... am 4. Januar 1948 werden die Rohingya dem Druck des Regimes ausgesetzt.
"Die Rohingya bildeten während der britischen Kolonialzeit die Bevölkerungsmehrheit im Rakhaing-Staat. In den 1940er-Jahren und vor allem nach der Unabhängigkeit Birmas kam es aber zu Spannungen zwischen den buddhistischen Arakanesen (Rakhaing) und den muslimischen Rohingya. Besonders schwere Zwischenfälle gab es 1942, 1962, 1978 und 1991. Viele Rohingya verließen daher Birma in Richtung Chittagong in Bangladesch."
Gemocht, willkommen sind sie nirgendwo in der Region. Auch Thailand verweigerte Fluechtlingen den Aufenthaltstatus. Das arme Bangladesch will sie auch nicht, und nur teils finden sie Zuflucht in muslimisch dominierten Laendern wie Ost-Indonesien (Aceh), Pakistan, Saudi Arabien und Emiraten.
Allein, die Hintergruende der Spannungen, also warum es regelmaessig zu "schweren Zwischenfaellen" kommt, bleibt unklar. Fakt scheint, und egal wie lange die Rohingya bereits auf dem Gebiet von Birma/Burma/Myanmar, im Gebiet der heutigen Rakhaings Provinz auch siedeln (nach versch. Quellen bereits seit hunderten Jahren), sie waren und sind unbeliebt.
Journalistisch-medial gibt die Informationslage nichts her, und vermutlich wuerde man sich wegen politischer Korrektheiten auch nur die Finger verbrennen, wuerde man regional investigativ-journalistisch taetig.
Aber ganz so suggestiv, wie das "Material von AFP", wo es knapp heisst, "blutigen Zusammenstöße zwischen Buddhisten und Muslimen", muss es denn doch nicht sein. „Agence France-Press“ schreibt ihrerseits ja auch nur ab, und hat keine jounalistische Regionalfachkompetenz zum Thema. Der Dauerkonflikt in Rakhaings hat andere Ursachen und -insb. historische- Hintergruende.
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