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Bundeswehrreform: Guttenberg will Truppen-Schrumpfkur abmildern

Der Verteidigungsminister überarbeitet sein wichtigstes Reformprojekt: Beim Umbau der Bundeswehr sollen weniger Stellen wegfallen als bislang geplant, erklärte Karl-Theodor zu Guttenberg. Gemeinsam mit Kanzlerin Merkel warb er vor Spitzenmilitärs für das Vorhaben.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...730489,00.html
  1. #1

    Stadt liegt lahm...

    tolle Show-Veranstaltung. Gutti und Mutti profilieren sich mit Themen, die durch sind. Und Dresden liegt lahm. Klasse!
    http://nepidd.wordpress.com/2010/11/...-dresden-lahm/
  2. #2

    NEUwahlen jetzt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Verteidigungsminister überarbeitet sein wichtigstes Reformprojekt: Beim Umbau der Bundeswehr sollen weniger Stellen wegfallen als bislang geplant, erklärte Karl-Theodor zu Guttenberg. Gemeinsam mit Kanzlerin Merkel warb er vor Spitzenmilitärs für das Vorhaben.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...730489,00.html
    Hallo,

    jetzt wirds richtig teuer!
  3. #3

    Und die Zivis?

    Wird's ein verpflichtendes soziales Jahr geben?
    Waer mal was sinnvolles.
  4. #4

    -----

    Zitat von vhf Beitrag anzeigen
    Wird's ein verpflichtendes soziales Jahr geben?
    Waer mal was sinnvolles.
    Soll wohl einen freililligen Sozialdienst geben, quasi eine Billigvariante des aktuellen Zivi, der dafür jedem in jedem Alter offen stehen soll. Sehe schon Heere von Langzeitarbeitslosen über diesen freiwilligen Dienst aus den Statistiken verschwinden ...
  5. #5

    verpflichtendes soziales Jahr

    Zitat von vhf Beitrag anzeigen
    Wird's ein verpflichtendes soziales Jahr geben?
    Waer mal was sinnvolles.

    Kein Politiker und Beamter arbeitet umsonst.
  6. #6

    !

    Und bald geht es auf die ersten Demonstranten im Inneren los!
  7. #7

    Es wird noch besser!

    Zitat von vhf Beitrag anzeigen
    Wird's ein verpflichtendes soziales Jahr geben?
    Waer mal was sinnvolles.
    Die transaltantisch gesteuerte Ausverkäufer-Marionette wird uns etwas viel umfänglicheres bringen, als ein soziales Jahr!
    Es wird Jahre dauern, aber dann umso häßlicher sein!

    Begleiterscheinung des Umbaus der BW zu einer vermutlich dann auf freimütiger bürgerprügelnden und niederkämpfenden Unterschichtenarmee ... ist ja der Zivildienst ist weg!

    Der freiwillige Bundesdienst

    http://www.focus.de/politik/weitere-...id_573415.html

    Um Engpässe an BilligArbeit zu umgehen, soll ja zunächst freiwillige Arbeit für lau eingeführt werden (geplant und verwaltet von Leuten die Diäten und Pensionen für Dienst an der Gemeinschaft nehmen) ... der Dienst ist für alle Altersklassen zugänglich und "angeboten"!

    Naja man weiß ja wie das mit dem Staat ist, den kleinen Finger geben, z.B. bei Steuern, erst wenig, dann mehr, dann noch mehr - immer mehr ... bei Leistungen die ja durch immer höhere Abgaben finanziert werdend die umgekehrte Entwicklung: kleine Abstriche, größer, noch größer, gestrichen...

