Unheilig - fürchterliches Geschwurbel. Blumentopf fand ich ganz gut.
Zwischen Fahneneid und Koksballaden: Auch wenn das Programm beim sechsten Bundesvision Song Contest auf den ersten Blick sehr durchmischt daherkam - Chancen haben bei der einst so unvorhersehbaren Leistungsshow nur noch Mainstreamkünstler. Schade drum!
http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,720846,00.html
Unheilig - fürchterliches Geschwurbel. Blumentopf fand ich ganz gut.
Ich fand den Wettbewerb Newcomer gegen Etablierte sehr reizvoll.
Obwohl ich Anna Loos den Sieg gegönnt hätte...;- Oder den Insulanern von Stanfour.
Die sind Nordfriesen, keine Flensburger, mein Gott, wer hat blos den Trailer zusammengemixt ?
Raab fühlte sich auf der Hebebühne sichtlich unwohl. Ihm fehlt seine vertraute TV-Total-Welt. Als Mit-Moderatorin hätte ich lieber Colleen gesehen.
Gefehlt hat mir auch Rockröhre Jenny aus der Grand-Prix-Vorentscheidung.
Auf jeden Fall hat Raab mal wieder bewiesen daß er Talente fördern kann ohne die Etablierten zu vernachlässigen. Wann schläft der eigentlich mal bei so vielen Shows, die er macht ?
Raab ist immer noch Deutschlands vielseitigster Entertainer.
Meine Güte, was iss'n los im Deutschen Reich (Achtung liebe Web 2.0 Kinder, Ironie!!!)?
Wenn so eine Mischung zwischen "Glatze" und Stabsunteroffizier wie der "Graf" diesen belanglosen Wettbewerb gewinnt, dann sagt das eigentlich nur etwas über die Qualität dieser Sendung und dessen Zuschauer aus. Raab und seine verblödetetn Schäfchen auf IQ7. Hach, was bin ich heute weider gemein.
Habe die Sendung nicht gesehen, fand aber den Kommentar gut.
Das ist die "Falle" in die sie alle laufen. Oder ist es eher ein systemimmanenter Prozess, der dazu führt dass man als Popkünstler nur solange wirklich anders sein kann wie man eben noch nicht "richtig" dazu gehört. Das nur in dieser Grauzone innovative Musik Produkte entstehen können, in der die Macher zwar schon alles haben, um professionelle Arbeiten abzuliefern aber eben noch nicht Establishment sind?
Von Schrifstellern oder bildenden Künstlern weiß man, dass sie es häufiger schaffen, dieser Falle zu entkommen und trotz ihres gesellschaftlichen Erfolges bis ins hohe Alter frische Arbeiten abzuliefern. Aber die sind auch in der Regel nicht in dem Maße auf den ganzen Medienzirkus angewiesen wie die Popmusik.
Popmusiker, auch Produzenten und was nicht alles dazu gehört in diesem Genre werden in der Regel von ihrem eigenen Erfolg gefressen, nachdem sie ihren Durchbruch gehabt haben.
Der "Graf" heisst Graf mit Nachnamen und darf sich deshalb auch so nennen.
Wenn er "Müller" heissen würde dürfte er sich Müller nennen...
Er sieht nicht gut aus, ist klein aber er trifft die Gefühle der Menschen mit seinen Liedern. Der Anti-Popstar aber er schafft es Grönemeyer aus den Charts zu verdrängen.
Bei seinem Konzert in Hamburg ist in dem Stadtteil Bahrenfeld der Verkehr zusammengebrochen...
Muß wohl was dran sein.
Man muß seine Musik nicht mögen aber etwas Ahnung sollte man schon haben bevor man hämisch kommentiert. Das gilt auch für den Autor.