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Bundeswehr-Gewehr G36: Bitte nicht so viel schießen

Getty ImagesSeit 15 Jahren ist das Gewehr G36 bei der Bundeswehr im Einsatz, nun stellt sich nach SPIEGEL-Informationen heraus: Die Waffe wird bei langen Gefechten zu heiß, die Präzision lässt drastisch nach. Was sollen Soldaten im Kampf also tun? Die Gebrauchsanweisung gibt einen einfachen Tipp.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...825030,00.html
  1. #30

    wo ist das Problem? wenn die Waffe verzieht weil sie zu heiß ist, nimmt man solange die Waffe seines toten Kameraden der neben einem liegt...
    in solchen schweren Gefechten, wo es solch massive Dauerfeuer gibt, liegen auch genug Tote herum deren Waffen man sich dann bedienen kann...
    gibt es keine Toten, sind auch die Gefechte halb so wild und solche Dauerfeuer nicht zwingend...

    deshalb gibt es solch ein Problem in der Praxis wohl kaum... und offene Feldschlachten, wo "der Russe" mit 1000 Mann und "Hurääää" in die Stellungen einbrechen will, gehören wohl der Vergangenheit an...

    wo also ist das Problem? ich halte das für einen Aprilscherz...
  2. #31

    oooh je....

    Zitat von wakaba Beitrag anzeigen
    Das ist keinesfalls veraltete Technik:

    AK-47

    Im Gegenteil es ist ein absolutes Glanzstück. Einfach zu produzieren, zuverlässig, unter jeder Witterung einsetzbar. Je nach Einsatzanforderung kanns eine Bleispritze sein oder präzises Snipergewehr und kommt mit billiger Blechhülsenmunition bestens zurecht.

    G36 und die meisten anderen "modernen" Serienwaffen sind doch nur Beschaffungspfusch im Vergleich.

    Das der Lauf bei Hitze durchhängt ist normal. Schiesst man halt etwas höher und hält etwas rechts...
    da haben wir ein experte. die AK74 als praezises snipergewehr bezeichnen. lol. jedenfalls nicht mit dem standardlauf. und wie gesagt: selbst die russen (!!!) haben angekuendigt sie aus ihrer armee auszuwechseln.

    der einzige vorteil der AK74 : billig und robust. ueber genauigkeit brauchen wir aber nicht zu sprechen. davon abgesehen war die AK74 eine reaktion auf die M16 der amis und die "kleinere" munition die die M16 verschossen hat. im vietnam-krieg haben die russen naemlich gemerkt, dass die AK-47 zwar gut holzt, aber dank grossem rueckstoss wenig genau ist....
  3. #32

    Zitat von widower+2 Beitrag anzeigen
    Mit dem alten G3 konnte man den Pappkameraden, die als Zielscheibe dienten, auch auf 400 Meter noch einen "Kopfschuss" verpassen.
    400 m? Wenn ich mich richtig erinnere, dann verdeckten bei 200 m schon Kimme und Korn ein Objekt von Kopfgröße. Bei 400 m war das sicher nicht besser (Körpertreffer wohl möglich)...Ist nunmal kein Scharfschützengewehr.
  4. #33

    Zitat von texas_star Beitrag anzeigen
    ... mustern sie selbst die russen in der nahen zukunft aus?

    ich lach mich schlapp... die AK74 ist robust (weil eben ordentliche toleranzen mit viel spiel so dass dreck "rausgehobelt" wird anstelle zu einem "jam" zu fuehren) aber alles andere als praezise. und was sie mit "im durchschnitt" meinen ist mir nicht ganz klar.

    ich frage mich nur, weshalb waffenschmieden auf der ganzen welt millionen in die entwicklung neuer gewehre stecken wenn sie einfach ein im grunde 60 jahre altes design kopieren koennten.

    ich meine ich finde z.b. die 1911 eine tolle pistole, wuerde aber nie behaupten dass sie besser ist als eine moderne Glock (genauer ja, aber anfaelliger...)
    Ein ca.69 Jahre altes Design modifizieren mit neuen Materialien...
    Ja müesste gehen.

    MFG
    ???
  5. #34

    Ich kann nicht klagen:

    Zitat von texas_star Beitrag anzeigen

    davon abgesehen... die AK47/74 ist von anfang an weniger genau als moderne G36s, M4s... bei dauerfeuer sind dann halt alle auf dem gleichen praezisons-niveau ;)
    Zweitbester von 120 Mann beim oftmaligen Schießen mit der AKM. Ich hätte nicht mein Gegner (mit dem G-3) sein wollen.)

    Aber mein Favorit war die hier: Skorpion (Maschinenpistole)
  6. #35

    Zivile Version des G36?

