Forum


 

Bundestagswahl 2013: Rot-Grün denkt schon an schöne Pöstchen

Steinbrück Kanzler, Gabriel Fraktionschef, Trittin Finanzminister - noch regiert Schwarz-Gelb, doch längst denkt Rot-Grün wieder an die Macht. Das Rennen um die besten Posten in einem möglichen Bündnis 2013 hat begonnen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...783967,00.html
  1. #30

    Steinbrück?

    Ist das nicht derselbe Steinbrück, der vor rund vier Wochen erklärt hat, wir Deutschen brauchten überhaupt keine Angst zu haben vor einer europäischen Transferunion?
    Weil die gar nicht mehr kommen kann?
    Weil wir die nämlich schon längst haben!?

    Na dann...

    Es wird Zeit für eine neue Partei.
  2. #31

    Ot

    Zitat von Roßtäuscher Beitrag anzeigen
    Aber Trittin als Finanzminister, ausgerechnet der ehemalige Kommunist? Und die Roth Gesundheitsministerin und Justizminister wird der Özdumir als Sozialpädagoge?
    Mit den Grünen geraten wir vom Regen in eine Hochdruckwasserröhre zur Turbine.
    Volle Zustimmung - in dem Fall kann man nur sehen, das man Deutschland schnellstmöglich den Rücken kehrt und sein Heil in der Flucht sucht.
  3. #32

    Was tut die Regierung denn für den Aufschwung

    Zitat von tächs Beitrag anzeigen
    Alles kann ich mir vorstellen, sollte Steinbrück die Wahl 2013 gewinnen. Aber niemals, dass Trittin unter ihm Finanzminister wird. Die Aufzählung der rot/grünen Kandidaten ist richtig lustig, wie bei einem Kinderspiel, wenn die verschiedenen Rollen verteilt werden. Dabei ist die Sehnsucht nach der Macht bei Rot/Grün wohl größer, als die Realität in zwei Jahren. Hält die günstige Ausnahmesituation Deutschlands unter allen westlichen Staaten, speziell aber in Europa an, werden viele Wähler darüber nachdenken, ob die derzeitige Regierung nicht doch einiges richtig gemacht hat. Fast ausgeglichener Haushalt, sprudelnde Steuereinnahmen, dauerhaft sinkende Arbeitslosigkeit, starke Wirtschaft, vor allem die Industrie, deren Produkte in aller Welt begehrt sind. Wenn die schwarz/gelbe Koalition zum richtigen Zeitpunkt ihren Wahlkampf mit Hilfe gewogener Medien und überzeugenden Argumenten durchzieht, sehe ich 2013 noch lange keinen Wahlsieg von Rot/Grün.
    Der Aufschwung ist ein Selbstläufer welcher sich nach dem Bankencrash einfach ergeben hat.

    Selbst Arbeitgebervertreter sind unzufrieden mit der Regierung.

    Welche Gesetze, welche Aktionen sollten denn für Aufschwung am Arbeitsmarkt gesorgt haben?

    Die schwachsinnige Abwrackprämie zum Beispiel?
    Mehr fällt mir zumindest nicht ein.

    Wenn die Weltkonjunktur ein bricht - dies ist wohl zu erwarten - sehe ich schwarz für die Koalition.
    Dann wird man deren Leistungen allgemein kritischer hinterfragen.

    Taktisch wäre es natürlich klug den Rot/Grünen einen Scherbenhaufen zu hinterlassen.
    Dann könnte man aus der Opposition kluge Ratschläge geben wie man es besser macht.

    Den schwarzen Peter hätten die Rot/Grünen wie bei Hartz IV.
  4. #33

    Diese Gesellschaft wird noch erleben,

    was es heißt, einen grünen Kater zu haben, wenn nach etlichen Jahren EEG, Ökosteuer und Technikfeindlichkeit dieses Land heruntergewirtschaftet ist.
  5. #34

    tja ..

    Besser als jetzt wird es allemal. Bis auf Tiefensee hatte Rot/Grün doch gute Minister. Die Frage ist, wer wird Chef. Helmut Schmidt ist einfach zu alt.
  6. #35

    Die Entwicklung der GRÜNEN

    Als Betrachter der Grünen der ersten Stunde kann man nur staunen, was aus dieser Partei, die ehemals ein Sammelbecken von Studenten, Weltverbesserern und linken Strömungen war, geworden ist.

    Die kontinuierliche Entwicklung dieser Beamten, Erdkundelehrer und sonstiger Sippschaften ,die sich für ihr Engagement leicht freistellen lassen konnten, hin zu Mobbern, die es in einem Jahrzehnt geschafft haben, den Teil ihrer eingentlich inhomogenen Gruppe von Aktivisten aus der Partei zu ekeln, ist beispiellos. Beispiel Jutta Dittfurt.

