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Bundespräsidenten-Interview: Wulff lehnt Rücktritt ab
Der Bundespräsident spricht im Fernsehen: Christian Wulff will trotz des anhaltenden Drucks in der Kredit- und Medienaffäre im Amt bleiben. "Ich nehme meine Verantwortung gerne wahr", sagte Wulff in einem Interview bei ARD und ZDF.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...807150,00.html
- #230 04.01.2012 18:14 von
Kampagne nach nirgendwo
Das ist eine Kampagne gegen Wulff. Keine Ahnung wer sie in Szene gesetzt hat und warum? Das sind lächerliche Vorwürfe und konstruierte Vorhaltungen. Wulff hat vollkommen Recht: welches "Verbrechen" soll es sein, sich von Freunden Geld zu leihen oder bei Freunden Urlaub zu verbringen? Von welcher Amtswürde ist eigentlich die Rede? Haben wir etwa vergessen, daß dieses Amt zuvor von Ex-Nazis, Demenz-Kranken oder Skat-Brüdern bekleidet wurde. Ich persönlich freue mich über einen Präsidenten aus dem Volk und für das Volk!!! Das Problem heißt nicht Wulff sondern "Bild". Murdoch mit seinen Machenschaften "ante portas"?? Wehret den Anfängen.
- #231 04.01.2012 18:14 von
- #232 04.01.2012 18:15 von
Entscheidung spricht für ihn...
... und nicht gegen ihn. Er hat den steinigen Weg gewählt, er wird es sehr schwer haben in den kommenden Jahren.Er hätte es sich leicht machen können. Zurücktreten und bis an sein Lebensende den "Ehrensold" genießen, so als ob er noch Bundespräsident wäre.
Hören sie doch alle auf,Rücktritte von dermaßen priviligierten abgesicherten Mandatsträgern als Heldentaten darzustellen.
Mir fallen hinsichtlich seines Vorgängers keine Lobeshymnen ein, die Plörren hinwerfen, weggehen und lebenslänglich bezahlt werden, mac hen Sie das doch mal. - #233 04.01.2012 18:15 von
Jaja,
die Psychologie...
ICH nehme die Veantwortung gerne war, ICH bin für fünf Jahre gewählt
aber
MAN hat dem Amt nicht gedient, MAN ist lebenklüger (!?) geworden
oder
wenn ALLE Politiker nicht mehr...
Der arme Mann ist einfach gefangen in seinen Verhaltensmustern, die ihm seit Jahrzehnten geholfen haben, nur dumm, dass die Anforderungen dieses Amtes anders sind. Er will vielleicht sogar, aber er hat nicht die intellektuelle und emotionale Kapazität, sich bzw. sein verschrobenes Weltbild zu ändern. Wir sollten ihn nicht verurteilen oder verachten, Mitleid mit diesen Defiziten wäre sicher angemessener.
... und ein wegen mangelnden Formats bemitleideter Bundespräsident könnte vielleicht sogar Mutti irgendwann peinlich werden. - #234 04.01.2012 18:15 von
Er klammert sich an das Amt
Was soll er sonst machen ausser "Frühstücksdirektor"?
- #235 04.01.2012 18:17 von
wo ist bitte schön der Unterschied
zu den inhaltsleeren Quaseleien von vorher!!? Es war wie erwartet eine einzige VERARSCHUNG sonst nichts!! nicht ein Pünktchen Klarheit als vorher!!
Bla Bla Bla, nur damit die Kumpanen aus den Löchern Kriechen, um das Lied zur Beendigung der Debatte einzustimmen!!!
Erbärmlich ist hierfür der richtige Ausdruck!!! - #236 04.01.2012 18:17 von
Entschuldigen
Kann diesem offensichtlich nicht sonderlich gebildeten Menschen endlich mal jemand sagen, dass man sich nicht selbst entschuldigen kann?
Zitat aus dem Artikel: Das Telefonat sei ein "schwerer Fehler" gewesen, der ihm sehr leidtue und für den er sich entschuldige.
Zwiebelfisch gibt es bei SPON leider nicht mehr, aber auch andere stören sich an dieser Sprachschluderei. Das ist Dummendeutsch, das leider immer verbreiteter wird und den Sinn von Bitten um Entschuldigung völlig verzerrt. Es ist eben nicht der, der um Entschuldigung bittet, der danach entscheiden kann " Nun ist es aber gut, ich habe mich doch entschuldigt". Solange einer solchen Bitte nicht entsprochen wird, ist der Mann nicht entschuldigt. Genausowenig entscheidet dieser Mann, ob weiter über seine massiven Verfehlungen gesprochen werden darf oder nicht.
Ich schäme mich für diesen Bundespräsidenten und möchte nicht, dass er mich vertritt. - #237 04.01.2012 18:18 von
- #238 04.01.2012 18:18 von
- #239 04.01.2012 18:19 von
Das sehe ich genauso.
Das Verhalten von Herrn W. ist an Dreistigkeit kaum noch zu überbieten.
Heute hätte er Größe zeigen können.
Als Schüler wurden wir mit erhobenem Finger vor den Missständen der
mittelamerikanischen Bananenrepubliken gewarnt.
Heute lebe ich in einer, um nicht zu sagen, wir leben unter "Mistständen".
Für Herrn W. schäme ich mich, was möchte dieser Herr uns eigentlich noch zumuten?
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