Bundespräsidentenwahl: Linke sucht Ausweg aus Kandidaten-Dilemma

dapdWer wird nominiert? Wer wird düpiert? Die Bundespräsidenten-Debatte der Linken ist zur peinlichen Lachnummer geworden. Die Genossen wollen am Montag über ihr Vorgehen entscheiden, sie müssen zwischen drei Kandidaten wählen. Möglicherweise bekommen sogar alle Bewerber eine Absage.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...817682,00.html
  1. #200

    Zitat von Kurt2.1 Beitrag anzeigen
    Ich hab' absolut keine Lust,. die ollen Kamellen wieder aufzuwärmen.
    Jegliche Erwiderung darauf hieße, Ihre falschen Behauptungen zu akzeptieren.
    Schwach, ganz schwach, Kurt. Sogar Ihnen nahestehende Foristen werden ob dieses Schwanz-Einziehens die Nase rümpfen. Aber Sie haben inzwischen (auch dank anderer Foristen) wohl gemerkt, welch Gelächter Ihre aus der Zeit gefallenen Schröder-Lobhudeleien hervorrufen.
    Zitat von Kurt2.1 Beitrag anzeigen
    Sie müssen doch gemerkt haben, dass Sie und Ihre Partei mit ihrem Gezeter Niemanden mehr hinter dem Ofen vorlocken können.
    Doch, so ungefähr um die 10 Prozent der Wähler. Das ist schon ein klein wenig mehr als "Niemand".
    Zitat von Kurt2.1 Beitrag anzeigen
    Es könnte besser sein, ohne Frage. Solange es Kräfte innerhalb der SPD gibt, die den eigenen Erfolg schlechtreden,
    Ja, WELCHEN Erfolg denn? Was seit Rot-Grün begann, habe ich Ihnen bruchstückhaft (und auch schon in anderen Beiträgen - und andere Foristen ebenso) aufgezählt. Wie kann man so eine Entwicklung auch nur im Entferntesten als Erfolg verkaufen? Es sei denn, Ihnen liegt der Erfolg unserer "Eliten" am Herzen. Dann sollten Sie das ehrlicherweise auch so schreiben.
    Zitat von Kurt2.1 Beitrag anzeigen
    Dass allerdings Sie sich soweit aus dem Fenster lehnen, verwundert schon. Ihre Patentrezepte überzeugen anscheinend nur 6-8% (im Westen nur 4%).
    Ich habe noch nie behauptet, ein Patentrezept zu haben. Veränderungen bringen immer ungewisse Entwicklungen mit sich. Aber inzwischen hat der Zustand unserer Post-Demokratie ein Stadium erreicht, wo JEDE gravierende Änderung, sofern sie demokratisch betrieben wird, nur eine Verbesserung darstellen kann.

    Zum Schluss ein Text, den ich trotz seiner Länge für ausgesprochen lesenswert halte. Vielleicht bringt er Sie ja WENGISTENS zum Nachdenken.
    Es geht darum um des "Kaisers neue Kleider" - bedingt auch um Brioni-Anzüge:

    Des Kaisers neue Kleider
  2. #201

    ich stimme Ihnen da zu Garfield ...

    Zitat von garfield Beitrag anzeigen
    Ich denke, es hat auch hier wieder viel mit Psychologie zu tun. Der Deutsche hat Angst vor allem, was er für "extrem" hält und vor Veränderungen sowieso. Nur in der kuschligen "Mitte" fühlt er sich geborgen.
    Dabei merkt er gar nicht mal, dass die Parteien, die von sich behaupten, die Mitte zu vertreten - und das sind ja wohl fast alle im Bundestag.....
    ich persönlich stimme Ihnen da zu Garfield , meine Vermutung ist ja , daß wir alle diese ganze Euronengeschichte unterschätzen und keiner traut sich mal einen Millimeter nach vorn zu bewegen , so langsam habe ich genau dieses Gefühl .
    Matthias