"Burnout bei **Sudenten**", "Dafür allerdings kostet die M-Klasse damals auch kaum mehr als die Hälfte, nämlich 60.950 Mark auch kaum mehr als die Hälfte.". Schon der zweite Artikel mit auffälligen Fehlern. Schläft da noch jemand in der Redaktion?
Es schleicht sich an, verdüstert das Leben und trifft oft die besonders Ehrgeizigen: das Burnout-Syndrom. Tausende Studenten leiden darunter, auch weil der Bachelor-Stress sie zermürbt, warnen Psychiater. Was hilft wirklich gegen die neue Volkskrankheit - Pillen, Therapie oder einfach durchhalten?
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...773855,00.html
"Burnout bei **Sudenten**", "Dafür allerdings kostet die M-Klasse damals auch kaum mehr als die Hälfte, nämlich 60.950 Mark auch kaum mehr als die Hälfte.". Schon der zweite Artikel mit auffälligen Fehlern. Schläft da noch jemand in der Redaktion?
Entrümpelung der Studiengänge. Abschaffung des Bachelorstudiums. Abkejhr von der Verschulung des Studiums. Mehr Zeit, weniger Leistungsdruck, mehr miteinander. Kurz: eine Rückkehr zur Gemeingesellschaft und eine Abkehr vom Prinzip Höher besser schneller.
Völlig krank das alles. Völlig krank!
Wer oder was sind "Sudenten"?
Ich bin selbst betroffen.
Vor ca. 2 oder 3 Jahren (nach der Zwischenprüfung) ging es mit dem Studium deshalb kaum mehr vorwärts (Magister).
Erst nachdem ich anfang diesen Jahres ärztliche Hilfe gesucht hatte und aus einer dunklen Einzimmer-Wohnung in eine WG gezogen bin, stellte sich die Besserung langsam ein (dauert immer noch an) und das Studium biegt langsam auf die Zielgerade ein.
Ein großes Problem habe ich aber noch: Ich brauche noch ca. 2 Semester und habe meinen Eltern noch nie davon erzählt, da ich Angst habe, dass sie deshalb in Panik geraten oder sowas. Allerdings machen sie unheimlich Druck was den Abschluss angeht (verständlich) und ich überlege es ihnen zu erzählen, da ich den Druck in dieser Situation überhaupt nicht gebrauchen kann. Das wäre eine Entscheidung, die vieles ändern würde ... ich bin ein bisschen ratlos...
ja, so ist das halt, wenn es im Leben keinen Zusammenhalt, sondern nur Konkurrenz gibt. Alle schaukeln sich gegenseitig hoch mit ihren Statussymbolen(Frau, Auto, Haus, Iphone...), Schönheitswahn, Intelligenzwahn, Leistungswahn. Wahn ist das richtige Wort für die derzeitige Situation der Gesellschaften dieser Welt. Jeder meint für sich zu wissen, wo er hin will, meist nach oben, mehr Geld, mehr Status, mehr Anerkennung-Freundschaften, Familie, immaterielle Ideale bleiben auf der Strecke. Doch was, wenn man plötzlich merkt, die Mühe lohnt sich doch nicht? Man hat viel Geld einerseits, aber keine Freizeit, dieses zu geniessen. Man hat Anerkennung von Leuten aus aller Welt, doch wer davon ist einem wichtig? Man hortet sein Geld und weiß doch nicht, wie man sich auf die düstere Zukunft vorbereiten soll. Alles scheint sinnlos und so ist es auch.
Ich weiß wovon ich spreche. Bei mir war der Punkt erreicht, als mein Sohn zur Welt kam und ich plötzlich merkte, wie ich mein Privatleben und meine Karriere nicht vereinen kann, ohne eines von beiden zu vernachlässigen. Ich habe mich für meine Ideale, Hobbies und meine Familie entschieden. Ich habe im Beruf 2 Gänge zurückgeschaltet. Wenn ich gefeuert werde, sage ich mir, scheisse ich drauf. Ich kann auch mit wenig Geld zurechtkommen. Denn glücklicher Weise habe ich meine Werte (Freiheit, Brüderlichkeit, Ehrlichkeit, Naturverbundenheit u.ä.) nie aus den Augen verloren. Leider sind diese Werte für die meisten Menschen offenbar zu vernachlässigen gegenüber dem Materialismus, Konsum und der Prahlerei. So stehe ich mit wenigen Freundschaften im Leben da, doch es stört mich nicht, denn ich weiß wer ich bin.
