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Bundesweite Prosteste: Tausende demonstrieren gegen Fluglärm
dapdAllein in Berlin kamen laut dem Veranstalter etwa 10.000 Menschen zusammen: An sechs deutschen Flughäfen haben am Samstag Aktionen gegen Fluglärm stattgefunden - die Teilnehmer wandten sich gegen Nachtflüge und den Ausbau von Start- und Landebahnen.
http://www.spiegel.de/reise/deutschl...823534,00.html
- #30 24.03.2012 20:06 von
Nachtflugverbot auf 22 - 06 Uhr ausweiten und dann auch noch das Schließen der neuen Bahn fordern ? Irgendwo hörts doch auch mal auf.
Denken diese Leute eigentlich auch mal darüber nach, wie sie von dem Flughafen profitieren - wahrscheinlich eher nicht oder es wird unterschätzt. Ein Flughafen ist mittlerweile enorm wichtig - sei es für Speditionen, für Geschäftsleute oder für den Tourismus, ganz egal. Er stärkt die Region viel mehr als viele der Protestanten sich das eingestehen wollen.
Und ich persönlich lebe lieber mit dem Lärm und dafür mit Job und einer gesicherten Zukunft als in der ruhigen Idyle und dem Hartz 4 Antrag auf dem Küchentisch! - #31 24.03.2012 20:07 von
Welch flammende Ansprache für "früher".
Nur nebenbei, NIEMAND ist gezwungen in einer Einflugschneise zu leben und soweit ich weiß, werden Verkaufswillige von den Flughafenbeitreibern fürstlichst entschädigt mit Angeboten die idR 1/3 über Markt liegen. Man könnte sich ja verändern, aber in DTL gehts eben ums Prinzip. - #32 24.03.2012 20:08 von
...
Sie sind wahrscheinlich kein Berliner. Es gab die Option Sperenberg ca. 40 km von Schönefeld. Damit wären Arbeitsplätze in dünn besiedelten Gebiet möglich gewesen und für 2 x Malle im Jahr wäre die Entfernung zumutbar gewesen. Wäre es nach mir gegangen., hätte ich Tegel für nationales Business offengelassen. Für diesen Kundenkreis ist Schönefeld schon am Ende der Welt.
Den Lebensunterhalt von der Gemeinheit bezahlt zu bekommen schliesst einen nicht vom Demonstratonsrecht aus und ist schon gar kein Grund zur Diskriminierung. - #33 24.03.2012 20:15 von
Der war gut!
Das gut ausgebaute Straßen- und Schienennetz wird den Ansprüchen gerecht, die wir vor 20 Jahren hatten.
Wenn es aber daran geht, neue Straßen und Strecken zu bauen, wer ist dann dagegen, weil auf der geplanten Trasse eine Käferart siedelt, deren Schild hellgrünbraun schimmert statt dunkelgrünbraun wie bei dessen Artgenossen? - #34 24.03.2012 20:16 von
Dreistigkeit zahlt sich hoffentlich nicht aus.
Ich weiß wie es in Düsseldorf war und woanders scheint es ähnlich abzulaufen: Zuerst war der Flughafen da mit kaum Anwohnern drumherum, dann wurde das Land Nähe Flughafen zu Bauland erschlossen und recht preiswert verkauft, viele griffen zu weil es ein 'Schnäppchen' war, und jetzt stänkert man gegen den Flughafen und regt sich über den Lärm auf. Die Bilder im TV, wenn Anwohner in Frankfurt wegen des Fluglärms befragt werden, zeigen im Hintergrund immer neue schmucke Häuschen. Wer in der Nähe eines Großflughafens und dessen Einflug/Abflugschneisen baut kann sich hinterher nicht über den Lärm beschweren. Offensichtlich sind da Neunmalkluge am Tüfteln, wie man erst ein schönes Grundstück billig ersteht um hinterher sein Haus noch mit Staatsknete für Schallschutz und erhoffter finanzieller Entschädigung letztendlich fast geschenkt zu bekommen. - Genau dasselbe in Bonn Hangelar. Ein kleiner Regionalflugplatz, früher nur wenige Häuser da, inzwischen überall Neubauten bis an den Platzzaun und jetzt regt man sich über den Fluglärm auf. Ähnliches gilt für Köln/Bonn und läuft immer nach dem selben Schema ab. Bei soviel Dreistigkeit verschlägt es mir die Sprache und jeden Ansatz von Sympathie und Mitgefühl mit den 'Opfern'. Mein Vorschlag: Jeder der gegen Fluglärm demonstriert darf mindestens für die nächsten 5 Jahre keine Flugreise mehr buchen. Leider nicht durchsetzbar, aber helfen würde es vielleicht doch etwas, diese Demo-Krakeler zu mehr Vernunft zu bringen. - (event. Tippfehler bitte entschuldigen).
- #35 24.03.2012 20:20 von
Naivität ohne Worte
Es scheint mir, dass Sie einfach nur Glück gehabt haben. Wahrscheinlich leben Sie in Höchst hinter den Chemiewerken, die von der freundlichen Fraport nicht überflogen werden dürfen. Wir Mainzer leben in 30 km Distanz zu der neuen Landebahn und ich kann Ihnen sagen, dass nur einige Meter entscheiden, ob Sie ruhig schlafen oder nicht. Auch wir hatten bis zur Eröffnung der neuen Landebahn keine Problerme mit Fluglärm, doch die Willkür der Fraport und der DFS mit Ihren so gut geplanten Routen und abgesenkten Flughöhen (300 Meter weniger bedeutet eine Verdopplung des Lärmpegels!) führten uns direkt in die Fluglärmhölle. Ich wünsche Ihnen alles Gute und hoffe, dass Sie von der Willkür und planerischen Höchstleistungen dieser "Experten" verschont bleiben. Wie Sie sehen, entscheidet ein kleiner Strich auf einem Plan, ob Ihr Leben und Ihre Immobilie irgendwann keinen Wert mehr haben.
- #36 24.03.2012 20:25 von
- #37 24.03.2012 20:49 von
- #38 24.03.2012 21:28 von
- #39 24.03.2012 22:31 von
Klar doch, Wirtschaft hat Vorrang, Gesundheit ist sch..ssegal. Warum geht es denn Dörfern denn heute so schlecht ? Und warum haben wir soviel Flugverkehr ? Weil alles zentralisiert und ins Ausland verlagert wird, statt lokal zu agieren. Das ZERSTÖRT Arbeitsplätze ! Schon ganz schön naiv, die Flughäfen zu loben, die Geld in die umliegenden Dörfer bringen. Das hätte JEDE andere Firma durch Ansiedlung auch gebracht.. OHNE gesundheitliche Folgen fürs Umland !
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