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Bundespräsidentenwahl: Linke liebäugeln mit Nazijägerin Klarsfeld als Kandidatin

ddp images/ SIPAEs wäre eine symbolische Kandidatur: Die Nazijägerin Beate Klarsfeld könnte auf Vorschlag der Linken gegen Joachim Gauck als Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten antreten. Die Personalie ist noch nicht entschieden. Doch hinter den Kulissen werden mit ihr Gespräche geführt.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...816834,00.html
  1. #200

    Frage

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Und lenkt damit effektiv von Deutschlands SED Vergangenheit und deren offenen Wunden ab.


    Ja, nämlich eine die eindeutig und unzweifelhaft für Freiheit und Demokratie steht. Wie Herr Gauck.
    Freiheit mit oder ohne Solidarität?
  2. #201

    ....

    Zitat von Maynemeinung Beitrag anzeigen
    So, so. Frau Klarsfelds Heldentat (eine Ohrfeige) ist also auf eine Stufe zu stellen mit Stauffenbergs Heldentag (Attentat auf Hitler)? Das wollen Sie sagen? Vergleichen wir mal den Heldenmut. Klarsfelds Attentat glückte. Stauffenbergs Attentat mislang. Wer von beiden wurde mit dem Tode bestraft?
    Beide haben eine gewisse Zivilcourage gezeigt und sich auf illegale Art und Weise gegen ein System gewährt.
    Natürlich hat Stauffenberg mehr riskiert denn er hatte auch die höhere Bedrohung und das es die selbe Stufe ist will ich nicht behaupten aber es ist im Kern die selbe Motivation die zu den Taten führt.
    Das Beispiel sollte eigentlich nur zeigen das nicht alles was illegal ist (wie zB ein Attentat) per Deffinition moralisch verwerflich ist.
  3. #202

    Zitat von Montanabear Beitrag anzeigen
    Ich denke da an Ahmadinead et al. Kann sie das Eine von dem Anderen trennen ?
    Wann wurde denn Achmadinischad das letzte mal in Deutschland emfangen? Ansonsten waere ein wenig weniger willkommenskultur fuer Verbrecher natuerlich schoen (auch wenn darunter die Ruestungsindustrie leiden wuerde), aber dazu brauch man wohl nicht mal die Meinung zum Holocaust abzufragen, um beispielsweise herauszubekommen das die Saudis oder aehnliche Gesellen Kriminelle sind.
  4. #203

    Eigentor?

    Wenn die Linke einigermassen ticken würde, hielten sie jetzt die Klappe und würden stillschweigend Gauck tolerieren. Anstatt dessen handeln sie sich ausgerechnet mit Frau Klarsfeld jemande ein, die folgerichtig ebenso der Linken ob ihrer SED-Verschleierungstaktik eins auf die Nuss geben könnte. Diktatur bleibt Diktatur. Diesen Gedanken unterstelle ich mal der ehrenwerten Frau.
  5. #204

    Zitat von derandersdenkende Beitrag anzeigen
    Aufklärung über Nazismus und Faschismus und Kritik an der Nichtaufarbeitung in der Bundesrepublik heißt, sich vor den Karren der Linken spannen zu lassen?
    Haben Sie den Eindruck, das was Sie schreiben habe etwas mit dem bei mir angeführten zu tun? Ich nicht.
  6. #205

    Selbstmissbrauch als Feigenblatt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es wäre eine symbolische Kandidatur: Die Nazijägerin Beate Klarsfeld könnte auf Vorschlag der Linken gegen Joachim Gauck als Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten antreten...
    Mit einer eigenen Kandidatur hielte Die Linke den Anschein einer echten "Wahl" immerhin aufrecht - allerdings hat sie keine Chance gegen die neue Nationale Front, die ihren Kandidaten nur noch pro forma bestätigen wird. Eigentlich müsste man diese Farce angewidert boykottieren.
  7. #206

    Zitat von DMenakker Beitrag anzeigen
    Dummfug! Was im Osten seit der Wiedervereinigung passiert ist, kann wohl als grösstes Wirtschaftswunder der Kapitalismusgeschichte gelten. Oftmals sind die Landschaften dort blühender als in vielen deutschen Regionen. Den Rechtsextremismus im Osten können Sie nicht mit Langeweile erklären. Er hat vielmehr mit mangelnder Aufarbeitung durch die Kommunisten zu tun und mit fehlenden Erfahrungen in Sachen Demokratie.
    Sprach Herr Menakker und stellte fest: die Naztis sind inm Schnitt alles "geborene Gesamtdeutsche" Blöd, was?!

    Alles was heute 25 und jünger ist ( gehen wir von der einschulung aus) hat nichts mehr mit der DDR zu tun gehabt.