Ich muss für mich weiterhin konstatieren, dass je mehr meiner Ziele ich erreicht habe, desto unglücklicher wurde ich. Plötzlich fragte ich mich "Und was jetzt?". Das erreichte zu erhalten, scheint mir ein fragwürdiges Ziel. Durch die Umverteilungspolitik, ist es notwendig immer mehr Kraft aufzubringen, um den Status quo zu halten. Jedes Jahr mehr arbeiten, um sich das Auto, das Haus, den Urlaub usw weiterhin leisten zu können. Für mich ein absolutes no go(was fürn blödes Wort).
So verabschiede mich nun
Senfkuchen
Kann ich so unterschreiben. Ab und an gönne ich mir aber ein wenig Luxus. Mal eine günstige Kurzreise, mal das neueste Smartphone. Auf ein Luxusauto kann ich locker verzichten. Bei den Kosten wird einem ja schlecht. Ein praktischer Kompaktwagen tut es auch. Eine kleine schöne Wohnung bzw ein kleines bezahlbares Häuschen möchte ich mir noch zulegen. Dafür reiße ich mir aber bestimmt kein Bein raus. Dann verzichte ich lieber drauf.
Freizeit und Genuss ist für mich der wahre Luxus.
Jaja, der pöse, pöse Bachelor. Seltsamerweise kommt ein Großteil der Studenten damit auch zurecht, auch wenn geschimpft wird ohne Ende. Zurecht, muss man ja auch dazu sagen. Allerdings liefs im Diplom auch nicht viel besser.
Das ist jetzt auch schon der zweite Artikel heute, der beklagt wie schlecht es uns doch allen geht. Letzte Woche gab's noch so einen, Schulkinder wären alle so häufig krank.
Ich möchte gar nicht wissen, was so ein Psychiater/Arzt alles bei mir diagnostizieren würde. Oder insbesondere wenn man mal ältere Generationen untersuchen würde.
Und wenn ich mir jetzt mal die Fälle aus dem Artikel ansehe:
Patrick würde ich raten mal ernsthaft über die Wahl des Studienganges nachzudenken. Vielleicht ist Maschbau nicht so ganz das richtige, wenn die Noten nicht stimmen UND es keinen Spaß macht.
Steffi. Zehntes Semester IM BACHELOR! Zehn Semester sind angesetzt für Bachelor UND Master, und das ist durchaus machbar (auch bei Lehramtsstudenten die aufgrund der zwei Fächer ziemlich arm dran sind). In dem Fall kommen nochmal (mindestens!) vier Semester Master dazu, als Bachelor of Education wird man nämlich nicht als Lehrer eingestellt (scheinheilige A****l***** in der Politik!). Meine Vermutung, die ersten 8 Semester zuviel rumgetrödelt und jetzt völlig überlastet beim Versuch alles auf einmal nachzuholen.
Kathrin, ganz klar einfach überehrgeizig und kann ihre eigene Leistungsfähigkeit nicht einschätzen
Zu dem Artikel:
Natürlich kriegt man ein Burnout wenn man als Bachelor Student (im 10 !!! Semester, das heißt man hat schon 2 Jahr zu lange Studiert) versucht die Hälfte des Studiums in 1 Semester zu machen.
Denn wie es aussieht in den Jahren davor hat diese Musterschülerin, wie sie SPON darzustellen versucht, nicht allzu viel getan/geschafft.
Allgemein ist dieses Burnout Problem eher ein Problem der Anerzogenen Lerngewohnheiten, als des Systerms. Denn auch wenn man Wochen vor der Prüfung anfängt zu lernen, davor aber kaum etwas aus der Vorlesung mitgenommen hat, ist es schon zu spät und man gerät unter Stress und Zeitdruck.