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Bundesweite Prosteste: Tausende demonstrieren gegen Fluglärm

dapdAllein in Berlin kamen laut dem Veranstalter etwa 10.000 Menschen zusammen: An sechs deutschen Flughäfen haben am Samstag Aktionen gegen Fluglärm stattgefunden - die Teilnehmer wandten sich gegen Nachtflüge und den Ausbau von Start- und Landebahnen.

http://www.spiegel.de/reise/deutschl...823534,00.html
  1. #10

    Zitat von paretooptimal Beitrag anzeigen
    Alle wollen immer billig fliegen, aber keiner will den Fluglärm haben. Wo sollen die Flugplätze denn in Deutschland hin? Das Land ist zersiedelt oder sollen die Flugplätze alle in der Einöde Ostdeutschlands gebaut werden. Die Idee wär ja nicht verkehrt, nur dann motzen die Leute wieder wegen der langen Anreise.
    Wie wäre es mit den Fliegerhorsten der Luftwaffe? Denn die Kampfjets machen noch wesentlich mehr Lärm und fliegen doch nur sinnlos in der Gegend rum und verpulvern Steuergelder.
    In Norwegen wohne ich relativ dicht am Flughafen, und bei Südwind finden Starts und Landungen über unserer Wohnung statt. Dennoch fühle ich mich dadurch weit weniger gestört wie durch die "Übungen" der Luftwaffe von Montag Morgen bis Freitag Abend.
  2. #11

    Arsch auf Grundeis

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Allein in Berlin kamen laut dem Veranstalter etwa 10.000 Menschen zusammen: An sechs deutschen Flughäfen haben am Samstag Aktionen gegen Fluglärm stattgefunden - die Teilnehmer wandten sich gegen Nachtflüge und den Ausbau von Start- und Landebahnen.

    Bundesweite Proteste: Tausende demonstrieren gegen Fluglärm - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise
    Mittlerweile geht den Politikern der Arsch auf Grundeis. Was man früher aussitzen konnte, wird heute von Presse und Bevölkerung bis ins Detail hinterfragt. Es kann nicht sein, dass gewachsene bewohnte Zonen grossflächig durch Flugzeuge verdreckt und verlärmt werden unter dem Deckmantel der Profitgier. Stuttgart war der Anfang des Widerstandes gegen die Willkür der Politiker. Mit den Flughäfen werden jetzt neue Massstäbe gesetzt.
  3. #12

    keine Lärmbelästigung!

    Ich wohne in der Nähe des Rhein-Main Flughafens und kann die Dauerdemonstranten nicht verstehen. Sicher hört man ab und an ein Flugzeug aber von Lärmbelästigung, wie auf Plakate angezeigt, kann keine Rede sein.
  4. #13

    Einfach nur dreist

    ...finde ich dieses Verhalten.

    Wenn es dann in 3 Monaten wieder in Richtung Malle für den alljährlichen Suff-Urlaub geht stehen die gleichen Leute im Flughafen am Check-In. Mal wieder typisch St. Florians Prinzip: Ich selbst möchte bitte zu jeder möglichen Zeit für 50 Euro nach Mallorca fliegen können, aber wenn ich selber gerade nicht fliegen möchte hat auch kein anderer zu fliegen damit ich meine Ruhe habe!

    Meiner Ansicht nach sollten diese Demonstranten von der Polizei festgehalten, ihre Personalien aufgenommen und alle auf die no-fly-list geschrieben werden!

    Wenn sie was gegen Fliegen haben - bitte. Dann dürfen sie halt nicht mehr fliegen!
  5. #14

    Zitat von wt@dd Beitrag anzeigen
    ...
    Flugverkehr in den Nachtstunden macht krank (das ist bewiesen!) und ist eine absolute Zumutung für alle davon Betroffenen. Hier darf nicht der Egozentrismus, der Spass am Malle Urlaub vor der Gesundheit dieser Menschen gehen. Dazu muss man gar nicht selbst betroffen sein, sondern versetzt sich einfach mal in die Lebenssituation solcher Menschen, die in diesen Schneisen leben müssen...
    Ich kann Ihnen aus Erfahrung sagen: So schlimm, wie alle immer sagen und denken, ist Fluglärm nicht. Ich wohne in direkter Einflugschneise eines städtischen Flughafens in Brasilien und selbst mit offenem Fenster höre ich die Flugzeuge zwar, aber dass ich davon krank werde, ist mir bisher noch nicht aufgefallen. Auch schlafe ich prima bei offenem Fenster und "Fluglärm" ab morgens um 5.
  6. #15

