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Bundestags-Parlamentarier: Nebenjob Abgeordneter

Volksvertreter sollen sie sein - doch viele der 622 Bundestagsabgeordneten verdienen kräftig nebenbei. SPIEGEL ONLINE zeigt Stichproben aus der neuen Liste der Parlamentarier-Nebentätigkeiten - von Ex-Finanzminister Steinbrück bis Linke-Fraktionschef Gregor Gysi.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...680996,00.html
  1. #50

    Das geht auch anders

    Anders:
    Alle Abgeordneten einer Partei
    Alle "Nebenjobs" dieser Abgeordneten
    Die Einnahmen aus diesen Nebenjobs zusammengezählt
    Und dann sehen wir was Abgeordnete einer Partei im Schnitt so nebenbei verdienen bzw machen

    Und dann haben wir ein Ergebnis was jedenfalls Stellvertretender ist als dieses rausgepicke von ein paar Personen. (Die wahrscheinlich auch noch "Handverlesen" sind)
  2. #51

    ...und schweizer Unternehmen zahlen für

    angebliches "Consulting" - um die politische Wohlgesonnenheit deutscher Politiker für das Schweizer Bankgeheimnis zu erhalten!
    Denn es fragt sich nun, warum Baden - Württemberg die Schweizer Bankkonten-CD nicht kaufen will...

    Denn die schweizer Räppli für deutsche Politiker gehen meist auf geheime schweizer Konten...

    Weiss das der Bundestagspräsident?
  3. #52

    Nebenjob.....

    Da darf doch diese politmafia auch noch ihre zu nennende Nebenverdienstobergrenze selber einteilen. ( 3 Stufenmodel....Höchstgrenze Sufe 3 = > 7000 €) Das sich selbst organisierende erbrechen!
    Es sollte jedem von Lohndumpern ausgebeuteten Arbeitern ein Zusatzverdienst nach gleichem Strickmuster zuerkannt werden. Muß ja nich gleich Stufe 3 > 7000 € sein. ALG II Empfängern ebenso.
  4. #53

    hm...

    ...ich finde die teilweise zur schau getragene aufregung über die hier veröffentlichten zuverdienste bzw. beteiligungen ein wenig überzogen. zunächst bedeutet beteiligung an einem unternehmen noch nicht, dort auch aktiv zu arbeiten - stille beteiligungen sind ja vielleicht dem einen oder anderen bekannt. zu klären wäre also, welchen arbeitsaufwand diese beteiligungen tatsächlich bedeuten.
    absolut naiv finde ich die hier teilweise indirekt postulierte erwartungshaltung, dass ein unternehmenseigentümer sein unternehmen schließen / verkaufen soll, wenn er ein mandat ausüben will. das würde kein vernünftig denkender mensch tun, zumal ja nun ein bundestagsmandat keineswegs ein erbhof ist, der sich nach 4 jahren automatisch erneuert.
    was die anderen einkünfte für vorträge angeht, so halte ich das ebenfalls nicht unbedingt für verwerflich. in der summe halte ich die auflistung der nebeneinkünfte nur für bedingt tauglich als basis für eine politikerschelte, zumindest in der hier gezeigten form: viel interessanter wäre es festzustellen, wie viel zeit sich ein politiker solchen aufgaben widmet bzw. noch spannender wäre es, sein abstimmungsverhalten mit den interessen seiner wirtschaftlichen nebenaktivitäten abzugleichen.
    viel kritischer sehe ich verflechtungen von politikern mit irgendwelchen lobbyisten - statt auf den nebenverdiensten herumzuhacken wäre es mal wirklich spannend zu erfahren, wie der lobbybetrieb einfluss auf die politik nimmt - vor allem mit welchen mitteln. da wäre das gejammer über honorare für vorträge einmal im jahr schnell vergessen.
  5. #54

    Warum nicht gleich die Manager der Firmen die Politik machen lassen?

    Ich frage mich allen ernstes, warum nicht die Manager von Krupp, Siemens, Miele, VW, usw. direkt als Politiker eingestellt werden.
    Das spart lästiges Schmiergeld, weil sich die Firmen ihre Gesetze gleich selbst machen können. Wahlen würden auch obsolet werden, da einfach die Firmen mit dem grössten Umsatz die meisten Abgeordneten-Manager stellen.

    Und das hier http://www.bundestag.de/bundestag/ab.../westegu0.html ist ja wirklich kaum zu glauben. Würde ich ja sehr begrüssen, wenn man das nochmal in der Öffentlichkeit etwas genauer diskutiert.
  6. #55

    Ach das waren noch Zeiten...

    ..als sich 2 dunkle Gestalten im schwarzen Anzug im Morgengrauen auf der Autobahnraststätte trafen und ein Koffer mit Millionen über den Tisch an einen Abgeordneten schoben.

    Da war noch das Unrechtsbewusstsein der Politiker in Ordnung.

    Heute erledigt sich die Bestechung durch Nebenjobs wie: Beratungs oder Aufsichtsratsjobs. Alles legal und rechtlich abgesichert. Nur eben nicht weniger ungerecht denn keiner verteilt Geld ohne Gegenleistung und wir wissen alle was das ist!
  7. #56

    Auswhahl der Politiker ist peinlich!

    Sorry SPON aber diese Auswahl ist wirklich daneben und zeigt erschreckend wie hier auf einfache Weise Meinung gemacht werden soll.
    Wo ist der Westerwelle und seinen 2000 Nebenjobs auf Stufe 3, wo die aktiven Minister aus der Regierung?

    Klar das die Linke mit dem Frontmann vertreten ist..wer ist Frank Steffel von der CDU?
  8. #57

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Volksvertreter sollen sie sein - doch viele der 622 Bundestagsabgeordneten verdienen kräftig nebenbei. SPIEGEL ONLINE zeigt Stichproben aus der neuen Liste der Parlamentarier-Nebentätigkeiten - von Ex-Finanzminister Steinbrück bis Linke-Fraktionschef Gregor Gysi.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...680996,00.html
    Und??? Die sich ergebende Frage muss nun doch lauten, ob wir, also das regierte Volk die Zustände ändern können!? Mit gewaltlosen Mitteln in unser indirekten Demokratie jedenfalls nicht!
  9. #58

    Solidarzuschlag

    Vielleicht sollte man den Solidrzuschlag für Abgeordnete einführen. Dann den für Parteien und deren notleidende Sponsoren. Für Bürokraten und Büroratten, usw.

    Wenn ich überlege daß von den mindestens 7.000 € für einen Vortrag von Westeerwelle ein Hartz 4 Bezieher über 19 Monate leben muss, hätte ich einen Vorschlag.
    Westerwelle verzichtet auf seine Vorträge und macht das wofür er für VOLLZEIT bezahlt wird. Die Nebentätigkeiten werden unter Hartz 4 Beziehern verlost und damit werden Sozialleistungen eingespart.
  10. #59

    Petition

    Wie wäre es mit einer Petition, in deren Inhalt es darum geht, dass Parlamentariern jeglicher Nebenjobs untersagt wird?!?








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