Bundeswehr-Gewehr G36: Bitte nicht so viel schießen

Getty ImagesSeit 15 Jahren ist das Gewehr G36 bei der Bundeswehr im Einsatz, nun stellt sich nach SPIEGEL-Informationen heraus: Die Waffe wird bei langen Gefechten zu heiß, die Präzision lässt drastisch nach. Was sollen Soldaten im Kampf also tun? Die Gebrauchsanweisung gibt einen einfachen Tipp.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...825030,00.html
  1. #20

    Genau

    Zitat von Mimimat Beitrag anzeigen
    Tolle Meldung! Wer das bemängelt, hat vermutlich jetzt nicht so DIE große Ahnung.
    Denn erstens steht da "nach mehreren hundert Schuß" In welchem Zeitraum wird aber einfach mal unterschlagen.
    Zum zweiten würde mich mal das Gefecht interessieren, in dem in (vermutlich) kürzester Zeit "mehrere hundert Schuss" pro Waffe verschossen werden. Ich kenne nicht die Magazinkapazität des G 36, aber bei meiner Waffe waren das früher 30 Schuss. Also 10 Magazine leerballern, das muss man erst mal schaffen. Zumal ja noch was von Treffergenauigkeit auf 300 m geredet wird. Um da zu treffen, muss ich schon genau zielen. Das schaffe ich nicht mit Dauerfeuer.
    Es sind schon Gefechte vorstellbar, in denen man 300 Schuss in relativ kurzer Zeit "verballert", dann geht es aber sowieso nicht um Zielgenauigkeit auf 300 Meter, sondern eher um eine Art Sperrfeuer.

    Mit dem alten G3 konnte man den Pappkameraden, die als Zielscheibe dienten, auch auf 400 Meter noch einen "Kopfschuss" verpassen.

    Und das ist mit dem G36 wohl auch möglich. Bei 300 Schuss innerhalb einer kürzeren Zeitspanne kann es wohl nur um mehr oder weniger gezielte Feurstöße auf eine Vielzahl an Zielen gehen, die näher dran sind.
  2. #21

    Was wäre denn, wenn wir die gleiche Munition mit der superhohen V0

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seit 15 Jahren ist das Gewehr G36 bei der Bundeswehr im Einsatz, nun stellt sich nach SPIEGEL-Informationen heraus: Die Waffe wird bei langen Gefechten zu heiß, die Präzision lässt drastisch nach. Was sollen Soldaten im Kampf also tun? Die Gebrauchsanweisung gibt einen einfachen Tipp.

    Bundeswehr-Gewehr G36: Bitte nicht so viel schießen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    nutzen würden wie die Amis ?
    Dann könnte man sich an dem Eisen ne Kippe anzünden, wie anno dunnemals am MG 42.
    Geile neue Waffentechnik.
  3. #22

    sinnlos

    Alle Waffen dieser Erde die vom Prinzip her luftgekühlt sind haben dieses Problem bei Dauerfeuer.

    Abhilfe ist Lauf wechseln = Gefahr sich in dem Moment nich wehren zu können.

    Wasserkühlung wie im 1.Weltkrieg = Nachteil, schwer und unhandlich.

    oder aber:
    Man schießt mit luftgekühlten Waffen niemals im Dauerfeuer !!

    Zu viele Journalisten haben niemals gedient und haben demzufolge keine Ahnung von Waffen bzw. wie ein Gefecht zu führen ist.
    Tip: Als Zivi nicht von Waffen schreiben. Ist meist sinnlos.
  4. #23

    Na sowas...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seit 15 Jahren ist das Gewehr G36 bei der Bundeswehr im Einsatz, nun stellt sich nach SPIEGEL-Informationen heraus: Die Waffe wird bei langen Gefechten zu heiß, die Präzision lässt drastisch nach. Was sollen Soldaten im Kampf also tun? Die Gebrauchsanweisung gibt einen einfachen Tipp.

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    Die Waffe wird beim schießen heiß? Ich dachte eigentlich auch, dass das zu erwarten gewesen wäre...

    ;p
  5. #24

    Zitat von kanadasirup Beitrag anzeigen
    So ein Quatsch. Völlig veraltete Technik, selbst die Russen wollen die 74 nicht mehr.
    Das ist keinesfalls veraltete Technik:

    AK-47

    Im Gegenteil es ist ein absolutes Glanzstück. Einfach zu produzieren, zuverlässig, unter jeder Witterung einsetzbar. Je nach Einsatzanforderung kanns eine Bleispritze sein oder präzises Snipergewehr und kommt mit billiger Blechhülsenmunition bestens zurecht.

