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Bundeswehr-Gelöbnis im Bendlerblock: Wehrbeauftragter kritisiert de Maizière

ddpThomas de Maizière will das feierliche Gelöbnis der Soldaten vom Platz vor dem Reichstag in sein Verteidigungsministerium verlegen. Für diese Entscheidung erntet er scharfe Kritik des Wehrbeauftragten im Bundestag: Die Bundeswehr sei eine "Parlamentsarmee und kein Ministerialheer".

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...845523,00.html
  1. #1

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Thomas de Maizière will das feierliche Gelöbnis der Soldaten vom Platz vor dem Reichstag in sein Verteidigungsministerium verlegen. Für diese Entscheidung erntet er scharfe Kritik des Wehrbeauftragten im Bundestag: Die Bundeswehr sei eine "Parlamentsarmee und kein Ministerialheer".

    Bundeswehr-Gelöbnis: Streit über Verlegung in den Bendlerblock - SPIEGEL ONLINE
    Das stimmt wohl. Wenn man aber Soldaten vor linken Chaoten und Störern schützen muss, dann macht die Verlegung schon Sinn!
    Schließlich ist ein Gelöbnis keine 08/15 Veranstaltung.
  2. #2

    Bendlerblock kein guter Ort

    Im Bendlerblock wurde der Überfall auf Polen und die Sowjetunion geplant.
    Die Offiziere um von Stauffenberg wollten mit dem Attentat auf Hitler, den "sinnlos gewordenen Krieg" beenden.
    Für diese Offiziere war wohl zuvor der Krieg durchaus sinnvoll.
  3. #3

    Antwort

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Im Bendlerblock wurde der Überfall auf Polen und die Sowjetunion geplant.
    Die Offiziere um von Stauffenberg wollten mit dem Attentat auf Hitler, den "sinnlos gewordenen Krieg" beenden.
    Für diese Offiziere war wohl zuvor der Krieg durchaus sinnvoll.
    Mit meinem Einwand möchte ich nicht die Männer des 20. Julis in irgend einer negativ darstellen, aber mit dem 20. Juli wird vieles in Deutschland verklärt. Es ist kaum anzunehmen, wenn es nicht die verlorene Schlacht um Stalingrad Winter 42/43 und die im Sommer 1943 verlorene Panzerschlacht um Kursk gegeben hätte, dass dann das Attentat vom Militär überhaupt stattgefunden hätte. Vor dieser Zeit hat kein höheres Militär an einer gewaltsamen Beseitigung von Hitler gedacht, obwohl es damals ein leichtes gewesen wäre. Die ersten Attentatsversuche kamen aus zivilen Kreisen und nicht vom Militär. Zu siegen und überhaupt so schnell, war ja auch zu schön.
  4. #4

    Es hat Sinn!

    Zitat von deus-Lo-vult Beitrag anzeigen
    Das stimmt wohl. Wenn man aber Soldaten vor linken Chaoten und Störern schützen muss, dann macht die Verlegung schon Sinn!
    Schließlich ist ein Gelöbnis keine 08/15 Veranstaltung.
    Bis 1945 saßen die Befehlshaber der rechten Chaoten im Bendlerblock. Da hat es wohl Sinn, dass der Wehrbeauftragte die Soldaten lieber vor dem Reichstag zum Gelöbnis versammeln möchte.
  5. #5

    an einem Ort wo

    Kriege geplant und später Attentäter hingerichtet wurden, ist wahrlich kein Platz, um Gelöbnisse abzuhalten. Vile der Exekutierten waren jahrelang stramme - sehr stramme - Nazis. Für meinen Begriff kam das Attentat auf Hitler mindestens 4 Jahre zu spät. Die Generalität hatte es schon damals in der Hand, Hitler zu beseitigen. Erst als das Ende des tausendjährigen Reiches für jeden sichtbar war und das eigene Leben in der Etappe akut gefährdet war, entschloss man sich zum " Widerstand und Attentat ". Mi ist unverständlich, warum man den Bendler-Block nicht bei Kriegsende " schleifte ". Man müsste heute nicht mehr über ihn diskutieren.
  6. #6

    Nachdem...

    ...wir 60 Jahre so getan haben, als hätten wir was dazugelernt, können wir ja jetzt wieder ordentlich weltweit Soldaten versenden.

    Es ist egal wo sie vereidigt werden.
    Letztlich bedeutet jeder Soldateneid im Klartext nur, dass er das zu tun hat, was ihm befohlen wurde. Und das Kerngeschäft ist nunmal bedrohen und töten...
  7. #7

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Bis 1945 saßen die Befehlshaber der rechten Chaoten im Bendlerblock. Da hat es wohl Sinn, dass der Wehrbeauftragte die Soldaten lieber vor dem Reichstag zum Gelöbnis versammeln möchte.
    Ich weiss nicht, wen Sie mit "rechten Chaoten" meinen, aber falls es sich um die deutschen Soldaten handelt, dann ist Ihr Satz an Arroganz und Ignoranz schwer zu überbieten. Damit werden Millionen Deutscher - Soldaten und ihre Familien - diskriminiert und beleidigt. Nur weil Sie zufällig in einer anderen Zeit geboren wurden, besteht kein Grund, Ihre Vorfahren derart herabzuwürdigen.
  8. #8

    Der Wehrbeauftragte hat völlig Recht...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Thomas de Maizière will das feierliche Gelöbnis der Soldaten vom Platz vor dem Reichstag in sein Verteidigungsministerium verlegen. Für diese Entscheidung erntet er scharfe Kritik des Wehrbeauftragten im Bundestag: Die Bundeswehr sei eine "Parlamentsarmee und kein Ministerialheer".

    Bundeswehr-Gelöbnis: Streit über Verlegung in den Bendlerblock - SPIEGEL ONLINE
    ...es heißt ja öffentliches Gelöbnis, weil die Öffentlichkeit daran teilnimmt. Es ist ein Akt unseres demokratischen Staates. Das hat im Bendlerblock nichts zu suchen.
    Und wenn ich hier gar lese, man müsse die Soldaten vor Pöblern und Chaoten schützen, so antworte ich, dass
    a) diese Leute ihr demokratisches Recht in Anspruch nehmen zu demonstrieren.
    b) man sich nicht verstecken sollte.
  9. #9

    Gesehn.Gelacht.
    Alle die hier so gegen den Bendlerblock sind, mal dran gedacht was im Reichstag alles Verbrochen wurde?
    Wenn Sie das historisch unter die Lupe nehmen, können sie nirgends ein Gelöbnis veranstalten, selbst bei Bauer Kunz aufm Feld besteht die Gefahr, dass da irgendwo ein Massengrab in der Nähe liegt.
    Am besten sie wandern aus in ein Land, dass keine Vergangenheit hat. Oh Moment mal, Pech gehabt ;)








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