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Bundesweites Kontrollsystem: Hygiene-Ampel scheitert an Länderstreit
DPAVerbraucher müssen sich auch zukünftig selbst ein Bild von der Sauberkeit in Restaurants machen. Eine bundesweite Hygiene-Ampel, die vor Schmuddel-Lokalen warnen sollte, ist vorerst gescheitert. Die Bundesländer konnten sich nicht einigen. Einige Länder planen nun den Alleingang.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...844096,00.html
- #1 12.07.2012 16:02 von
Ampel ist Unsinn
Was soll das mit der Ampel?
Es ist doch ganz einfach: Es gibt verbindliche gesetzliche Hygienevorschriften, und die Betriebe werden von der Gaststättenaufsicht geprüft. Entweder der Betrieb wird für in Ordnung befunden, dann ist es gut, oder es werden Mängel entdeckt, dann müssen diese abgestellt werden. Falls das nicht klappt wird der Laden dichtgemacht.
TÜV-Plaketten gibts ja auch nicht in unterschiedlichen Helligkeitsabstufungen. - #2 12.07.2012 16:27 von
Ob die Ampel Unsinn ist oder nicht...
.. sei mal dahingestellt. Ganz sicher ist es aber Unsinn, wenn jetzt jedes Bundesland seine eigene "Ampel" einführt und bald keiner mehr durchblickt. Siehe zB die unterschiedlichen Handhabungen wa Kampfhunde angeht, wenn dem Bildungsföderalismus mal ganz zu schweigen, der (bei allen Lobliedern auf die verlangte Mobilität der Bürger) bisweilen einen Schulwechsel über Landesgrenzen hinweg schrierig bis unmöglich macht!
- #3 12.07.2012 16:27 von
was heisst hier
Stigmatisierung ? Brüssel schreibt vor wie rot Tomaten, wie grün Gurken und wie krumm Bananen sein dürfen oder sollen. Die Verfallsdatumkontrolle wird brutalst möglich durchgezogen und noch verwendbare Lebensmittel müssen vernichtet werden und zwar in solchen Mengen, dass man damit die Hungersnot global nahezu verhindern könnte. Durch wenn und wie uns manchmal Speisen vorgesetzt werden . . . das haben wir gefälligst selbst zu kontrollieren. Ein ansprechendes Ambiente in den Gasträumen sagt absolut nichts aus, über die in der Küche und in der Vorratshaltung herrschenden Zustände.Man kann ja nicht einfach in die Küche reinstiefeln und selbst kontrollieren. Ja . . . ich weiss wohl, dass es den WKD gibt und ab und an Auflagen zur Hygiene gegeben werden. . . . nur . . . der Gast erfährt so gut wie nichts davon. Und wenn, dann höchstens im Tenor einer-Laber-Notiz wie z.B. in Stadtteil - Süd-Meschede-Timbuktubrillon wurde eine Gaststätte wegen hygienischer Mängel vorübergehend geschlossen. Findet man das Lokal doch heraus, prangt dort ein Schild mit der Aufschrift : altershalber oder auch wegen Todesfall geschlossen oder Sie finden uns jetzt in SW Hidetown Noway Street Disrict 41 Australia. Das und nichts andere ist die Realität. Es wäre sehrwohl notwendig, dass man mit diesen Prüfungen und Vergabe eines Gütesiegels auch Geld machen könnte. Die Lobbgy, welche aber dagegen ist, ist wohl auch zu mächtig.
- #4 12.07.2012 16:58 von
Ross und Reiter nennen!
Wer hat es verhindert? Bitte nennen Sie NAmen der PArteien und der Politiker!
Die Bezeichnung "Die Länder" hilft mir nicht bei meiner Wahlentscheidung! - #5 12.07.2012 17:04 von
Angesichts DREIMAL mehr jährlicher Todesopfer als im Straßenverkehr...
...ist es gewiß um ein Vielfaches dringender, endlich ein funktionierendes und bereits von weitem vor den Heilanstalten sichtbares Alarmsystem vor ungenügender Krankenhaushygiene zu installieren:
Hygiene im Krankenhaus: Qualitätssicherung versinkt im Lobbyismus - SPIEGEL ONLINE
Oder sollte mir entgangen sein, daß eine möglicherweise magelhafte Küchen- und Restaurant-Hygiene inzwischen ähnliche Opferzahlen fordert?
MfG - #6 12.07.2012 17:13 von
- #7 12.07.2012 17:35 von
Da hat die Lobby...
...mal wieder erfolgreich Transparenz verhindert.
- #8 12.07.2012 18:06 von
Dehoga & FDP...
...haben schon im Frühjahr in einer Diskussion im DLF, an der ich teilnahm, ein jämmerliches, ja groteskes Bild abgegeben; es wurde mit den alten Phrasen argumentiert "Bürokratiemonster", "Bevormundung der Bürger", "Verlust von Arbeitsplätzen". Dazu ist zu sagen:
Bürokratiemonster - nein; einer der wenigen Lebensmittelprüfer erläuterte, daß die Ergebnisse ohnehin schon in eine Datenbank eingespeist werden.
Bevormundung der Bürger - nein; denn wem nach der vorherrschenden Devise "Ey, billich willich" lebt und keine Gedanken an Qualität verschwendet, schaut ohnehin vor dem Restaurantbesuch nicht auf sein Smartphone. Liebe Freunde des Ekels - Augen zu, Mund auf.
Verlust von Arbeitsplätzen - nein; Qualitätsgastronomie braucht mehr Arbeitskräfte als Schmuddelrestaurants, wo mit dem Einjahreslappen gewischt wird.
Ich habe mir, als die Ampel in Berlin verfügbar war, einige von mir frequentierte Restaurants - teurere wie preiswerte - angeschaut und war entsetzt, was mir beim Besuch dort entgangen war. Das äußerlich feine und nette Lokal, wo ich z.B. eine Tauffeier organisiert hatte, erwies sich als ein einziger Dreckkübel, wo angetautes Fleisch und Gemüse in der Angestelltentoilette lagerte und Dergleichen mehr...
Also, Frau Aigner: Setzen. Sechs! - #9 12.07.2012 20:49 von
Nu ähmde.
Was soll das mit der Ampel? Es ist doch ganz einfach: Es gibt verbindliche gesetzliche Hygienevorschriften, und die Betriebe werden von der Gaststättenaufsicht geprüft.
Was soll das? Wenn alles i.O. -> Dann bitte dran mit dem Kleber.
Aber es is ähmd ni so. Daher will sich keiner in die dreckige Küche glotzen lassen. Weil da drin unter Personal- und Zeitmangen rangeklotzt werden muss...
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