    Nun fahren Sie auch fette Dienstwagen mit schlechten Co2-Werten, sammeln Flugmeilen um sie privat auszukosten und
    fliegen nach Übersee in Urlaub.

    Ihren zur Religion erhobenen Klimawahn haben sie sich jedoch erhalten, soweit es sie nicht persönlich betrifft.

    Ich warte auf die finale Feststellung von Frau Künast, dass die CO2 Ziele in Gefahr geraten, wenn die Autohersteller keine umweltfreundlicheren Kunststoffe verarbeiten, da in den Hauptstädten beim Abfackeln der Fahrzeuge schädliche Abgase entstehen.

    Den Bock zum Gärtner machen, das dürfte bei den Grünen Tradition bekommen, weil sie fanatisch und undemokratisch nur ihre Ziele für das Fortkommen der Menschheit als geeignet erachten.

    So wäre eine faschistisch ausgelegte zentralisierte EU bei Europas GRÜNEN wohl längst Realität, mit Lebens-Regeln vom Aufwachen bis zum zu Bett gehen.
  7. #36

    .

    Zitat von Krolog Beitrag anzeigen
    Ein guter Artikel. Das Kabinett muss man dem Wähler vor Augen führen. Da wendet man sich mit Grausen ab.

    Man mag es es sich nicht vorstellen, aber es könnten mal Zeiten kommen, da wünscht man sich die Merkel-Truppe zurück. Oh, was sind wir arm dran...
    Sie sagen es.

    Die politische Landschaft ist einfach alternativlos sch..ße.
    Selbst innerhalb der Linken rüsten sich die "Pragmatiker" zur Machtübernahme.

    Lässt alles für die Zukunft nichts gutes hoffen...
  8. #37

    Alle meine Pöstchen

    In Berlin werben die GRÜNEN ja mit dem schönen Slogan "Da müssen wir ran".
    man denkt unweigerlich an: Fleischtöpfe.
  9. #38

    sorry, Ergänzung

    bis auf Tiefensee und Opportunist Olaf Scholz hatte Rot/Grün doch gute Minister.
  10. #39

    Schlechter kann's nicht werden

    Zitat von t.o`malley Beitrag anzeigen
    Trittin als Finanzminister?
    Dann haben wir Eurobonds gleich einen Tag nach der Wahl.
    Wir brauchen daher eigentlich gar nicht auf einen eventuellen rot-grünen Wahlsieg zu warten: wir können das Geld auch bereits vorher im Winter verheizen und den europäischen Nachbarn Deutschland per Schenkung überlassen.
    Der Rest der Aufstellung liest sich wie ein Who-is-Who der Allround-Laien in der deutschen Politik.
    Wir haben fraglos keine gute Regierung, die aktuelle Opposition jedoch ist die mit Abstand schlechteste, die Deutschland in seiner Geschichte hatte.
    Die Metapher, die den Bock zum Gärtner macht, reicht in keinster Weise zur Schilderung einer rot-grünen Regierung aus.
    Wenn diese Gurkentruppe tatsächlich ans Ruder kommen sollte, können wir einpacken. In Windeseile fällt Deutschland dann auf das aktuelle Niveau des Club Med, weil wir diesem unseren Staatsschatz geschenkt haben.
    Also mir gefallen ja beileibe nicht alle im Artikel genannten Personen, insbesondere halte ich es für keine gute Idee, Steinbrück aus dem Hut zu zaubern, den ich einerseits für zu alt und andererseits auch für zu Reichenfreundlich halte.
    In der aktuellen Situation bräuchte man jemanden, der radikal die Steuerpolitik umwälzt, so dass Vielerhalter viel zahlen und Wenigerhalter wenig zahlen, um wieder Ruhe und Produktivität in die Arbeitswelt zu bringen und somit gute Produkte zu ermöglichen.
    Auch Claudia Roth ist alles andere als eine meiner Lieblingskandidaten.
    Aber Jürgen Trittin als "Kommunist" abzustempeln halte ich ebenfalls für einen absoluten Schwachsinn. Denn wer hatte keine seltsamen Ideen in der Jugend?
    Und schlimmer als die augenblickliche Regierung kann es ja wirklich nicht mehr werden, mit der Wendehalskanzlerin, die jeden Tag das Gegenteil vom Vortag als Philosophie ausgibt und dabei den Großkonzernen Vertragsstrafen in Milliardenhöhe schenkt, wie bei ihren seltsamen Atomkraftdeals. Mit dem was sie da den Bonzen in den Hintern geblasen hat, hätte Deutschland Griechenland allein die Korruption für die nächsten 10 Jahre finanzieren können.








TOP



TOP