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Bundespräsidentenwahl: Linke liebäugeln mit Nazijägerin Klarsfeld als Kandidatin

ddp images/ SIPAEs wäre eine symbolische Kandidatur: Die Nazijägerin Beate Klarsfeld könnte auf Vorschlag der Linken gegen Joachim Gauck als Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten antreten. Die Personalie ist noch nicht entschieden. Doch hinter den Kulissen werden mit ihr Gespräche geführt.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...816834,00.html
  1. #210

    Das

    Zitat von BardinoNino Beitrag anzeigen
    Simon Wiesenthal - wenigstens haben Sie seinen Namen richtig geschrieben - ist am 20. September 2005 in Wien gestorben.
    ist meiner Meinung nach die beste Qualifikation für alle Kandidaten für alle Ämter.
  2. #211

    Zitat von whitemouse Beitrag anzeigen
    Die Linken machen sich mit der Benennung eines Zählkandidaten nur lächerlich. Ich bin froh, dass Deutschland mit Herrn Gauck einen authentischen Mann als BP bekommt, der das politische Diskutieren wieder anregen wird, zumal man seine Meinung ja nicht immer teilen muss.
    Ja genau, einen mediengemachten, authentischen BP, der immer oben mittschwimmt und von der Mehrheit der Menschen im Osten abgelehnt wird.

    Lasst uns ihn zum BP wählen!!! Es lebe Gauck, dessen Vergangenheit umstritten ist, denen die Mehrheit der Bevölkerung nur durch den Springerverlag kennt, aber der schon vorher der BP der Herzen war, der für das Prekariat nicht viel übrig hat, der den Finanzkapitalismus vergöttert, etc.
  3. #212

    Zitat von hinnerk54 Beitrag anzeigen
    Freiheit mit oder ohne Solidarität?
    Es geht um Grundwerte.
    Freiheit und Demokratie sind die beiden Beine auf denen unser Staat steht. Ohne diese beiden ist auch keine Solidarität möglich.

    Die Überhöhung der Solidarität schwächt die Freiheit und damit auch die Demokratie. Solidarität ist daher unter und nachgeordnet.
  4. #213

    ...

    Zitat von Maynemeinung Beitrag anzeigen
    Schulkind? Ich bin in den 80er Jahren auf das Gymnasium gegangen, und die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus war fester Bestandteil des Lehrplans.

    Wenn ich den Schwachsinn, den Sie da verzapfen, lese, denke ich, auch die DDR-Geschichte muss dringend auf den Lehrplan, bevor Ewiggestrige wie Sie die Geschichte umlügen.

    Die DDR-Bürger die Verlierer der Wiedervereinigung? Das ist der blanke Hohn. Zur Erinnerung: 1989 brach der ganze Ostblock zusammen, und der DDR liefen die Bürger weg, weil sie in den Westen wollten. Weil sie so leben wollten, wie im Westen. Die DDR hat sich der Bundesrepublik angeschlossen, und den Ostdeutschen ging es in den Jahren des wirtschaftlichen Umbaus um so viel besser als den Menschen in den anderen Ländern, die vom Kommunismus ruiniert worden waren.

    Was hätte das vereinigte Deutschland ihrer Meinung nach von der DDR noch alles übernehmen sollen? Schießbefehl? Politische Inhaftierung? Die Stasi? Die Umweltzerstörung in Bitterfeld und Cottbus? Wachen Sie mal aus Ihrem Traum auf.
    in Bezug auf den größten Teil Ihres Beitrages muss ich Ihnen recht geben. Jeder der die Situation realistisch betrachtet, wird sehen das es den Menschen besser geht als fürher - zumindest vom Lebenstandard gesehen - Allerdings zu übernehmen wäre schon einiges gewesen von damals, gerade so mit einem Abstand von 20 Jahren betrachtet - mir fällt da sofort die Kinderbetreuung, das eingliedrige 10 Klassen-Schulsystem ein und wenn ich noch bisserl nachdenke auch noch das ein oder andere mehr
  5. #214

