wie putzig 13 Millionen Strafe für einen Ölkonzern, das bezahlen die aus der Kaffeekasse wo ist da der große Druck ?
REUTERSBrasilien macht Ernst und verhängt harte Strafen gegen ausländische Ölkonzerne, die Ölunfälle vor der Küste des Landes zu verantworten haben. Der US-Konzern Chevron muss eine Millionenstrafe zahlen, dem Bohrkonzern Transocean droht in Brasilien sogar das Aus.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-858530.html
wie putzig 13 Millionen Strafe für einen Ölkonzern, das bezahlen die aus der Kaffeekasse wo ist da der große Druck ?
Die Brasilianer sind ja richtig human gegenüber den amerikanischen Ölfirmen. Sie hätten mal beim amerikanischen Staat nachschauen sollen, wie gewinnbringend er Ölunfälle ausbeutet. Da wird der Unfall zu einem Multimilliardendollargenerierungsprogramm. BP soll z.B. für den Ölunfall im mexikanischen Golf neben Multimilliarden Aufräumkosten zusätzlich Strafen bis zu 20 Mrd. € bezahlen. Die "Privatgeschädigten" streichen nochmals 7 Mrd. $ ein. Alleine die US-Anwälte haben für die Klagen bereits 400 Mio. $ an Gebühren einkassiert. Da hat sich so mancher eine goldene "Öl-"Nase verdient.
Dagegen sind die brasilianischen Strafen wahrlich nur "Peanats".
Aber so war es schon in Bobal. Für den Chemieunfall mit mehreren Zehntausend Toten zahlte die verursachende amerikanische Firma Union Garbide gerade mal 400 Mio. $.
Vergessen wir nicht die Umweldzerstörung der Regenwälder. Ach ja dann, Wälder sind ja Küche nicht so wichtig wie das Öl.
...für die Konzerne wird deren Rauswurf sein. Die Strafzahlungen haben nicht so eine nachhaltige Wirkung. Ob bei diesen Schäden wirklich Korruption seitens der Brasilianer steckt?