Allein dieser Satz zeigt doch, dass die bisherige militärische Außenpolitik weder realistisch noch auftragsgeleitet war. Westliches Statebuilding hat m.E. in den letzten 40 Jahren nirgendwo funktioniert und das wusste man nicht erst seit Bosnien.
Gleichzeitig wird mir jetzt Bange, da offenbar die NATO-Doktrin des pro-aktiven Schutzes der wirtschaftswichtigen Ressourcen (auch in den Förderländern?) auch noch durch die Zusammenarbeit mit Diktaturen umgesetzt werden soll.
Die Aussetzung der Wehrpflicht und der Umbau der BW zur Berufsarmee macht Interventionen im Ausland zudem schneller und leichter möglich.
Jetzt fehlt nur noch eine neue Hunnenrede der Kanzlerin, um das ganze auch öffentlichkeitswirksam abzurunden.

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