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Bundeswehrreform: Ausbau von Kasernen kostet 1,2 Milliarden Euro

dapdMit der Schließung von 31 Standorten und einem Personalabbau startete Verteidigungsminister de Maiziére einen Sparkurs bei der Bundeswehr. Damit sollte der Haushalt entlastet werden. Doch allein der Ausbau der verbleibenden Kasernen wird nach Angaben seines Ressorts 1,2 Milliarden Euro kosten.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...818749,00.html
  1. #1

    Sparen kostet Geld

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit der Schließung von 31 Standorten und einem Personalabbau startete Verteidigungsminister de Maiziére einen Sparkurs bei der Bundeswehr. Damit sollte der Haushalt entlastet werden. Doch allein der Ausbau der verbleibenden Kasernen wird nach Angaben seines Ressorts 1,2 Milliarden Euro kosten.

    Bundeswehrreform: Ausbau von Kasernen kostet 1,2 Milliarden Euro - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Das ist ein gutes Zeichen für die Republik insofern offensichtlich nicht einfach Strukturen aufgegeben werden sondern tatsächlich ein Umbau zur 'Verschlankung' durchgeführt wird.

    Viele Soldaten und Zivilbeschäftigte wird es in nächster Zeit allerdings ziemlich hart treffen - Entlassungen der Umzüge quer durchs Land stehen an.
    Auch Entlassungen kosten Geld.
  2. #2

    Relationen

    ... der Ausbau der verbleibenden Kasernen wird nach Angaben seines Ressorts 1,2 Milliarden Euro kosten...

    Also, soviel wie der Berliner HBF. Der bringt uns Bürgerinnen auch nicht viel mehr Nutzen.
  3. #3

    Den ganzen Laden abschaffen, Waffen verhökern und dafür den Personalabbau bei der Polizei rückgängig machen. Die Bw kostet nur eine Menge Geld, macht Lärm und Dreck und hat keinen echten Nutzen für Deutschland oder gar Europa. Costa Rica hat's vorgemacht, wie ein Staat ohne Militär auskommt, und das in einer traditionell unruhigen Region.
  4. #4

    Jeder VM

    Jeder, wirklich jeder Verteidigungsminister seit 1990 hat einen "Sparplan" ausgearbeitet, der die Kapazitäten der BW zusammengeschrumpft hat, erstmal jede Menge Geld gekostet hat, eine Menge Leute ihren Arbeitsplatz gekostet hat und am Ende noch keinen Cent gespart hat.

    Mit dem neuen "Sparplan", der wieder Milliarden kostet, aber keinen Cent einsparen wird, wird die Bundeswehr auf nur noch 50% seines Personalbedarfs von 1990 eingeschrumpft.

    Eine Verteidigungsfähigkeit des deutschen Staatsgebiets ist schon lange nicht mehr gegeben. Einzige Aufgabe scheint zu sein, die paar Tausend Leute im Auslandseinsatz, mehr schlecht als Recht am kacken zu halten, ähhh, ich meinte zu unterstützen. Welchen Verteidigungsminister seit dem Fall der Twin Towers interessiert denn noch die eigentliche Kernaufgabe der Bundeswehr? Die Verteidigung Deutschlands in UNSEREN Grenzen???

    Und unsere Jungs fahren immernoch in ungepanzerten Wolfs mit Verdeckplane durch das hochbrisante Afghanistan, nur in den Medien zeigt man fleißig die viel zu wenig vorhandenen gepanzerten Dingos.
  5. #5

    ...........

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit der Schließung von 31 Standorten und einem Personalabbau startete Verteidigungsminister de Maiziére einen Sparkurs bei der Bundeswehr. Damit sollte der Haushalt entlastet werden. Doch allein der Ausbau der verbleibenden Kasernen wird nach Angaben seines Ressorts 1,2 Milliarden Euro kosten.

    Bundeswehrreform: Ausbau von Kasernen kostet 1,2 Milliarden Euro - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    dann sollten wir die im Ostteil liegenden Kasernen schon mal nicht sanieren sondern die Grundstücke mit den maroden Kasernen verkaufen. In Kleinmachnow sind daraus z. B. sehr schöne Wohnungen entstanden.
  6. #6

    ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit der Schließung von 31 Standorten und einem Personalabbau startete Verteidigungsminister de Maiziére einen Sparkurs bei der Bundeswehr. Damit sollte der Haushalt entlastet werden. Doch allein der Ausbau der verbleibenden Kasernen wird nach Angaben seines Ressorts 1,2 Milliarden Euro kosten.

