Bundestagswahl 2013: Linken-Spitze flirtet mit SPD

dapdDie Linke-Parteichefs Riexinger und Kipping machen sich laut einem Zeitungsbericht plötzlich für eine rot-rot-grüne Koalition stark. Sogar eine Zusammenarbeit mit Steinmeier und Steinbrück sei denkbar. So versöhnlich waren die Töne der Linken noch nie, wenn es um die SPD ging.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...848427,00.html
  1. #1

    Verraten und verkauft

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Linke-Parteichefs Riexinger und Kipping machen sich laut einem Zeitungsbericht plötzlich für eine rot-rot-grüne Koalition stark. Sogar eine Zusammenarbeit mit Steinmeier und Steinbrück sei denkbar. So versöhnlich waren die Töne der Linken noch nie, wenn es um die SPD ging.

    Linken-Spitze wirbt für rot-rot-grünes Bündnis - SPIEGEL ONLINE
    Inhaltlich gibt es hier und da ein paar Berührungen, aber wenn es errnst wird, rennen die Sozis doch weg. So wird das nichts!
  2. #2

    Was für ein Quatsch!

    Mit Steinmeier oder gar Steinbrück???? Dann können die Linken auch gleich mit der CDU/CSU ins Bett hüpfen, da gibt es keinen Unterschied!
    Neee, neeee, liebe Linke, da lasst mal die Finger von, die sind Bäähhh!
    Oder erklärt einem ehemals SPD Wähler mal was die SPD von der FDPGRÜNECDUCSU unterscheidet, ich finde da nichts?!?!?

    Mein Tipp an die Linke, lasst die Finger von der SPD, oder ihr seid bald genauso glaubwürdig wie die Seeheimer SPD, nämlich...GARNICHT!
    Geändert von ( um Uhr)
    Gruß unixV
  3. #3

    Liebe Linke, mit euch will aber niemand, da könnt ihr flirten wie ihr wollt.
  4. #4

    Die Wege des Herrn ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Linke-Parteichefs Riexinger und Kipping machen sich laut einem Zeitungsbericht plötzlich für eine rot-rot-grüne Koalition stark. Sogar eine Zusammenarbeit mit Steinmeier und Steinbrück sei denkbar. So versöhnlich waren die Töne der Linken noch nie, wenn es um die SPD ging.

    Linken-Spitze wirbt für rot-rot-grünes Bündnis - SPIEGEL ONLINE
    Aber ich glaube nicht, daß die eigene Selbstverleugnung ein gutes Mittel ist, seine politischen Positionen auszubauen.
    Wenn die Linke sich beim Seeheimer Kreis anbiedert, der ohnehin in der Wählergunst im Sinkflug begriffen ist, schreckt man auch noch die eigenen Wähler vom Wahlgang ab.
    Dann verschwindet diese Partei tatsächlich aus dem nächsten Bundestag und die Fraktionen der kap. Einheitspartei sind völlig unter sich.
  5. #5

    Stimmt

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Liebe Linke, mit euch will aber niemand, da könnt ihr flirten wie ihr wollt.
    Wäre ja auch zu blöd, wenn tatsächlich eine Partei mit an der Regierung wäre, die unser Grunzgesetz ernst nimmt.

    Dann lieber doch Parteien wählen, die es in drei Jahren noch nicht einmal schaffen, ein verfassungsgemäßes Wahlrecht auf den Weg zu bringen.
    MFG
    jolip
  6. #6

    oha

    Dann erwarte ich aber das knallharte Forderungen gestellt werden. Das Problem ist, je kleiner die Linke desto weniger hat die SPD das Bedürfnis auf sie zuzugehen.
    Ich finde es OK wenn die Linke eine Zusammenarbeit nicht kategorisch auschließt, aber war das zuvor anders? Es war doch Stets die SPD die nicht wollte. Hessen hat mal lieber der CDU überlassen (weil man befürchtete das die Linke eine Mauer mit Selbstschussanlage, einen Geheimdienst und Paraden mit roten Fahnen Organsiert, wegen der ganzen alt-SED Stasi leute in Hessen) anstatt mit der Linken zu regieren.
    Das Problem der SPD mit der Linken ist das sie ihr eigenes Wahlprogramm tatsächlich umsetzen müssten.
  7. #7

    Die kapitalistische Einheitspartei

    ...erhält zwar keine weitere Lackierung - rot, grün, schwarz, gelb - aber weitere "linke" Politiker, die gemerkt haben, dass es angenehmer ist für "die da unten" zu kämpfen, als "die da unten" zu sein
  8. #8

    Gott schütze und vor denen!

    naja, die Linken versprechen auch viel, wollen Verteilen wo nichts zu verteilen ist. Die alte Leier also. Einfach mal nach Berlin schauen, wo sie von 2001 bis 2011 mit an der Macht war. Gerade in dieser Zeit kam es zu einer nie zuvor dagewesenen sozialen Verelendung in der Stadt. Nichts haben die in die Reihe bekommen. Aber hinterher auf die großen sozialpolitischen Erfolge verwiesen, der Ex-Senator Wolf. Halt so wie der Honeckers immer an der Realität vorbei.
  9. #9

    Was soll das...

    fängt die Linke jetzt an sich bei der SPD anzubiedern. Dann muß sie aber vieles fallen lassen wenn sie mit der neoliberalen SPD gemeinsame Sache machen will. Aber das wird nix, selbst wenn sich die Linken total verbiegen würden die Seeheimer in der SPD fangen so was gar nicht erst an..