    Welche Landschaften im Osten blühender sind, sage ich Ihnen, die in MCPomm. Alle anderen kämpfen verbissen, bs auf wenige Leuchturmregionen. Da gibts halt nur zu sagen, strengt euch an, dass ihr da mithalten könnt. Vor allem beim Lohn und den Arbeitnehmerrechten und Gewerkschaften. Ach, ist Ihnen zu blöd, dann wissen Sie mal, wie sich so mancher Ossi fühlt, wenn es heisst, blühende Landschaften und der rechtsextremismus ist ien Ostproblem.
  8. #207

    Die DDR

    Zitat von schulkind Beitrag anzeigen
    Das hat nichts mehr mit dem Artikel sondern mit den meisten Kommentaren zutun-> bei den meisten Kommentaren kann man sich nur noch an den Kopf fassen. Was hat bitte die DDR oder die SED mit Faschismus zutun?
    UND manche haben wohl immer noch nicht begriffen wieso es soviele Nazis und Rechtsradikale im Osten gibt.
    Die Sowjetunion und die DDR waren Verlierer des kalten Krieges. Dadurch wurde die DDR in die BRD einverleibt, es war keine Vereinigung im Sinne von gegenseitiger Anpassung und Kompromissen, nein jegliches Recht und Gesetz wurde von einen auf den anderen Tag auf die DDR-Bürger gestülpt. Sie waren die Verlierer. Sie haben Ihre Zukunft in Asche zerbröseln sehen und sie hatten nicht die Hoffnung (und das zuRECHT), dass Ihre Zukunft doch noch einmal besser wird und wie der Phönix aus der Asche neues Feuer entfacht. Die Jugend in der DDR wollte keinen Kapitalismus, sie wollten Freiheit. Doch genau das erreichte sie nach der Wende. Die Betriebe und Unternehmen in denen Ihre Eltern arbeiteten und sie auch selbst ihre Ausbildung machten, wurden von der Treuhand für Peanuts aufgekauft um dann zu verkommen.
    Die Jugendlichen und ihre Eltern hatten dann keine Arbeit mehr, sie hatten nichts. Sie hatten keine Zukunft und selbst studierte, sogar die mussten nochmal auf die teils schlechteren Universitäten um dort zubeweisen das sie etwas können.


    _______________________________

    Ich finde es gut, dass Klarsfeld möglicherweise von den Linken aufgestellt wird. Schade dass die CDU/CSU/FDP so schnell ihren Gauck festgelegt haben. Sonst hätten diese ja auch mal ihre (was der Linken zur letzten Bundespräsidentenwahl vorgeworfen wurde) faschistische Vergangenheit Aufklären und geschichtlich Revué passieren lassen können.
    war noch mehr pleite als Griechenland heute. Und sie war unproduktiv und wurde von einem ineffektiven Staatsapparat ausgesogen. Da es keine Rettungsschirme zu der Zeit gab, konnte sie allein weder wirtschaftlich noch mit dem alten politischen Personal und ohne erfahrenes neues Personal überleben. Diese Illusion eines eigenen Weges einer "neuen freiheitlichen DDR" sollten sie sich endlich abschminken Dies wäre so realistisch gewesen wie heute die Gründung eines "Freistaates Rügen" für alle gutwilligen Ossis.
  9. #208

    Zitat von onkel-pelle Beitrag anzeigen
    Wie lange wollen Sie noch ein spätsfeudalistisches Staatsverständnis pflegen und sich als Untertan wohlfühlen?
    Der BP ist nichts weiter als eine Verfassungsinstanz. Jegliche Verklärungsversuche sind rückständig.
    Eine Verfassunginstanz mit einer Funktion die sich nicht im Unterschreiben von Gesetzen erschöpft.

    Mit Feudalismus hat das überhaupt nichts zu tun. Wir sind nicht Untertanen des Bundespräsidenten.
  10. #209

    Will Frau Klarsfeld überhaupt?

    Der linke "Antifaschismus" ist eine Taktik, um vom eigenen "rotlackierten Faschismus" (Kurt Schuhmacher, SPD-Vorsitzender nach dem Krieg) abzulenken, und um sich als angebliche "Demokraten" zu gerieren, die sind nicht sind, was sich immer dann erweist, wenn sie durch unglückliche Umstände tatsächlich an die Macht kommen, wie in der DDR, Russland, China, Nordkorea, Kuba, Kambodscha, und und und...

    All diese Länder wurden von Links-Parteien diktatorisch regiert und ins Unglück gestürzt, Millionen Menschen sind Opfer der kommunistischen Politverbrecher.

    Falls eine respektable, mutige Frau wie Beate Klarsfeld sich vor den Propanda-Karren der kommunistischen DDR-Nostalgiker spannen lässt, ist dies nur noch mit beginnender Altersdemenz oder damit zu erklären, dass es mit Frau Klarsfelds Demokratiebewusstsein nicht soweit her ist, wie es immer schien.

    Ein Bundesverdientskreuz hätte sie dann endgültig nicht mehr verdient.


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