis zu seiner Einstelleung genutzt - und war zufrieden. Unterschätzt habe ich die lange Einarbeitungszeit. Als es dann lief, hat GetFriday den Dienst eingestellt ...
  6. #6

    Strandschicht

    Ich kann den Service von Strandschicht empfehlen: gute Betreuung, ich habe eine Assistentin, die mich kennt und mit der ich sehr zufrieden bin. Wichtig ist generell bei VPA-Services, dass man die Aufgabenstellung klar formuliert. Und zum Thema Ausbeutung: ist es nicht vielmehr Selbstausbeutung, wenn ich langwierige Excel- oder Recherchearbeiten selber ausführe, statt jemandem 10 Euro dafür zu bezahlen, der es schneller und besser kann als ich selbst?
  7. #7

    Zitat von photobabe Beitrag anzeigen
    sind sicher nicht die Welt, doch man kann damit in Indien leben. Bei Tätigkeiten, die eine speziellere Qualifikation voraussetzen, kann das Gehalt in Indien auch deutlich höher ausfallen (siehe Fotostrecke).
    ...

    Und was den schmalen Arbeitsplatz im schmucklosen Großraumbüro angeht: Ob die Autorin schon mal ein deutsches Callcenter von innen gesehen hat?
    In den ländlicheren Regionen (Kerala) reicht es eventuell, aber in den Städten ist es definitiv zu wenig. Bombay hat hier schon fast europäisches Preisniveau erreicht...
  8. #8

    Ausverkauf

    Deutschland verkauft sich ans Ausland, die Vermögen, die Firmen, die Arbeit. Wo nix mehr verdient wird, kann nix mehr gekauft werden. Verwaltung und Politik werden aufgelöst, weil es nichts mehr zu verwalten gibt ... alles verkauft.Ein Land wird liquidiert.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Keine Zeit für die Fleurop-Bestellung? Keinen Nerv, die eigenen Termine zu organisieren? Nicht nur Konzerne, auch Privatleute können solche Aufgaben in indische Callcenter auslagern. Persönliche Assistenten werden so stundenweise gebucht. Doch die Angebote haben Schattenseiten.

    Internet-Butler in Indien: Offshoring für Privatleute - SPIEGEL ONLINE
    Das ist doch ein alter Hut. Vielleicht sollten Sie mal über die Menschen berichten, die deutsche Muttersprachler mit perfekten Englischkenntnissen, gern mit Universitätsabschluss, für 4 oder 5 Euro die Stunde als Virtuelle Assistenten einstellen.