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Burschentag in Eisenach: Ehre, Freiheit und Rassismus

Der Eklat um den "Ariernachweis" drohte die*Deutsche Burschenschaft zu spalten. Beim*diesjährigen Burschentag auf der Wartburg bemüht sich die Führung*um Geschlossenheit.*Doch gegen die reaktionären Kräfte in der Verbindungsszene ist sie machtlos.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...769207,00.html
  1. #270

    Ein Visum fuer die USA

    Zitat von spiegel-hai Beitrag anzeigen

    ach je. Dann nennen Sie mal eine gesellschaftliche Gruppe, in der das nicht der Fall war. Die Nazis kamen "von unten". Und sie wurden von "Jedermann" und "Jederfrau" gewählt. Im übrigen gab es auch im Dritten Reich beispielsweise eine Ärztekammer, und mit Sicherheit waren viele Ärzte im Dritten Reich Korporierte. Gehen Sie deswegen nicht zum Arzt? Meinen Sie nicht, man sollte die Ärzte wegen dieser finsteren Historie alle vom Verfassungsschutz überwachen lassen?
    Diese Nazis wurden mehr oder weniger Denazifiziert. Aber wir wissen alle das das eine ziemlich oberflaechliche Geschichte war. Dennoch, es war etwas und die meisten Ex Nazis wurden dadurch registriert.

    Wer heute ein Visa fuer die USA beantragt findet immer noch Fragen in Bezug auf moegliche Aktivitaeten waehrend der Zeit der Dritten Reichs.

    Ich bin auch ziemlich sicher dass ihre Interpreation der 'Privaten Gruppe' mit rassistischem Character in den USA rechtswidrig waere.

    Moeglicherweise kann man die Sache dadurch beleuchten in dem die US Behoerden Fragen wie: 'Waren sie jemals Mitglied oder beantragten sie Mitgliedschaft in einer Organisation deren Statuten Mitglieder nach rassistischen Kriterien waehlen?'

    Im interesse eines nicht rassistischen Beamtenstaates koennte man derartige Fragen auch in die Einstellungsantraege von Bund, Land und Gemeinden einfuegen.

    Dadurch koennte man mindestens die Vertiefung des Rassismus formell beschraenken.
  2. #271

    .

    Zitat von richie Beitrag anzeigen
    Das sind aber keine Burschenschaften sondern andere akademische Verbindungen...
    Es gibt auch frauenaufnehmende akademische Verbindungen, die sich trotzdem "Burschenschaft" nennen. Auf diese Bezeichnung hat nämlich weder die "Deutsche Burschenschaft" noch die "Neue Deutsche Burschenschaft" ein Monopol, auch wenn erstere gerne so tut.

    Kompliziert, ich weiß!


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