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Bundespräsidenten-Abgang: Migrantenverbände und Glaubensgemeinschaften traurig über W
Getty ImagesDer Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff stößt selbst in Reihen von Schwarz-Gelb auf Zustimmung - mit großem Bedauern haben dagegen Migrantenverbände und Glaubensgemeinschaften seine Demission aufgenommen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...816093,00.html
- #40 18.02.2012 11:38 von
der Fall
"Demokratie ist die Herrschaft des klugen Volkes" hat Montesquieu gesagt. Bei 62% Zustimmung für Sarranazi kann von einer wirklich vitalen Demokratie in Deutschland wahrlich keine Rede mehr sein. Demokratie ist nicht einfach die Meinung der Mehrheit. Wenn's danach ginge, hätte 1933 die Demokratie gewonnen und nicht der Pöbel wie es tatsächlich der Fall war.
- #41 18.02.2012 11:56 von
- #42 18.02.2012 13:15 von
Übel
Menschen, die behaupten, der Islam gehöre zweifelsfrei zu Deutschland - worüber man zweifelsfrei auch anderer Meinung sein kann - und dafür "unseren" Innenminister als "bekloppt" bezeichnen, haben in meiner Wahrnehmung keinen Anstand.
Zweifelsfrei gehört generell keine Religion zu Deutschland, auch nicht, wenn es Parteien gibt, die sich "Christlich" nennen.
Im GG ist die Trennung von Staat und Kirche festgeschrieben, wenn auch leider die Realität anders aussieht.
Wenn der Innenminister sagte, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, deckt sich das u.a. z.B. mit dem, was der türk. Premier Erdogan seinen in DEU lebenden türk. Landsleuten mahnend zurief, als er sie erneut vor der Assimilation warnte.
Erdogan appelliert an die, die nicht dazugehören, gar nicht dazugehören wollen, und von denen gibt es einige.
Der Chef der türk. Gemeinde drohte auf die Ansage des Ministers gar "Wenn der Innenminister Streit sucht, wird er ihn bekommen." Das entspricht dem üblichen Tenor.
In der Sache antwortete niemand dem Minister.
Belege für das, was an der Minister-Aussage falsch sein soll, bleiben bis dato aus. So wird weiterhin auf jede Menge Beweise für die historische gewachsene islamisch-christlich-deutsche Identität gewartet.
Es ist wieder mal offensichtlich:
Wer nicht hoffiert, sondern auch mal kritisiert, ist out bei der islamischen Community; da erklärt man dann schon mal öffentlich den Innenminister für bekloppt.
Das eröffnet wiederum Horizonte, u.a. auch, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört; Menschen, die sich in hies. kulturell-gesellschaftliches Leben einfügen, ohne ihre eigene aufzugeben, indess schon.
Dass die islam. Community nun dem Abgang eines zwar charakterschwachen BunPräs., der dafür jedoch den Islam zu Deutschland gehörend erklärte, nachtrauert, ist in diesem Kontext schlüssig.
Für eine Bevölkerungsmehrheit sprach dieser BunPräs. in vieler Hinsicht nicht, so wie er auch seine eigene Glorifizierung nicht lebte, sondern mehr Schein als Sein produzierte. - #43 18.02.2012 13:35 von
[QUOTE=deb2011;9659654] "Falsch. Der politische Islam kann nicht Teil ..."
Die Existenz von Falschparkern , Wohnungseinbrechern und Islamisten in Deutschland ist nicht zu leugnen.
Aber aus der Feststellung dieser Tatsache den Schluss ziehen zu wollen, nichts gegen sie zu unternehmen zu dürfen, nur weil sie da sind, ist mir nicht aus der Seele gesprochen. - #44 18.02.2012 13:46 von
gut möglich
Ich halte die Möglichkeit einer Kampagne gegen Wulff aus eben diesen Gründen für alles andere als abwegig. Wulffs Vergehen in der Vergangenheit waren Pillepalle im Vergleich zu dem, was sich z.B. Strauß jahrzehntelang geleistet hat. Wenn ich mich recht entsinne, hat die BLÖD-Zeitung als Erste über Wulffs Jugendsünden geschrieben. Und erst am Ende kam die Staatsanwaltschaft ins Spiel. Gut möglich, daß ein kluger und progressiver Bundespräsident sturmreif geschossen wurde vom konservativen Politpöbel und vom Springepöbel, der in dieser miefigen Sarranazi-Republik immer noch und wieder den Ton angibt und die Szene beherrscht.
- #45 19.02.2012 09:09 von
Was auch immer der Auslöser
für die ganzen Vorgänge war, wir werden es nie erfahren. Aber sie sind m. E. vor allem in der Person Wulff begründet.
Und das jetzt gewisse Migrantenverbände "traurig" sind - wen interessiert das schon.
Thema Wulff ist durch, ich warte auf die "nächste Sau die durchs Dorf getrieben wird" um uns von Euro+GR, Nahost abzulenken.
Und die Neuwahl des nächsten BuPräs findet wieder mal auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner statt.
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