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Bundestagswahl 2013: Linke steht vor Lafontaine-Comeback

Sein Job als Fraktionschef der saarländischen Linken genügt ihm offenbar nicht mehr: Oskar Lafontaine drängt auf die politische Bühne in Berlin zurück - nach Informationen von SPIEGEL ONLINE will der 68-Jährige 2013 wieder für den Bundestag kandidieren. Auch von einer führenden Rolle ist die Rede.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...789677,00.html
  1. #80

    herbstloch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sein Job als Fraktionschef der saarländischen Linken genügt ihm offenbar nicht mehr: Oskar Lafontaine drängt auf die politische Bühne in Berlin zurück - nach Informationen von SPIEGEL ONLINE will der 68-Jährige 2013 wieder für den Bundestag kandidieren. Auch von einer führenden Rolle ist die Rede.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...789677,00.html
    oder verlängertes sommerloch?
    Dass so eine Meldung die oberste Sprosse von SPON erklimmen kann spricht Bände. Enmtweder für die deutsche Politik oder für den hier betriebenen Journalismus. Wahrscheinlich für beide. Was OlF angeht, das braucht keine Kommentierung.
  2. #81

    1²³

    Zitat von Freiberufler63 Beitrag anzeigen
    ...welches versteht, dass man als Freiberufler auch einen einzigen Kunden haben kann. Zurückgekommen bin ich nachdem sich die Lage wieder normalisiert hat. Wenn die Sozialisten in D. aber wieder zu viel zu sagen bekommen bin ich bestimmt nicht der einzige der die Möglichkeit hat in einem anderen Land seinen wohlverdienten Lebensstandard zu erhalten.
    Mal so eine Frage als richtiger Selbstständiger zu einem arbeitnehmerähnlichen Selbstständigen - warum haben Sie sich selbstständig gemacht?

    Haben Sie nicht begriffen, wozu diese Regelung in Deutschland gilt? Schade.
  3. #82

    Moment:

    Zitat von zaphod1965 Beitrag anzeigen
    Lieber Oskar,

    dich begreift nun wirklich kein Mensch mehr. Du hast doch schon am Hebel der Macht gesessen. Und was ist pasiert? Du konntest dich nicht durchsetzen und hast gekniffen. Dann hast Du die WASG gegründet, konntest dich wieder nicht durchsetzen und jetzt ist aus der Linken die bundesweite Nachfolgeorganisation der PDS geworden.
    Und wieder hast Du gekniffen und dich zurückgezogen.

    Wieviele Versuche brauchst Du denn so, bis es dir genehm ist?
    Naja, wenigstens Sie haben den vollen Durchblick. Bei den Foristen bemerke ich positiv, dass sich das Lafontaine-Bashing weitgehend erledigt hat. Merkel und Westerwelleröslervonderleyen sei Dank.
  4. #83

    Welcome back!

    Klasse, das er wiederkommt! Dieser kluge Mann hat schon vor vielen Jahren u.a. gefordert, die Banken an die Leine zu legen. Dafür wurde er damals von den politischen Gegnern ausgelacht und verhöhnt. Lafontaine und Gisy - ein Traumpaar im Kampf gegen die Abnicker der Reichenlobby!
  5. #84

    Altersvorsorge

    Zitat von cp³ Beitrag anzeigen
    Das ganz Dumme an der Sache ist, dass viele Leute mit diesem ganzen Rürup/Riester-Schrott wirklich denken, sie hätten ihr Geld wirklich effizient angelegt. Besonders in Strukkibuden wie AWD, OVB und dem Parkplatz für alternde CDU- und FDP-Granden - die DVAG, wird fleißig für diese Produkte geworben. Später werden sie schon feststellen, dass sich der Staat mit der nachgelagerten Besteuerung oder bei Kündigung des Vertrages der echte Sparbeitrag Begriffe entstehen werden, mit denen sie sich leider nicht bei Abschluss beschäftigt haben. Ein Hoch auf die umlagefinanzierten Altersvorsorge-Systeme!