    Zitat von schwarzes_lamm Beitrag anzeigen
    Ich kenne nur die zivile Variante des G36 - eigentlich ein schönes Stück deutscher Ingenieurkunst, kann im Dauereinsatz nicht mit der nach 2000 in Russland gefertigten AK oder der tschechischen VZ 58 oder 805 mithalten.

    Was macht man damit? Entlaufene Hühner wieder einfangen? Hasen jagen?

    Was es so alles gibt ...
  7. #36

    Zitat von wakaba Beitrag anzeigen
    Das ist keinesfalls veraltete Technik:

    AK-47

    Im Gegenteil es ist ein absolutes Glanzstück. Einfach zu produzieren, zuverlässig, unter jeder Witterung einsetzbar. Je nach Einsatzanforderung kanns eine Bleispritze sein oder präzises Snipergewehr und kommt mit billiger Blechhülsenmunition bestens zurecht.
    Lol, zu viel Counterstrike gespielt? Die AK-47 ist billig zu produzieren und einfach zu warten, das ist es dann aber auch. Aber sie ist unpräzise, hat eine sehr niedrige effektive Gefechtsreichweite (allein schon die Munition lässt gar nicht mehr zu), und die Durchschlagswirkung auf höhere Entfernung ist mehr als dürftig. Noch dazu hat sie im Vergleich zu Konkurrenzprodukten eine relative geringe Lebensdauer, laut russischer Armee sollte sie nach 15000 Schuss komplett ausgewechselt werden, das schaffen andere Gewehre locker das doppelte.
  8. #37

    Zitat von Mimimat Beitrag anzeigen
    Sondern? Die AK 74 ist nicht die AK 47.
    Googeln Sie mal "AK 101" und "AN-94 Abakan". Die Siebziger sind vorbei, auch in Russland.


    Sagt mal SPON, das ist doch hoffentlich Euer Aprilscherz? Ein dermaßen schwacher, gar mieser Aprilscherz wäre für mich immerhin deutlich leichter zu ertragen als die Alternative. Das könnt Ihr doch bitte nicht ernst meinen ...

    Zur Aufklärung: Ich war gerade bei der Kostümtruppe, als das G36 eingeführt wurde. Und ja, das Ding hat(te) seine Schwierigkeiten. Das Reflexvisier war kein guter Wurf, der Klappschaft brach gerne mal ab, die Plastik-Magazine der ersten Serie wurden sehr schnell milchig oder gar brüchig. Über die Vor- und Nachteile der .223 garnicht zu reden.

    Aber Laufüberhitzung? Mehrere hundert Schuss Dauerfeuer? Liebe Leute, in ein G36-Mag passen 30 Schuss, überladen ist nicht. Ein Magazin in der Waffe, sieben weitere im Kampfsatz. Macht zusammen mehr als 2,5 Kilo Munition oder eben 240 Schuss. Die sind zwar mit theoretischen 750 Schuss / Minute (zyklisch) recht schnell alle, aber durch das Nachladen / Magazinwechsel und vor allem durch das Zielen (ja, das tut man beim Schießen) vergeht Zeit, die der Abkühlung dient. Für anhaltendes Feuer gibt es MGs. Es gab mal die Pläne, eine Variante des G36 mit Speziallauf als MG36 anzubieten, aber das verlief im Sande. Bleiben das gute alte MG3 und das momentan in der Erprobung befindliche MG4.
  9. #38

    Zitat von Darjaan Beitrag anzeigen
    wo ist das Problem? wenn die Waffe verzieht weil sie zu heiß ist, nimmt man solange die Waffe seines toten Kameraden der neben einem liegt...
    in solchen schweren Gefechten, wo es solch massive Dauerfeuer gibt, liegen auch genug Tote herum deren Waffen man sich dann bedienen kann...
    gibt es keine Toten, sind auch die Gefechte halb so wild und solche Dauerfeuer nicht zwingend...

    deshalb gibt es solch ein Problem in der Praxis wohl kaum... und offene Feldschlachten, wo "der Russe" mit 1000 Mann und "Hurääää" in die Stellungen einbrechen will, gehören wohl der Vergangenheit an...

    wo also ist das Problem? ich halte das für einen Aprilscherz...

    Leider handelt es sich nicht um einen Aprilscherz, wie bei der Reportage über das "Karfreitagsgefecht in Afghanistan zu sehen:

    Bundeswehr im Gefecht mit Taliban in Afghanistan - Karfreitag - YouTube

    Ausserdem wirft es einen sehr dunklen Schatten auf die Einsatzdoktrin der Bundeswehrführung und des Verteidigungsministeriums, 30 Mann 9 (!) Stunden eingekesselt mit Verwundeten ohne Hilfe von aussen im Stich zu lassen.
  10. #39

    Russen wollen was anderes.

    Zitat von Mimimat Beitrag anzeigen
    Sondern? Die AK 74 ist nicht die AK 47.
    Russen wollen moderne Waffen: Kalaschnikow nicht zeitgemäß - n-tv.de


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