    So ist das Ziel hier auch - zunächst freiwillig, dann als Kriterium für Steuererleichterungen, dann weniger freiwillig mit Nachdruck (verweigern Sie sich doch nicht, die Allgemeinheit zählt auf Sie) und dann, wie immer mit einem abartigen Staat (bis dahin EU INDECT-ÜberwachungsDiktatur),
    Wenig auffällig, daß die Freunde der Neuen Weltordnung den Weg in den kommenden Neo-Feudalismus, parallel betreiben, nicht zufällig gibt es in den USA die ähnliche Ansinnen und auch gesetzlichen Vorstöße. (Vermutlich auch in anderen Ländern ? Wer hat Infos?)

    http://www.youtube.com/watch?v=DSVnNTZskPA Universal Citizen Service - Bürger sein ist ein Privileg, dass man sich verdienen muss - sagt ein Elitenmitglied, ehemaliger Stabschef des "Weißen Hauses".

    http://www.focus.de/politik/weitere-...id_573415.html
  8. #8

    Ich frage mich was Herr Guttenberg mit 180.000 Mann anfangen will. Damit kann man im Ernstfall vielleicht Bayern für 10 Tage verteidigen. Das wars auch schon. Mann hatte ja schon Probleme 15.000 Heeressoldaten für Auslandseinsätze zusammenzukratzen.

    Als wir noch 455.000 Mann hatten, sagte man uns das reicht um die Republik solange am Leben zu erhalten, bis der Amerikaner seine Truppen aus Übersee gesendet hatte. Max 4 Wochen, dann wäre die Munition eh alle.

    Also am besten gleich ganz auflösen.
  9. #9

    Richtiger Schritt

    Zunächst einmal ist der Bericht über die Entscheidung, die Truppe nicht so stark zu verkleinern, wie ursprünglich geplant, eine positive Meldung. Allerdings bleibt weiter abzuwarten, welche Entscheidungen hinsichtlich der Ausplanung im Detail getroffen werden. Ob es beispielsweise die Panzertruppe nicht so stark "erwischt" wie geplant (die jetzige Planung - die fast einer Zerschlagung gleichkkommt - ist verheerend zu nennen), ob die Streitkräfte weiterhin eine, wenn auch schon stark eingeschränkte Fähigkeit zum Gefecht der verbundenen Waffen behalten, ob die Bundeswehr am Ende tatsächlich über mehr Infanteriestärke verfügt als bisher, ob die Zahl der ständig einsatzbereiten Streitkräfte insgesamt tatsächlich bedeutend über dem Plafond liegen wird, der die Bundeswehr heute noch (zu) schnell an ihre Leistungsgrenze heranführt, ob die Marine angesichts immer wichtiger werdender Sicherheit der Seewege die Bedeutung behält oder vielmehr erhält, die sie verdient (Beibehaltung einer ausreichend großen Geleitkomponente aus Fregatten, Korvetten und Einsatzgruppenversorgern zur Bildung/Gestellung maritimer Kampfgruppen unter nationaler Verantwortung und im Bündnisrahmen; Beschaffung ausreichender strategischer Verlegemittel: "Joint Support Ship" - Dockschiff zum Truppentransport mit Hubschrauberlandedeck zur "Power Projection") und...und...und.
    Zu hoffen bleibt, dass z.G. tatsächlich bei der Reform die Konzepte der NATO berücksichtigt, die nahelegen, dass Einsätze wie die in Afghanistan (Humanitäre Einsätze und/oder "low intensity conflicts") nicht unbedingt die Masse (wenn überhaupt) der Bedrohungsszenare darstellen, die in Zukunft vorstellbar sind.
    Es wäre ein Treppenwitz der Geschichte, wenn die Truppe unter hohen finanziellen Aufwendungen (Gelder die dann zur Beschaffung notwendiger Ausrüstung für andere Szenare fehlen) just zu dem Zeitpunkt das optimale Ausrüstungsniveau für Einsätze (wie Afghanistan) erreichte (leichte und mittlere gepanzerte Radtransportfahrzeuge in relativ großer Stückzahl ohne echten Kampfwert, da nur mit Defensivbewaffnung ausgestattet), da auf diesen nicht mehr das Hauptaugenmerk der Allianz ruht.
    Schaut man sich die (Aus-)Rüstungsgeschichte der Bundeswehr in den letzten fast 60 Jahren an, wäre ein solcher Fehlgriff beileibe kein Novum, nur kann ihn sich die Bundeswehr bei immer enger werdendem finanziellem Spielraum weniger denn je zuvor leisten.


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