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Callcenter für Privatkunden: Mein Internet-Butler in Indien

Katharina FinkeKeine Zeit für die Fleurop-Bestellung? Keinen Nerv, die eigenen Termine zu organisieren? Nicht nur Konzerne, auch Privatleute können solche Aufgaben in indische Callcenter auslagern. Persönliche Assistenten werden so stundenweise gebucht. Doch die Angebote haben Schattenseiten.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...848145,00.html
  1. #10

    Originelle Idee mit Tücken

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Keine Zeit für die Fleurop-Bestellung? Keinen Nerv, die eigenen Termine zu organisieren? Nicht nur Konzerne, auch Privatleute können solche Aufgaben in indische Callcenter auslagern. Persönliche Assistenten werden so stundenweise gebucht. Doch die Angebote haben Schattenseiten.

    Internet-Butler in Indien: Offshoring für Privatleute - SPIEGEL ONLINE
    Die Idee klingt originell und ist mit "Globalisierung von Kommunikation" einfacher geworden. Allerdings ist sowas als Outsourceprojekt im großen Stil meist Ausbeutung. Es ist also eine Menge Fingerspitzengefühl erforderlich. Bei "Kleinkrautern" find ich´s ok, bei Konzernen inakzeptabel.

    Ciao
    DerDemokrator
  2. #11

    Lernen wir nicht?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Keine Zeit für die Fleurop-Bestellung? Keinen Nerv, die eigenen Termine zu organisieren? Nicht nur Konzerne, auch Privatleute können solche Aufgaben in indische Callcenter auslagern. Persönliche Assistenten werden so stundenweise gebucht. Doch die Angebote haben Schattenseiten.

    Internet-Butler in Indien: Offshoring für Privatleute - SPIEGEL ONLINE
    Wir kaufen möglichst billig. Ja, das sind wir uns schuldig. Wir müssen ja auf den Cent achten. Daher darf ein T-Shirt gern 2 Euro kosten und die Herstellungsbedingung nebst Stundenlöhnen interessieren uns nicht. Hauptsache wir haben unser Schnäppchen gemacht.

    In Zeiten der Globalisierung macht es für soche Denker natürlich auch Sinn, ihr ansonsten verkorkstes Leben in die weite Welt zu verlagern. Das ist aus meiner Sicht menschunwürdig und erinnert mich an koloniale Zeiten.

    So, jetzt warte ich auf das Argument, dass die Menschen in Indien ja ohne diese tollen Tätigkeiten arbeitslos wären.
  3. #12

    Da hinken die Deutschen nach

    Tja das könnten die Deutschen Callcenter Nichtmals wegen Sprachkenntnissen in Indien und China anbieten........ sprachlich nicht Konkurrenzfähig!

    Es hapert ja schon für Deutsche als kaufmännische Angestellte in der Deutschschweiz da dort meist 3 Sprachen erforderlich sind (deutsch/engl. und dazu eine 2. Schweizer Landessprache franz. oder Ital.).
  4. #13

    Okay.

    Meiner Sekräterin habe ich gesagt: "Machen Sie Ihr eine kleine Freude."

    Aber was ist das? Ein Strauß Blumen? Ein wenig Geld? Ein eigenes Pferd? Oder ein paar Aktien?
    Das hat auch was mit Kultur zu tun. Wer erfolgreich sein möchte, der muss verstehen, was sich die Menschen wünschen.
    Aus Indien geht das?
  5. #14

    Mein Service geht noch weiter

    Dieser Serviceumfang ist bereits überholt:
    Ich biete nicht nur Anfassen und Übermitteln der Liebesgedichte, sondern übernehme für Sie auch den Late-Night-Candle-Dinner-, den Vorspiel-, Penetration- und After-Sex-Service. Sie können Sich vollig ungestört der Vorbereitung Ihres kommenden Business-Termines Widmen.
    Bei entsprechender Solvenz können gerne auch weiter Schritte in der Partnerbetreuung übernommen werden.
  6. #15

    Zitat von kosmischervogel Beitrag anzeigen
    Deutschland verkauft sich ans Ausland, die Vermögen, die Firmen, die Arbeit. Wo nix mehr verdient wird, kann nix mehr gekauft werden. Verwaltung und Politik werden aufgelöst, weil es nichts mehr zu verwalten gibt ... alles verkauft.Ein Land wird liquidiert.
    So lange wir noch Exportüberschüsse erwirtschaften, besteht diese Gefahr ja wohl nicht.
  7. #16

    Auch für soziale Communities interessant

    Die Dienstleistungen nutze ich bereits seit längerer Zeit.

    Wie sonst wäre erklärbar, ca. 20 Stunden lang (pro Tag) in Internetforen zu trollen, und seinen Facebook-Status topaktuell zu halten?
  8. #17

    "Nachtschichten seien in Indien normal"
    - In den USA war es mal ganz normal, dass Schwarze 16 Stunden am Tag Baumwolle pflücken.
    "300 Euro. Für indische Verhältnisse ein ordentliches Gehalt."
    - Damit komme ich auch in Deutschland klar, wenn ich bei der Oma für lau wohne und viel Reis esse.

    "indischen Kultur und Empfindlichkeiten unserer Angestellten vereinbar"
    - Die grandiose indische Kultur mit ihrer scheinheiligen Prüderie. Alle Inder sind sittsam, darum werden in Bollywood auch die Rollen von etwas freizügigeren Mädchen, ugs. "Sluts", auch nur weißen Mädchen übertragen; Helen und die Australierin Tania Zaetta fallen mir da mal gerade ein.
  9. #18

    Ausbeutung?

    Immer die gleichen Kommentare zu solchen Themen... Warum gibt es denn Outsourcing überhaupt? Kosten einsparen ist ein Punkt. Verfügbarkeit von (verdammt vielen!) oft sehr gut ausgebildetetn Arbeitskräften ein anderer. Was ist Zeitarbeit in Deuschland wirklich anderes? Auch hier werden Mitarbeiter eingestellt, die gar nicht für das eigene Unternehmen arbeiten, sondern meistens SEHR viel schlechter bezahlt werden (oft die Hälfte), keine weiteren Sozialleistungen bekommen, oft von heut auf morgen gekündigt werden. Das ist sozusagen Outsourcing im eigenen Land. Solange wir hier in unserem Land die Bedingungen für Unternehmen und Arbeitnehmer nicht verbessern, solange wird es den Bedarf nach Outsourcing geben. Ob nun ein Virtueller Assistent oder 200 Call Center Agenten. Ob man das gut oder schlecht heißen mag, aber viele deutsche Absolventen, die einfach hier keine Arbeit finden gehen nach Indien oder China und arbeiten eine Zeitlang in Call Centers o.ä. als Berufseinstieg. Dort werden sie immerhin bezahlt - während Vielen in Deutschland nur Gratis-Praktika angeboten werden.
  10. #19

    Programmierer aus Indien

    Ich hab diese Seite gefunden http://www.programmiererfinden.de auf der man sich die Plattformen über Indische Arbeitskräfte anschauen kann. Bei mir ist es nun so, dass ich mich seit geraumer Zeit mit Wordpress beschäftige für meine eigene Internetpräsenz. Ich komm aber einfach nicht weiter. Ich versteh nicht was daran so schlimm sein soll eine ausländische Arbeitskraft mit dieser Tätigkeit zu beauftragen. Eine Investition in die Wirtschaft ist es in jedem Fall.








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