    Bundeswehrreform: Ausbau von Kasernen kostet 1,2 Milliarden Euro - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    1,2 Milliarden - sind doch peanuts. Wir bürgen einfach dafür. Ein "Bundeswehrrettungspakt" muss her. Angie macht das, ganz sicher.
  7. #7

    ...

    Zitat von AusVersehen Beitrag anzeigen
    ...

    Und unsere Jungs fahren immernoch in ungepanzerten Wolfs mit Verdeckplane durch das hochbrisante Afghanistan, nur in den Medien zeigt man fleißig die viel zu wenig vorhandenen gepanzerten Dingos.
    Das ist sowieso der größte Witz.
    Da will man wieder einen Feiertag für die Gefallenen einrichten und kümmert sich aber im Gegenzug nicht wirklich darum, daß die Leute möglichst am leben bleiben.
    AFghanistan ist halt weit weg, und die MEnschen wollen (verständlicherweise) auch nicht so wirklich wissen wie der "Arbeitsalltag" der deutschen Soldaten da unten zum Teil aussieht...
  8. #8

    xxx

    Zitat von AusVersehen Beitrag anzeigen
    Mit dem neuen "Sparplan", der wieder Milliarden kostet, aber keinen Cent einsparen wird, wird die Bundeswehr auf nur noch 50% seines Personalbedarfs von 1990 eingeschrumpft.
    Es scheint so als ob Politiker keine unabhängigen Berater mehr haben oder diese schlicht ignorieren. Unglaubliche Inkompetenz ist wohl die absolute Regel.

    Zitat von AusVersehen Beitrag anzeigen
    Eine Verteidigungsfähigkeit des deutschen Staatsgebiets ist schon lange nicht mehr gegeben.
    Doch, durch die Alliierten. Mal ganz im Ernst, welches realistische Szenario erfordert denn eine konventionelle Armee zur Verteidigung des deutschen Staatgebietes? Wenn das nächste mal deutsches Territorium angegriffen wird, dann garantiert nicht mit einer konventionellen Armee, sondern mit Massenvernichtungswaffen. Abgesehen davon haben wir zig befreundete Atommächte und liegen mitten in Europa. Wer DEutschland angreift, der greift ganz Europa an, ja den ganzen Westen. Wer kommt denn dafür in Frage? Das gibt Weltkrieg, da bracuenh Sie keine Bundeswehr mehr.

    Also der Wunsch nach einer eigenen Armee entspringt doch wohl eher einem gewissen Nationalgefühl (nicht wertend gemeint) als tatsächlichen Sicherheitsüberlegungen.

    Zitat von AusVersehen Beitrag anzeigen
    Einzige Aufgabe scheint zu sein, die paar Tausend Leute im Auslandseinsatz, mehr schlecht als Recht am kacken zu halten, ähhh, ich meinte zu unterstützen.
    Jo, und diese Aufgabe könen wir auch abschaffen. Denn erstens sind diese Einsätze verfassungswidrig, zweitens militärisch aussichtslos, drittens extrem teuer und viertens werden die truppen in Afgh tatsächlich recht stiefmütterlich behandelt, wenn man mal von den Unmengen an Alkohol absieht, die da jedes Jahr hingeflogen werden:)

    Also die Bundeswehr ist meiner persönlichen Ansicht nach schon immer weitgehend ein Kindergarten gewesen, ein Pfadfinderlager mit Saufzwang, eine Friedensarmee. Die sind m.E. eh nicht in der Lage, ein Land zu verteidigen.

    Zitat von AusVersehen Beitrag anzeigen
    Und unsere Jungs fahren immernoch in ungepanzerten Wolfs mit Verdeckplane durch das hochbrisante Afghanistan, nur in den Medien zeigt man fleißig die viel zu wenig vorhandenen gepanzerten Dingos.
    Soll man sie halt wieder nach Hause holen. In unseren Schulen regnets durch die Decke, da könnte man die eingesparte Kohle gut investieren.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit der Schließung von 31 Standorten und einem Personalabbau startete Verteidigungsminister de Maiziére einen Sparkurs bei der Bundeswehr. Damit sollte der Haushalt entlastet werden. Doch allein der Ausbau der verbleibenden Kasernen wird nach Angaben seines Ressorts 1,2 Milliarden Euro kosten.

    Bundeswehrreform: Ausbau von Kasernen kostet 1,2 Milliarden Euro - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    wie oft sind denn in den letzten 20 Jahren Kasernen ausgebaut oder saniert worden? wahrscheinlich waren das die, die man geschlossen hat.


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