    G36 und die meisten anderen "modernen" Serienwaffen sind doch nur Beschaffungspfusch im Vergleich.

    Das der Lauf bei Hitze durchhängt ist normal. Schiesst man halt etwas höher und hält etwas rechts...
  6. #25

    wieder so eine

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seit 15 Jahren ist das Gewehr G36 bei der Bundeswehr im Einsatz, nun stellt sich nach SPIEGEL-Informationen heraus: Die Waffe wird bei langen Gefechten zu heiß, die Präzision lässt drastisch nach. Was sollen Soldaten im Kampf also tun? Die Gebrauchsanweisung gibt einen einfachen Tipp.

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    ... nicht-meldung. ach was, ein "sturm-gewehr" ist nicht fuer konstantes dauerfeuer entwickelt? was fuer neuigkeiten. fuer konstantes dauer-feuer (mit mehreren hundert schuss) gibt es sogenannte "maschinengewehre", und selbst die muessen entweder hin und wieder abkuehlen oder das rohr muss gewechselt werden....

    1) das G36 ist vom design "aehnlich" wie das von den amis verwendete HK416
    2) andere gewehre wie die M4 plattform, die FAMAS haben aehnliche beschraenkungen....

    davon abgesehen... die AK47/74 ist von anfang an weniger genau als moderne G36s, M4s... bei dauerfeuer sind dann halt alle auf dem gleichen praezisons-niveau ;)
  7. #26

    Zitat von miruwa Beitrag anzeigen
    Weder mein Wasserwerfer noch meine Flitsche wird heiss. Das wären auch adäquate Waffen für eine Friedensmission!
    Wenn Sie mit ihrer Flitsche mehrere hundert Schuss pro Minute verschießen, bekommen Sie Brandblasen an den Fingern.
  8. #27

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seit 15 Jahren ist das Gewehr G36 bei der Bundeswehr im Einsatz, nun stellt sich nach SPIEGEL-Informationen heraus: Die Waffe wird bei langen Gefechten zu heiß, die Präzision lässt drastisch nach. Was sollen Soldaten im Kampf also tun? Die Gebrauchsanweisung gibt einen einfachen Tipp.

    Bundeswehr-Gewehr G36: Bitte nicht so viel schießen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Ironischerweise wird jetzt das offiziell bestätigt, was in der ZDF-Reportage über das sogenannte "Karfreitagsgefecht"in Afghanistan scheinbar beiläufig erwähnt wurde, dass ein Grossteil der Gewehre wegen Überhitzung ausfiel - mit fatalen Folgen für die Fallschirmjäger.
  9. #28

    und genau deswegen....

    Zitat von Smoke Beitrag anzeigen
    Am besten Umsteigen auf eine AK74. Eine Kalaschnikow schießt immer und besitzt im Durchschnitt die besten Werte. Sozusagen ist eine Kalaschnikow das iPhone unter den Maschinenpistolen (Sturmgewehren).
    ... mustern sie selbst die russen in der nahen zukunft aus?

    ich lach mich schlapp... die AK74 ist robust (weil eben ordentliche toleranzen mit viel spiel so dass dreck "rausgehobelt" wird anstelle zu einem "jam" zu fuehren) aber alles andere als praezise. und was sie mit "im durchschnitt" meinen ist mir nicht ganz klar.

    ich frage mich nur, weshalb waffenschmieden auf der ganzen welt millionen in die entwicklung neuer gewehre stecken wenn sie einfach ein im grunde 60 jahre altes design kopieren koennten.

    ich meine ich finde z.b. die 1911 eine tolle pistole, wuerde aber nie behaupten dass sie besser ist als eine moderne Glock (genauer ja, aber anfaelliger...)
  10. #29

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seit 15 Jahren ist das Gewehr G36 bei der Bundeswehr im Einsatz, nun stellt sich nach SPIEGEL-Informationen heraus: Die Waffe wird bei langen Gefechten zu heiß, die Präzision lässt drastisch nach. Was sollen Soldaten im Kampf also tun? Die Gebrauchsanweisung gibt einen einfachen Tipp.

    Bundeswehr-Gewehr G36: Bitte nicht so viel schießen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Ich kenne nur die zivile Variante des G36 - eigentlich ein schönes Stück deutscher Ingenieurkunst, kann im Dauereinsatz nicht mit der nach 2000 in Russland gefertigten AK oder der tschechischen VZ 58 oder 805 mithalten.