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Bundeswehreinsätze: Deutschland ändert Leitlinien der Außenpolitik

dapdDeutschland will bei Auslandseinsätzen künftig verstärkt auf einheimische Traditionen und Institutionen setzen - auch wenn sie den Vorstellungen liberaler Demokratien widersprechen. Darauf haben sich nach Informationen des SPIEGEL das Verteidigungs- und Entwicklungsministerium geeinigt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...829019,00.html
  1. #1

    Ganz, ganz schlecht:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland will bei Auslandseinsätzen künftig verstärkt auf einheimische Traditionen und Institutionen setzen - auch wenn sie den Vorstellungen liberaler Demokratien widersprechen. Darauf haben sich nach Informationen des SPIEGEL das Verteidigungs- und Entwicklungsministerium geeinigt.

    Bundeswehreinsätze: Deutschland ändert Leitlinien der Außenpolitik - SPIEGEL ONLINE
    Das heißt, dass wir in Zukunft mit Menschenverächtern wie Taliban, Hamas oder Hezbollah zusammen arbeiten? Wer hat sich denn so einen kompletten Unsinn ausgedacht. Dann braucht Deutschland gar nicht erst auszurücken, denn derart schwachsinnige Vorstellungen verfolgen noch nicht einmal neutrale Länder wie Schweiz oder Schweden.
  2. #2

    nahezu unfassbar

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland will bei Auslandseinsätzen künftig verstärkt auf einheimische Traditionen und Institutionen setzen - auch wenn sie den Vorstellungen liberaler Demokratien widersprechen. Darauf haben sich nach Informationen des SPIEGEL das Verteidigungs- und Entwicklungsministerium geeinigt.

    Bundeswehreinsätze: Deutschland ändert Leitlinien der Außenpolitik - SPIEGEL ONLINE
    das kann ich ja kaum glauben, dass die deutsche bundesregierung bei all den täglichen fehltritten auch mal irgendwann ein bisschen etwas dazu lernt und solch verbreitete erkenntnisse auch mal berücksichtigt. ein schritt in die richtige richtung, leider aber immer noch ein langer weg.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland will bei Auslandseinsätzen künftig verstärkt auf einheimische Traditionen und Institutionen setzen - auch wenn sie den Vorstellungen liberaler Demokratien widersprechen. Darauf haben sich nach Informationen des SPIEGEL das Verteidigungs- und Entwicklungsministerium geeinigt.

    Bundeswehreinsätze: Deutschland ändert Leitlinien der Außenpolitik - SPIEGEL ONLINE
    Ein Schritt in richtiger Richtung.
    Aber warum nur bei "Einsaetzen" und gegenueber "fragilen" Staaten?
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das neue Konzept befürwortet in Einzelfällen sogar die Zusammenarbeit mit korrupten oder gewalttätigen Eliten.
    Nehmen wir mal an, es gäbe einen rein hypothetischen Bundeswehreinsatz in einem fernen Land irgendwo in Zentralasien. Dort gebe es einen korrupten Präsidenten sowie ein Haufen Warlords deren Legitimation auf Waffengewalt beruhe und die sich über Drogenhandel finanzieren.
    Das neue Konzept sagt wir arbeiten dann mit denen zusammen. Das ist ja wirklich eine fast revolutionäre Volte in der deutschen Außenpolitik.
  5. #5

    Zitat von ceilks Beitrag anzeigen
    Nehmen wir mal an, es gäbe einen rein hypothetischen Bundeswehreinsatz in einem fernen Land irgendwo in Zentralasien. Dort gebe es einen korrupten Präsidenten sowie ein Haufen Warlords deren Legitimation auf Waffengewalt beruhe und die sich über Drogenhandel finanzieren.
    Das neue Konzept sagt wir arbeiten dann mit denen zusammen. Das ist ja wirklich eine fast revolutionäre Volte in der deutschen Außenpolitik.
    Was hat denn Deutschland "in einem fernen Land irgendwo in Zentralasien" verloren?
  6. #6

    Zitat von deb2011 Beitrag anzeigen
    Das heißt, dass wir in Zukunft mit Menschenverächtern wie Taliban, Hamas oder Hezbollah zusammen arbeiten? Wer hat sich denn so einen kompletten Unsinn ausgedacht. Dann braucht Deutschland gar nicht erst auszurücken, denn derart schwachsinnige Vorstellungen verfolgen noch nicht einmal neutrale Länder wie Schweiz oder Schweden.
    NEIN!
    Es wird dabei wohl eher um Machstrukturen gehen, als um die einzelnen Ansprechpartner. Wäre eine derartige Strategie auch 2001/2002 in Afghanistan angewandt worden, könnte das Land heute wahrscheinlich sogar als sicher bezeichnte werden. Denn dann hätte man den Afghanen keine Zentralregierung aufgezwungen, sondern die bereits bestehende Stammeskultur ergebnis- bzw. zielorientiert gefördert. Selbstverständlich wäre auch das, in einem derart geschundenen Land, alles andere als einfach geworden.
  7. #7

    Zitat von yulianovo Beitrag anzeigen
    Was hat denn Deutschland "in einem fernen Land irgendwo in Zentralasien" verloren?
    Hmh, ich würde sagen: eine Krieg.
  8. #8

    Zitat von ceilks Beitrag anzeigen
    Hmh, ich würde sagen: eine Krieg.
    Einen Krieg wiederzufinden ist leicht, aber was macht man weiter mit dem gefundenen Gut?:-)
  9. #9

    Ganz wie unsere amerikanischen Freunde

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland will bei Auslandseinsätzen künftig verstärkt auf einheimische Traditionen und Institutionen setzen - auch wenn sie den Vorstellungen liberaler Demokratien widersprechen. Darauf haben sich nach Informationen des SPIEGEL das Verteidigungs- und Entwicklungsministerium geeinigt.

    Bundeswehreinsätze: Deutschland ändert Leitlinien der Außenpolitik - SPIEGEL ONLINE
    wenn es unseren (und damit den amerikanischen) Interessen nutzt, dann wird eben zusammengearbeitet mit wem auch immer.
    Mafia, Drogenbosse, Diktaturen, Kinderschänder, Menschenfresser, egal.
    Wer "uns" nützt, ist unser Freund.
    Falls jemand meint, ich übertreibe, dann bitte ich sich z.B. zu erinnern an die Diktaturen und Verbrecherregime in Süd- und Mittelamerika sowie in Afrika und Asien. Nur ein kleiner Auszug aus der "Freundesliste": Pinochet, Banzer, Stoessner, Idi Amin, Taylor, Ghaddafi. Und dafür sollen dann unsere Soldaten ihr Leben riskieren?

    Ich bin wirklich mal neugierig, was sich die deutsche Bevölkerung noch alles bieten lässt. Geld wird verzockt, die Demokratie wird immer schneller abgebaut, die Grundlagen der bisherigen deutschen Politik werden zugunsten wirtschaftlicher Vorteile ad absurdum geführt.

    Die Verfasser dieses Entwurfes gehören in einem Rechststaat vor Gericht gestellt.








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