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Bundeswehr-Mission in Afghanistan: Regierung legt symbolischen Abzugsplan vor

Die Koalition skizziert den Truppenabzug aus Afghanistan: Das neue Mandat für 2012 wird erst auf dem Papier verkleinert, bis Ende 2013 sollen dann tatsächlich bis zu 500 Mann abrücken. Verteidigungsminister de Maizière scheint ein Kompromiss gelungen, dem auch die SPD zustimmen will.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...797062,00.html
  1. #1

    Ist das ein Witz ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Koalition skizziert den Truppenabzug aus Afghanistan: Das neue Mandat für 2012 wird erst auf dem Papier verkleinert, bis Ende 2013 sollen dann tatsächlich bis zu 500 Mann abrücken. Verteidigungsminister de Maizière scheint ein Kompromiss gelungen, dem auch die SPD zustimmen will.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...797062,00.html
    Glaubt man wirklich, damit den Kritikern des Afghanistaneinsatzes den Wind aus den Segeln zu nehmen.
    Wollte die SPD tatsächlich bis 2020 dort bleiben und de Misere hat da etwas runtergehandelt ?
    Deutschlands Soldaten sollten bis Weihnachten aus Afghanistan verschwinden, das wäre der einzige vernünftige Abzugsplan !
  2. #2

    Keine Macht dem Titel!

    Zitat von derandersdenkende Beitrag anzeigen
    Deutschlands Soldaten sollten bis Weihnachten aus Afghanistan verschwinden, das wäre der einzige vernünftige Abzugsplan !
    Es wäre das unvernünftigste, was man machen kann.

    Ein urplötzlicher Abzug bis Ende diesen Jahres (wir haben ja bereits November), würde ein 'Machtvakuum' hinterlassen, welches die örtlichen Behörden unmöglich zu Genüge unter Kontrolle hätten. Das würde anderen Organisationen die Chance geben sich festzusetzen.

    Die Strategie vom Abzug auf Raten gibt es mit gutem Grund. Bitte sein sie mal weniger egoistisch und denken sie an die Bevölkerung von Afghanistan.
  3. #3

    Symbolischer Plan,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Koalition skizziert den Truppenabzug aus Afghanistan: Das neue Mandat für 2012 wird erst auf dem Papier verkleinert, bis Ende 2013 sollen dann tatsächlich bis zu 500 Mann abrücken. Verteidigungsminister de Maizière scheint ein Kompromiss gelungen, dem auch die SPD zustimmen will.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...797062,00.html
    prima Bezeichnung, verrät sie doch worum es geht - eben nicht um den Abzug aus einem innerstaatlichen Konflikt.

    Grüne und Sozen sollten stillschweigen und daran denken, dass sie es waren, die Deutsche an dieses Randgebirge des Atlantiks schickten - zum Sterben. Nicht nur körperlich, sondern vorallem psyschisch.

    Die Verlogenheit des Einsatzes offenbart sich, wenn man offen von Krieg redet, ihn aber de jure nicht so bezeichnet, um die hässlichen Folgekosten zu sparen.

    Der Einsatz ist doppelt verlogen:

    - Freiheit und Demokratie hielten und halten keinen Einzug ins Stammessystem der Afgahnen.

    - und durch miese Tricks wird zudem jegliche staatliche Verantowrtung gegenüber eigenen Soldaten abgelehnt.

    Die Deppen der Nato haben es tatsächlich fertiggebracht länger als die Russen in einem bereits verlorenerklärten Krieg zukämpfen. Dass dieser Krieg nicht den Islamo-Fanatikern galt, das war bereits vorher bekannt. Nicht bekannt war, dass man auch heute nicht die angestrebte Pipeline bauen kann.

    Raus da - und zwar alle und das fix. Soll die CIA ihre Drogenfelder selbst bewirtschaften. Oder verdienen die Deutschen mit?
  4. #4

    Mein Jubel wäre lauter, ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Koalition skizziert den Truppenabzug aus Afghanistan: Das neue Mandat für 2012 wird erst auf dem Papier verkleinert, bis Ende 2013 sollen dann tatsächlich bis zu 500 Mann abrücken. Verteidigungsminister de Maizière scheint ein Kompromiss gelungen, dem auch die SPD zustimmen will.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...797062,00.html
    ... wenn ich den Eindruck haben könnte, daß sich hier tatsächlich ein Ende des unsäglichen Abenteuers abzeichnet, für das es bei genauerer Betrachtung nie eine glaubhafte Begründung gab.

