DPACDU und CSU wollen die schwarz-gelbe Koalition nach der Bundestagswahl fortsetzen - doch die Liberalen können kaum auf Unterstützung hoffen. Im Gegenteil: Die Union setzt auf spürbare Distanz zur schwächelnden FDP.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-879948.html
das ist ja mal was ganz neues und ein hochinteressanter Beitrag
Lololol ohne die paar extra prozent FDP kann die CDU schon ewig nicht mehr regieren ;)
CDU/CSU haben sich kaum an den Koalitionsvertrag gehalten. Warum soll die CDU/CSU dann ausgerechnet im Bundeswahlkampf die FDP unterstützen. Die CDU/CSU lehnt etwas ab, was man von ihr ohnehin nicht erwartet hat. Das ist in etwa so, als würde ich der Öffentlichkeit versichern, keine Atombombe zu zünden.
Die FDP wird einen eigenständigen Wahlkampf führen und der Etatismus der CDU/CSU macht die FDP alternativlos für Wähler, die der Auffassung sind, dass wir mehr Marktwirtschaft brauchen. Warum sollen diese Wähler aus Unzufriedenheit mit der FDP zu einer anderen Partei wechseln? Das wäre vom Regen in die Traufe.
Dann spielen wir also "good cop, bad cop" - CDU/CSU sind für's Soziale zuständig, die Mövengauseln für Sozialrassismus; dann verlassen wir uns darauf, dass, wenn es ernst wird, schon genügend CDU/CSU-Wähler wissen, was sie zu tun haben; heraus kommt am Ende schwarzrotes Weitergemerkel, weil ja doch allen Beteiligten jetzt schon klar ist, dass es weder für rotgrün noch für schwarzgelb reichen wird; und als Dank für geleistete Dienst dürfen doch noch ein paar handvoll Mövengauseln den Bundestag verunzieren und Diäten schlucken... es bleibt einem aber auch nichts erspart, und die "Fehden", die im professional wrestling inszeniert zu werden pflegen, sind im Vergleich zu diesem sozusagen Wahlkampf eine seriöse und unterhaltsame Veranstaltung.
Ich bin vollkommen Ihrer Meinung. Sonst besteht doch tatsächlich im Herbst die Gefahr, dass die gelben Marktradikalen wieder die Hürde in den BT schaffen. Und das wollen wir doch nicht.
Sehr berechtigte Frage, wo sie doch die handzahme sPD als Partner haben können, die schon in der "Opposition" regierungstreuer war, als es die FDP während dieser Zeit war.
Stimmt auch. Nur gibt es offensichtlich nicht sehr viele Wähler, die sich diese Marktwirtschaft wünschen, wofür die gelben Radikalen stehen. Aber das "alternativlos" haben Sie immerhin schon mal schön gelernt.
Ja klar, weil ja auch so wenige (ehemalige) Wähler unzufrieden mit dieser Truppe sind, haben sie ihr ja auch den größten Einbruch beschert, den wohl je eine Nachkriegspartei erfahren hat.
Apropos: Welche andere Partei wäre denn noch marktradikaler und lobbyverseuchter als die Partei, die zum Synonym für Lobbyismus geworden ist? (Nicht, dass es die anderen Neoliberalen nicht auch mehr als zuviel sind).