    Zitat von wt@dd Beitrag anzeigen
    Sie tun ja schon fast so, als wäre ein Leben ohne ständiges Fliegen unmöglich!
    Dabei ist es noch gar nicht so lange her, da war Fliegen eher die Ausnahme als die Regel. Heute wird wegen jedem Sch**ss quer durch die Republik geflogen. Genauso ist ein Urlaub nur ein Urlaub, wenn er an einem Flughafen beginnt. Muss das wirklich sein?
    Vielleicht muss man einfach mal grundsätzlich umdenken!
    Dann ist ihre Problematik von angeblich unausweichlichen Nachtflügen schnell vom Tisch.
    Flugverkehr in den Nachtstunden macht krank (das ist bewiesen!) und ist eine absolute Zumutung für alle davon Betroffenen. Hier darf nicht der Egozentrismus, der Spass am Malle Urlaub vor der Gesundheit dieser Menschen gehen. Dazu muss man gar nicht selbst betroffen sein, sondern versetzt sich einfach mal in die Lebenssituation solcher Menschen, die in diesen Schneisen leben müssen.
    Und ihr Gewetter gegen die Bahn und ihr flammendes Bekenntnis zum Fliegen blendet ja mal komplett aus, das aus für niemanden nachvollziehbaren Gründen Kerosin von der Besteuerung ausgenommen ist, während die Bahn z.B. alle erdenklichen Steuern (u.a. auch die Ökosteuer) schultern muss und einer der ganz grossen Umweltverschmutzer, der Flugverkehr, ausgenommen ist. Von denen klimatischen Folgen zunehmenden Flugverkehrs (Stichwort Wolkenbildung) rede ich erst gar nicht.
    Also vielleicht erst mal die Fakten checken, bevor man so los redet!
    Also gut, dann gäbe es zwei Möglichkeiten: Entweder wird der gesamte Reiseverkehr auf Schiene und Strasse verlagert... halt, geht nicht, die sind ja ohnehin schon überlastet, da jeder Normalbürger zur gleichen Zeit in den Urlaub fährt.
    Also wird den Deutschen das Reisen ganz untersagt. So recht?
  7. #16

    Zitat von Diskutierender Beitrag anzeigen
    Die Anzahl von 10.000 Demonstranten bundesweit zeigt erneut, dass es sich mal wieder um eine kleine, extrem lautstarke Minderheit handelt, die aus egoistischen Gründen die grosse Mehrheit der Bevölkerung gängeln will.

    Sog. egoistische Wutbürger eben!
    Lautstark müssen sie ja sein bei der durch den Fluglärm verursachten Schwerhörigkeit.
  8. #17

    Infrastruktur

    Zitat von Wilder Eber Beitrag anzeigen
    Offenbar hat das keine Priorität und da fragt man sich schon, ob das mit rechten Dingen zugeht. Das sich da eine Menge Berliner verar...t fühlen und auf die Strasse gehen ist absout nachvollziehbar.
    Gerade in Berlin sollte man froh sein, wenn Infrastruktur geschaffen wird, die ggf. weitere Unternehmen in die Region lockt. Das könnte schließlich Arbeitsplätze schaffen.

    Aber so weit zu denken ist natürlich eine Herausforderung. Ich möchte gar nicht wissen, wieviele der Berliner Demonstranten ihren Lebensunterhalt von der Allgemeinheit bezahlt bekommen.
  9. #18

    Ohne Mitleid!

    Zitat von Skeptisch Beitrag anzeigen
    Ach, sind das etwa die, die jedes Jahr etwa zweimal in Urlaub fliegen ?
    Bekanntermaßen sind die Deutschen ja "Reiseweltmeister". Aber alles das bitte nicht vor meiner Haustüre.

    Ich wohne im Rhein-Main-Gebiet. Nähe Frankfurt. Und einige Menschen haben schon versucht mir einzureden, wie unerträglich der Fluglärm für mich doch sein muß. Ich habe allerdings noch kaum was davon bemerkt. Sowohl die im (Kinzig)Tal verlaufende Autobahn als auch die Bahnlinie verursachen wesentlich mehr Lärm (Güterzüge haben kein Nachtfahrtverbot...) Und wenn die Nachbarskinder im Garten toben, dann ist der Lärmpegel wesentlich höher als der eines Flugzeuges.

