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Bundesweiter Vergleich: Wohnen in Deutschland wird teurer
DPADie Mieten und Immobilienpreise steigen. Laut einem bundesweiten Vergleich haben die Preise im vergangenen Jahr um 3,1 Prozent zugelegt. Die regionalen Unterschiede sind riesig: Für den Wert eines Hauses in München könnte man inzwischen vier vergleichbare Objekte in Kassel kaufen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-857927.html
- #1 25.09.2012 17:14 von
- #2 25.09.2012 17:33 von
Logisch, daß.....
Immobilienpreise und damit Mieten in den nachgefragten Städten stark ansteigen. Diese Entwicklung war lange absehbar:
- Die früher in den Geschosswohnungsbau investierenden Institute (versicherungen) haben sich seit den 80er Jahren wegen der überzogenen Mieterschutzgesetzgebung aus dem Wohnungsbau zurückgezogen
- Es gibt immer weniger Grundstücke. Wo GRÜNE mitregieren, wird vor Landschaftsverbrauch geklagt. Bis Kommunen einen Flächennutzungsplan durch die Instanzen bekommen, vergehen Ewigkeiten
-Die Clusterbildung in Deutschland schreitet voran. Viele Gebiete entvölkern sich, während die verbliebenen Dienstleistungs-, Technologie- und Universitätszentren immer attraktiver werden
-Die Baupreise steigen, da die Flucht aus dem EURO auf eine vergleichsweise begrenzte Bauindustrie trifft
-Grundstücksbesitzer horten bei dem unsicheren EURO die letzten guten baureifen Grundstücke - oder sie verkaufen mit sattem Aufpreis!
Das sind wirtschaftliche Gegebenheiten - da hilft kein Jammern!
Wohl dem, der die "richtige" immobilie besitzt und darin wohnen kann! - #3 25.09.2012 17:55 von
Die Milliarden aus den Rettungsschirmen ...
Die Milliarden aus den verschiedenen "Rettungsschirmen" oder besser die vorher verschobenen Milliarden müssen ja irgendwo investiert werden und bei resp. mit dem jetzigen Zinsniveau werden Investitionen in Immobilien in Deutschland auch für internationale Anleger attraktiv.
Zum Vergleich: die Preissteigerungen für Immobilien in Paris waren vor einem Jahr zwischen 10 und 20%.
Preisindex für Wohnungen in Zürich von 2005 bis 2011 von 100 auf 160 - und seit einem Jahr noch stärker ansteigend.
Genf Anstieg Immobilienpreise seit dem Jahr 2000 mehr als 300%!
Also noch viel Spielraum um hier international "mithalten" zu können. - #4 26.09.2012 08:00 von
Freiurg
"Wohnungsknappheit ist allenfalls ein Phänomen besonders nachgefragter Innenstadtlagen."
Herr Kießling sollte sich mal die Situation in Freiburg angucken. - #5 26.09.2012 08:18 von
Wann platzt die Immobilienblase?
Okay, Inflation aber andererseits gibt es seit Jahrzehnten technischen Fortschritt ... wie kann die Lage da immer beschissener werden? Sollte nicht alles eher günstiger und besser werden? Wer frißt den Produktivitätsüberschuß? Die Antwort ist klar: Mißstände und Kapitalismus sind schuld. Der Staat ist verschuldet und das Volk ausgebeutet. Ineffiziente Steuerpolitik, Steuerbetrug und Schwarzgeld. Im konkreten Fall ist das Problem, dass Immobilien Kapital- und Spekulationsobjekte sind und dass seit Jahren Käufer mit irrwitzigen Krediten in den Markt gelockt und somit die Preise getrieben werden.
Mögliche Maßnahme: Sozialhilfe als pauschaler (pro Kopf) Festbetrag, so dass die Sozialhilfeempfänger einen Anreiz haben, sich billigere Wohnungen zu suchen, Nebenkosten zu sparen und zusammenzuziehen. Das gesparte Geld wird ausgegeben und fördert so den Binnenmarkt. Das schafft Wohnraum und hilft, das Platzen der Immobilienblase zu beschleunigen. Der Staat kann dann in ein paar Jahren zum Wohl des Volkes Wohnraum billig aufkaufen. (alles imho) - #6 26.09.2012 08:24 vonFür die Uninformierten unter uns: das Grundstück kostet extra - irgendwo drauf muss das Haus ja schließlich gebaut werden.Zitat von Artikel
Kurze Recherche in unserem Rhein-Erft-Kreis ergibt z. B. einen Grundstückspreis in relativ guter Lage (Vorgebirgsbahn ca. 500m entfernt) für 640qm 236.000 Euro (erster Treffer bei einem bekannten Immobilienportal im Internet).
In der Summe sind wir bei ca. 450.000 Euro für ein Einfamilienhaus samt Grundstück. Hat man ca. 100.000 Euro Eigenkapital wäre eine monatliche Rate von ca. 2.200 Euro fällig (5% Zinsen, 3% Tilgung) und das über 20 Jahre. Geht man davon aus, pro Monat ein drittel des Nettoeinkommens für die Immobilie auszugeben, müsste man schon 6.600 Euro Netto verdienen. Wieviel das in Brutto ausmacht, kann sich jeder selbst ausrechnen.
Mit der Fausformel 20-fache der Jahresmiete könnte man sich ein Haus/Wohnung zur Miete für 1875 Euro leisten. - #7 26.09.2012 08:29 von
Miete ist zu billig
Bei 1000 € Gestehungskosten pro Quadratmeter und 5 € Miete sind es gerade mal 3% Mietrendite. Vor Steuern, versteht sich.
Von dieser Mietrendite muss man dann noch für die Erhaltung rund 3% im Jahr abziehen (dann kann man alle 25 Jahre das Objekt vollständig erneuern). Da zeigt sich deutlich, dass sich das vermieten nur noch dann lohnt, wenn man nichts in die Erhaltung investiert und die Objekte verfallen lässt (das Geschäftsmodell der Heuschrecken). Auf lange Sicht wird das Mieten wohl deutlich teurer werden (müssen). - #8 04.10.2012 18:22 von
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