    Das mit der privaten Rente funktioniert auch nur, wenn andere Menschen durch ihre Arbeit das erwirtschaften, was die früheren Sparer dann konsumieren. Welche Volkswirtschaften sollen das leisten? Die altern doch genauso oder schrumpfen oder beides. Wo soll das Geld investiert werden?

    Und wenn man die Zuschüsse vom Staat abzieht, kriegt man da auch weniger raus als man reinsteckt.

    Eine weitere Gelddruckmaschine für die Finanzindustrie, als sie es noch für nötig hielten, den Betrug zu verschleiern.
  6. #85

    Oskars Qualifikationen

    Jemand der Wasser predigt und Wein trinkt, im eigenen Palast der sozialen Gerechtigkeit wohnt, als Ministerpräsident des Saarlands beim Italiener immer nur die Flasche Roten für 200 Mark getrunken hat und als Finanzminister keine Eier hatte - ja so jemand braucht Deutschland genauso dringend wie die Piratenpartei!
  7. #86

    Ist ja herzallerliebst...:-)

    Zitat von solarfighter Beitrag anzeigen
    ...Klein Oskar hat damals als Super-Finanzminister seinen „Reality-Check“ erlebt...
    Na, im Vergleich mit den "Reality-Checks", die klein Solarfighter als ewig gestriger Angehöriger eines konstant schrumpfenden, putzig verstörten Randgrüppchens in finanzkritisch schneller Folge erleben darf....
    SPON vom 15.03.2010
    "Für die meisten Deutschen ist ein Leben im Sozialismus offenbar keine Schreckensvorstellung. Solange für Arbeitsplätze, Solidarität und Sicherheit gesorgt wäre, könnten sich 80 Prozent der Ostdeutschen und 72 Prozent der Westdeutschen ein Dasein in einem sozialistischen Staat vorstellen, ergab eine Emnid-Umfrage..."
    ...hat das Schicksal das linksdemokratische Urgestein Lafontaine allerdings augenscheinlich auf Rosen gebettet...:-)
  8. #87

    ???

    "Später werden sie schon feststellen, dass sich der Staat mit der nachgelagerten Besteuerung oder bei Kündigung des Vertrages der echte Sparbeitrag Begriffe entstehen werden, mit denen sie sich leider nicht bei Abschluss beschäftigt haben."


    Ich habe diesen Satz jetzt mehrfach gelesen, bin aber nicht in der Lage irgendeinen Sinn/Inhalt zu erfassen. Was wollen Sie uns damit sagen?
  9. #88

    Talkshow-Gesichter statt wählbarem Programm

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sein Job als Fraktionschef der saarländischen Linken genügt ihm offenbar nicht mehr: Oskar Lafontaine drängt auf die politische Bühne in Berlin zurück - nach Informationen von SPIEGEL ONLINE will der 68-Jährige 2013 wieder für den Bundestag kandidieren. Auch von einer führenden Rolle ist die Rede.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...789677,00.html
    Es kann nur eine Erklärung geben: Die Linke hat gemerkt, dass ihr Programm beim Wähler nicht zieht. Wie bisher gibt es nur den Weg über talkshow-gestählte Medienveteranen, Inhalte Nebensache.
  10. #89

    Das ist eine Chance,

    Zitat von Klaus.G Beitrag anzeigen
    sollte Lafontaine wieder antreten wird`s eng für rot-grün, viele ex SPDer wünschen Lafo wieder an die Spitze. Und die Vegangenheit hat gezeigt dass es ohne Lafontaine bergab in der Linken ging und weiter gehen wird. Keiner in der Partei kann ihn geichwertig ersetzen, wer bitte sollte das tun, da fehlt der Linken einfach das Personal. Lötzsch und Ernst führen die Partei gleichwertig ins politische Aus..
    auf die man - wie bei den Rating-Agenturen - wetten könnte.
    Immerhin stimmte die Linke einstimmig gegen die Rettung und handelte so im Sinne der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung.

    Bis 2013 ist fraglich, ob das Land überhaupt noch die Kosten für die Wahlen zusammenkratzen kann.

    Es wird spannend.








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