    Monodingsbumsich

    Zitat von Europa! Beitrag anzeigen
    Beate Klarsfeld - das wäre eine gute Kandidatin. Die Linke scheint mehr kluge Köpfe zu haben, als manche Leute denken.
    Ich persönlich habe eigentlich nichts gegen Frau Klarsfeld, da ich seit jener ominösen Ohrfeige damals nichts - also auch nichts Negatives - mehr von ihr gehört habe. Aber wenn man Gauck vorwirft, monothematisch zu sein, was ist dann sie ? Was wird sie zu all den Fragen sagen können, bei denen man (einige) von Gauck nicht viel erwartet ? Nichts ? Gar nichts ? Rein jar nüscht ?
  6. #215

    Zitat von chrimirk Beitrag anzeigen
    Für wie wenig kann man in diesem Land was werden?
    Frau Klarsfeld hat nicht nur Herr Kiesinger geohrfeigt, sondern ihr ganzes Leben dem Kampf gegen das Verschweigen der Naziverbrechen gewidmet. ... wir hatten sicherlich schon eine Menge Bundespraesidenten in diesem Land die weniger geleistet haben.
  7. #216

    Zitat von Maynemeinung Beitrag anzeigen
    ...Die Umweltzerstörung in Bitterfeld und Cottbus? Wachen Sie mal aus Ihrem Traum auf.
    Umweltzerstörung in Cottbus? Da lebt man jahrzehntelang in einer Stadt und bekommt die Zerstörung der eigenen Lebensgrundlage nicht mit - was genau wurde denn da zerstört?
  8. #217

    Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband

    Zitat von Willi Wacker Beitrag anzeigen
    Und als Bürger den Ex-Finanzbeamten Klaus Forster für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen hatten, war es Rau, der die Verleihung ablehnte. Rau wurde Bundespräsident.

    Aber wer war Klaus Forster? Es war derjenige, der durch seine Hartnäckigkeit den Parteispendenskandal ans Tageslicht brachte.
    ich kann den guten Hinweis noch ergänzen: Roland Koch hat das Bundesverdienstkreuz natürlich erhalten. Vermutlich für seine Rolle im Parteispendenskandal.
  9. #218

    waren

    Zitat von rickyshand Beitrag anzeigen
    Sei es nun im Bundestag, in den Medien oder in einem Onlineforum wie diesem hier - es fällt immer wieder auf. Inhaltlich hat man der Argumentation der Linken - oft - wenig substanzielles entgegen zu setzen. Nein, da gilt schlicht der Grundsatz, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Spiel nicht mit den Schmuddelkindern.
    Weiss man dann gar nicht mehr weiter - und der Punkt ist meistens schnell erreicht - erfolgt unweigerlich der Griff in die Mottenkiste und das Gefasel von der SED Nachfolgepartei wird gebetsmühlenhaft heruntergeleiert. Erinnert mich an alte Steiff Teddys, denen man mittels Knopfdruck auf den Bauch ein ewig gleiches Geblöke entlocken konnte. Funktionierte immer und absolut vorhersehbar. Auf humaner Ebene darf man derlei wohl als intellektuellen Offenbahrungseid bezeichnen.
    waren aber jetzt nicht wirklich viele Argumente für die linken aus Ihrem Beitrag zu entnehmen - also immer aufpassen im Glashaus
  10. #219

    Dem

    Zitat von shizzobi Beitrag anzeigen
    ... Hr. Schramm wäre die bessere Wahl.
    kann man nur voll zustimmen. Eigentlich sollte kein politisch Gebundener - hierzu gehört durchaus auch Frau Klarsfeld - in dieses Amt berufen werden. Zu sehr drückten sich besonders in der letzten Amtsperiode parteiliche Interessen aus.

    Ein kritischer, aber besonnener Geist wie zum Beispiel Georg Schramm stünde dem Amt nicht schlecht an, er würde sicherlich einen grösseren Anteil der Bevölkerung repräsentieren als zu sehr Interessengebundene.

    Und ja, Deutschland, Land der "Dichter und Denker", warum nicht einfach einmal einen "hellen" Kopf, der auf anderen, geistigen Gebieten glänzt?

    Durchschnittliche Politiker hat Deutschland ja zuhauf, bis in die Spitzen. Vorzeigbare Denker dagegen immer weniger...

    Schade.








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