    Abgesehen davon habe ich (wie viele andere Menschen) lange Zeit in Frankfurt an einer stark befahrenen Innenstadtstraße gewohnt. Hätte ich gegen die Autos demonstrieren sollen ? Oder ein "Nachtfahrverbot" verlangen sollen ?

    Hier (Kinzigtal/Hessen) wohnen jede Menge Menschen entlang Autobahn/Bahnstrecke, aber noch keiner wäre auf die Idee gekommen, dagegen zu demonstrieren.

    Ich denke, zwischen 23.00 und 6.00 Uhr sollte am Himmel Ruhe herrschen. Aber ansonsten sollte man entweder damit leben oder wegziehen.

    Nach Stuttgart 21 gibt es jetzt wohl einen neuen Hype, den Fluglärm.
    Wunderbarer Artikel.
    Unterschreibe ich voll und ganz.
    Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind das genau die Leute, die vor 5-10 Jahren zugezogen sind und denen heute einfällt, dagegen zu klagen, (Mit Unterstützung der Grünen!) obwohl sie wussten, was in punkto Lärm auf sie zukommt!
    Absulut kein Mitleid!
    Zwischen 23.00 und 6.00 Ruhe unterschreibe ich!
  10. #19

    Zitat von wt@dd Beitrag anzeigen
    Sie tun ja schon fast so, als wäre ein Leben ohne ständiges Fliegen unmöglich!
    Dabei ist es noch gar nicht so lange her, da war Fliegen eher die Ausnahme als die Regel. Heute wird wegen jedem Sch**ss quer durch die Republik geflogen. Genauso ist ein Urlaub nur ein Urlaub, wenn er an einem Flughafen beginnt. Muss das wirklich sein?
    Vielleicht muss man einfach mal grundsätzlich umdenken!
    Dann ist ihre Problematik von angeblich unausweichlichen Nachtflügen schnell vom Tisch.
    Flugverkehr in den Nachtstunden macht krank (das ist bewiesen!) und ist eine absolute Zumutung für alle davon Betroffenen. Hier darf nicht der Egozentrismus, der Spass am Malle Urlaub vor der Gesundheit dieser Menschen gehen. Dazu muss man gar nicht selbst betroffen sein, sondern versetzt sich einfach mal in die Lebenssituation solcher Menschen, die in diesen Schneisen leben müssen.
    Und ihr Gewetter gegen die Bahn und ihr flammendes Bekenntnis zum Fliegen blendet ja mal komplett aus, das aus für niemanden nachvollziehbaren Gründen Kerosin von der Besteuerung ausgenommen ist, während die Bahn z.B. alle erdenklichen Steuern (u.a. auch die Ökosteuer) schultern muss und einer der ganz grossen Umweltverschmutzer, der Flugverkehr, ausgenommen ist. Von denen klimatischen Folgen zunehmenden Flugverkehrs (Stichwort Wolkenbildung) rede ich erst gar nicht.
    Also vielleicht erst mal die Fakten checken, bevor man so los redet!
    Sie haben vollkommen recht.

    Warum muss man eigentlich die ganze Zeit fliegen? Gott hat das so nciht gewollt, sonst haette er den Menschen zwei Fluegel mitgegeben.
    Vor 50 Jahren musste auch nicht jeder Auto fahren, Autofahren macht krank und schaedigt die Umwelt, das ist erwiesen. Besonders der Laerm und die Abgase. Muss den dieses staendige Auto fahren sein?
    Und die Bahn...vor 150 Jahren gab es auch keine Bahn, da musste auch nicht jeder Bahn fahren. Der Laermundder Energieverbrauch, von den zerstoerten Landschaften durch die GLeistrassen ganz abgesehen. Dazu diese ewigen Auseinadersetzungen um die Bahnhoefe, das gefaehrdet den inneren Frieden.
    Und die Pferdefuhrwerke, die gab es von 2000 Jahren auch nicht, muessen die immer fahren? DIe Pferde fressen Hafer, das koennten auch Menschen essen, und produzieren Co2. Muessen den immer die Pferdefurhwerke herumfahren? Vor 2000 Jahren ging es doch auch ohne.
    Ach, und erst die Menschen. Muessen die den die ganze Zeit umher gehen? Das zerstoert doch den Boden. Vor 30 000 Jahren musste das doch auch nicht sein, da hat es doch auch geriecht sich von Ast zu Ast zu hangeln.

    Sie haben vollkommen recht, das mit den Flugzeugen ist unmoeglich.








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