Nicht nur Spiegel und Süddeutsche sind auf Springers Märchenmeldungen hereingefallen.
Schlußendlich verpufften die angeblichen Skandale!
Der einzige Skandal in diesem Fall war das Verhalten von Guttenberg.
DPAEs ist die erste Fahrt nach den Skandalen: Das Segelschulschiff "Gorch Fock" fährt nach dem tödlichen Unfall einer Kadettin vor zwei Jahren wieder zur See. Neue Offiziersanwärter sind auf der Ausbildungsreise noch nicht an Bord.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-869576.html
Nicht nur Spiegel und Süddeutsche sind auf Springers Märchenmeldungen hereingefallen.
Schlußendlich verpufften die angeblichen Skandale!
Der einzige Skandal in diesem Fall war das Verhalten von Guttenberg.
Diesmal sind keine Frauen an Bord. Es wird nur von Offiziersanwärtern gesprochen.
Es gab nur 2 schwere Unfälle an Bord in den letzten 10 Jahren. Und beide Male waren weibliche Kadetten betroffen, die einfach nicht die Kraft haben, die der Offiziersberuf nun mal verlangt.
Über die neuen Sicherungsleinen kann man nicht meckern, und über den Übungsmast in der MSM ebensowenig. Problem gelöst. Mein Neffe wird nun bei den nächsten OAs dabei sein, 27 Jahre nach mir, und ich mach mir um ihn jetzt keine Sorgen. Ein Absturz, und zwar ein beruflicher, droht erst nach den 12 Jahren.
Nunja, wenn der SPIEGEL dauernd Schiffbau mit s schreibt und nun anfängt, Offiziersanwärter ohne s zu schreiben, dann gleicht natürlich der eine Fehler den anderen aus.Seitdem wurden auf dem Schiff 15.000 Offizier- und Unteroffizieranwärter ausgebildet.
[...] Und beide Male waren weibliche Kadetten betroffen, die einfach nicht die Kraft haben, die der Offiziersberuf nun mal verlangt.[...]
Schon erstaunlich, dass es im 21. Jahrhundert noch solche Aussagen gibt. Ich würde annehmen, dass Kraft heute nicht mehr zwingend verlangt wird, sondern primär Intelligenz.
Ich kann die Bundesregierung nicht begreifen, daß sie dieses unnötige Schiff weiterhin betreibt.
Das ist so, als würde sie die Luftwaffe ihre Piloten im Doppeldecker der Brüder Wright ausbilden lassen und das Heer die Panzeroffiziere auf Pferden.
Da helfen auch keine neuen Sicherheitsleinen, die bis vor der Katastrophe nicht möglich waren, die es bei zivilen Schulschiffen aber schon lange gab. War wohl nur was für zivile Weicheier, doch nicht für angehende Marineoffiziere. Da nahm man schon mal Verluste in Kauf.
Diese Art Ausbildung ist überholt, oder glaubt wirklich jemand, man müsse, um eine Hightech-Fregatte zu betreiben, Kenntnisse des Segelsetzens von der Rah aus haben.
Für zahlende Trainees auf den zivilen Schiffen mag das ja ok sein, aber bezahlter Abenteuerurlaub auf Steuerzahlers Kosten? Das Schiff und seine Reisen sind reine Verschwendung von Steuergeldern.
Den Sinn und Zweck versteht man am besten, wenn man selber diese Ausbildung absolviert hat und ein ganzes Leben, auch im zivilen Berufsleben, davon profitieren konnte. Man gewinnt Durchhaltewillen, man wird unempfindlicher gegen Intirgen und Mobbing, man lernt ohne zu leiden mit Menschen eng zusammenzuarbeiten, die einem im Grunde extrem unsympatisch sind. Man lernt Softskills. Das sind für mich keine Vermutungen und Spekulationen, sondern meine reale Lebenserfahrung, also Fakten. Was mir nicht einleuchtet ist: Wenn OAs solche Softskills lernen, warum eigentlich nur die der Marine? OAs der Luftwaffe und des Heeres würden nur mit sehr geringem (für sie unnötigem) seemännischem Wissen belastet, wenn sie da auch trainiert würden.
Wer vom Steuerzahler etwas finanziert bekommt, dass sich auch im zivilen Berufsleben nutzen lässt, zahlt das später an die Solidargemeinschaft zurück, inden er selber deutlich mehr Steuern erwirtschaftet als er sonst gekonnt hätte. Das ist beim Softskill-Training auf der Gorch Fock nicht anders als bei einem Studium. Sogar dann, wenn man wenige Monate nach der Gorch Fock Mittel und Wege findet, die Marine wieder zu verlassen.Für zahlende Trainees auf den zivilen Schiffen mag das ja ok sein, aber bezahlter Abenteuerurlaub auf Steuerzahlers Kosten? Das Schiff und seine Reisen sind reine Verschwendung von Steuergeldern.
OT:
§ 55 Abs. 4 Satz 2 des Soldatengesetzes lautet:
Ein Offizieranwärter, der sich nicht zum Offizier, ein Sanitätsoffizier-Anwärter, der sich nicht zum Sanitätsoffizier, ein Militärmusikoffizier-Anwärter, der sich nicht zum Militärmusikoffizier, ein Feldwebelanwärter, der sich nicht zum Feldwebel, und ein Unteroffizieranwärter, der sich nicht zum Unteroffizier eignen wird, soll unbeschadet des Satzes 1 entlassen werden.
Soviel zum 's' und für die Rechtsförmlichkeit eines Gesetzes ist das BMJ zuständig und hat hierzu eine lesenswerte Arbeitshilfe veröffentlicht:Handbuch der Rechtsförmlichkeit