    Aber ich habe die Befürchtung, daß mit dem Abug einfach nur Kapazitäten für das nächste unselige Abenteuer, diesmal im Iran, freigeschaufelt werden sollen, wo wir wohl als nächstes "internationale Verantwortung übernehmen" sollen. Sollte ich mich darin täuschen, wäre mir das die größte Freude!
  5. #5

    Die Dreistigkeit unserer Politiker

    besteht darin, unseren über 65% Kriegsgegnern zu unterstellen, sie wüßten nicht, was besser für Deutschland ist.
    Zuerst haben Sie uns den Einsatz als flankierende Friedensmission verkauft, dann war mal einer ehrlich und sprach von Krieg, dann alle, und dann haben sie diesen auch noch 2 mal verlängert.
    Jedem dieser Abgeordneten wünsche ich einen Angehörigen heimkehrenden Soldat/in an den Hals, der entweder:
    1. Psyschich krank geworden ist
    oder noch übler, der
    2. Völlig gesund töten kann.
  6. #6

    Ich bin alles andere als egoistisch.

    Zitat von Mac_Beth Beitrag anzeigen
    Es wäre das unvernünftigste, was man machen kann.

    Ein urplötzlicher Abzug bis Ende diesen Jahres (wir haben ja bereits November), würde ein 'Machtvakuum' hinterlassen, welches die örtlichen Behörden unmöglich zu Genüge unter Kontrolle hätten. Das würde anderen Organisationen die Chance geben sich festzusetzen.

    Die Strategie vom Abzug auf Raten gibt es mit gutem Grund. Bitte sein sie mal weniger egoistisch und denken sie an die Bevölkerung von Afghanistan.
    Und ich denke vor allem an die Bevölkerung dieses Landes. Sie will die Besatzer einfach nur loswerden.
    Also bitte nicht die afghanische Bevölkerung vorschieben, wenn es um andere Interessen geht.
    Diese hatte in den vergangenen Jahrzehnten wahrlich genug zu leiden und wir sollten dieses Leiden, durch unsere Anwesenheit nicht weiter verlängern.
  7. #7

    wenn es danach geht

    kein Vakuum zu hinterlassen dürfte die Bundeswehr und alle anderen n i e abziehen.
    Was in 10 Jahren nicht gelang wird nie gelingen.
    Bloß keine Fehler zugeben, das ist doch krank.
  8. #8

    "Schein-Aktivitäten" der "Akteure"...

    Wie lange die BW als "Helfer" in Afghanistan bleibt, hängt doch wohl in erster Linie von den USA als "General-Unternehmer" ab. So wie sich aber die Lage in Asien entwickelt, werden da andere den USA schon einen Termin nennen, an dem dann die USA und Gefolge verkünden, "Die Aufgabe der Einsatzkräfte in Afghanistan wurde erfolgreich beendet".... (So ähnlich, könnte es ablaufen ?)... :-)
  9. #9

    Abzugsplan?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Koalition skizziert den Truppenabzug aus Afghanistan: Das neue Mandat für 2012 wird erst auf dem Papier verkleinert, bis Ende 2013 sollen dann tatsächlich bis zu 500 Mann abrücken. Verteidigungsminister de Maizière scheint ein Kompromiss gelungen, dem auch die SPD zustimmen will.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...797062,00.html
    Als ich es aus den Medien erfahren habe, dass sich auch unsere Regierung mit einem Abzugsplan von Afghanistan beschäftigt, da frage ich mich nur, was haben wir in Afghanistan hinterlassen?

    Jetzt wo der einstige Gegner, den man vor gab beseitigen zu wollen wieder die Oberhand in vielen Bereichen gewinnt, also geschied nach dem Abzug aller fremden Soldaten erneut der Einzug der Taliban und somit übernehmen sie erneut alle Positionen.

    Bravo, da was ein wirklich toller Erfolg, das Ergebnis gleich Null und zusätzlich viele hinterlassene Tote und vergeudete Millarden die anderswärtig sinnvoller hätten Nutzen bringen können.

    Aber all die klugen Leute die es schon vorher laut gesagt hatten, dass man in Afgahanistan nichts erreichen wird haben nun recht behalten, aber warum hört man denn nicht auf solche Leute?

    Man wollte nur den USA seine uneingeschränkte Unterstützung für ihre imperialistischen Kriegsspiele geben, mehr nicht, oder?
    HR








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