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Bundespräsidenten-Abgang: Migrantenverbände und Glaubensgemeinschaften traurig über W

Getty ImagesDer Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff stößt selbst in Reihen von Schwarz-Gelb auf Zustimmung - mit großem Bedauern haben dagegen Migrantenverbände und Glaubensgemeinschaften seine Demission aufgenommen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...816093,00.html
  1. #40

    der Fall

    Zitat von leopoldy Beitrag anzeigen
    Mag sein, dass es in bestimmten Kreisen hilfreich war. Wenn man das Wort "Deppen" liest, dann fragt man sich natürlich, welche Kreise dass wohl sein mögen. Ihnen ist sicher nicht entgangen, welch große Zustimmung das Buch von Thilo Sarrazin hatte.....ein Bestseller. Dann kann man sich auch vorstellen, dass meine Meinung nich die einer Minderheit ist.
    "Demokratie ist die Herrschaft des klugen Volkes" hat Montesquieu gesagt. Bei 62% Zustimmung für Sarranazi kann von einer wirklich vitalen Demokratie in Deutschland wahrlich keine Rede mehr sein. Demokratie ist nicht einfach die Meinung der Mehrheit. Wenn's danach ginge, hätte 1933 die Demokratie gewonnen und nicht der Pöbel wie es tatsächlich der Fall war.
  2. #41

    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    Wie die taz vermutet, könnte das die Jagdsaison eröffnet haben!

    DER ISLAM GEHÖRT ZU DEUTSCHLAND

    "Für konservative Kreise aber wurde Wulff dadurch zur Zielscheibe. Einige hatten ihm zuvor schon verübelt, er habe sich zu früh zur Entlassung Sarrazins durch die Bundesbank geäußert. Nun folgte die Quittung: Die CSU beeilte sich, dem Bundespräsidenten möglichst einstimmig zu widersprechen. Die Bild-Zeitung fragte auf ihrer Titelseite scheinheilig: "Warum hofieren Sie den Islam so, Herr Präsident?", von islamfeindlichen Blogs wurde er fortan als "Türken-Wulff" geschmäht, und der Focus verwandelte Wulff auf seiner Titelseite per Fotomontage in einen frommen Muslim, mit Gebetskäppi und Schnauzbart."
    Sollte das der Grund gewesen sein, dann könnte ich der Sache noch was abgewinnen. Der allseits hoffierte Gauck wurde ja damals nicht zuletzt deshalb verschmäht, weil er diesbezüglich eine realistischere Einschätzung hat.
  3. #42

    Übel

    Zitat von mr_supersonic Beitrag anzeigen
    Man konnte damals sehen, wie weit die Deutschen beim Thema Integration waren, als Wulff sagte, der Islam gehört zu Deutschland (was er zweifelsfrei tut).

    Selbst Fr. Dr. Merkel tönte, dass das "Projekt Multikulti" gescheitert wäre, und nicht nur unser bekloppter Innenminister hat eifrig versucht klar zu machen, dass für ihn der Islam und deren Anhänger nicht für Deutschland stünden.

    Liebe Mitforisten, ich bedaure es ähnlich wie die im Artikel genannten Personen und Verbände, dass mit Hrn. Wulff als höchstes Staatsoberhaupt im bemühen um Annäherung aller Seiten, ein wichtiges Thema wohl wieder eher am Rande bedacht werden wird.

    Und ich hoffe dass der nächste Präsident sich diesem Thema widmen wird.
    Menschen, die behaupten, der Islam gehöre zweifelsfrei zu Deutschland - worüber man zweifelsfrei auch anderer Meinung sein kann - und dafür "unseren" Innenminister als "bekloppt" bezeichnen, haben in meiner Wahrnehmung keinen Anstand.

    Zweifelsfrei gehört generell keine Religion zu Deutschland, auch nicht, wenn es Parteien gibt, die sich "Christlich" nennen.
    Im GG ist die Trennung von Staat und Kirche festgeschrieben, wenn auch leider die Realität anders aussieht.
    Wenn der Innenminister sagte, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, deckt sich das u.a. z.B. mit dem, was der türk. Premier Erdogan seinen in DEU lebenden türk. Landsleuten mahnend zurief, als er sie erneut vor der Assimilation warnte.

    Erdogan appelliert an die, die nicht dazugehören, gar nicht dazugehören wollen, und von denen gibt es einige.

    Der Chef der türk. Gemeinde drohte auf die Ansage des Ministers gar "Wenn der Innenminister Streit sucht, wird er ihn bekommen." Das entspricht dem üblichen Tenor.

    In der Sache antwortete niemand dem Minister.
    Belege für das, was an der Minister-Aussage falsch sein soll, bleiben bis dato aus. So wird weiterhin auf jede Menge Beweise für die historische gewachsene islamisch-christlich-deutsche Identität gewartet.

    Es ist wieder mal offensichtlich:
    Wer nicht hoffiert, sondern auch mal kritisiert, ist out bei der islamischen Community; da erklärt man dann schon mal öffentlich den Innenminister für bekloppt.

    Das eröffnet wiederum Horizonte, u.a. auch, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört; Menschen, die sich in hies. kulturell-gesellschaftliches Leben einfügen, ohne ihre eigene aufzugeben, indess schon.

    Dass die islam. Community nun dem Abgang eines zwar charakterschwachen BunPräs., der dafür jedoch den Islam zu Deutschland gehörend erklärte, nachtrauert, ist in diesem Kontext schlüssig.

    Für eine Bevölkerungsmehrheit sprach dieser BunPräs. in vieler Hinsicht nicht, so wie er auch seine eigene Glorifizierung nicht lebte, sondern mehr Schein als Sein produzierte.
  4. #43

    [QUOTE=deb2011;9659654] "Falsch. Der politische Islam kann nicht Teil ..."
    Die Existenz von Falschparkern , Wohnungseinbrechern und Islamisten in Deutschland ist nicht zu leugnen.
    Aber aus der Feststellung dieser Tatsache den Schluss ziehen zu wollen, nichts gegen sie zu unternehmen zu dürfen, nur weil sie da sind, ist mir nicht aus der Seele gesprochen.
  5. #44

    gut möglich

    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    Wie die taz vermutet, könnte das die Jagdsaison eröffnet haben!

    DER ISLAM GEHÖRT ZU DEUTSCHLAND

    "Für konservative Kreise aber wurde Wulff dadurch zur Zielscheibe. Einige hatten ihm zuvor schon verübelt, er habe sich zu früh zur Entlassung Sarrazins durch die Bundesbank geäußert. Nun folgte die Quittung: Die CSU beeilte sich, dem Bundespräsidenten möglichst einstimmig zu widersprechen. Die Bild-Zeitung fragte auf ihrer Titelseite scheinheilig: "Warum hofieren Sie den Islam so, Herr Präsident?", von islamfeindlichen Blogs wurde er fortan als "Türken-Wulff" geschmäht, und der Focus verwandelte Wulff auf seiner Titelseite per Fotomontage in einen frommen Muslim, mit Gebetskäppi und Schnauzbart."
    Ich halte die Möglichkeit einer Kampagne gegen Wulff aus eben diesen Gründen für alles andere als abwegig. Wulffs Vergehen in der Vergangenheit waren Pillepalle im Vergleich zu dem, was sich z.B. Strauß jahrzehntelang geleistet hat. Wenn ich mich recht entsinne, hat die BLÖD-Zeitung als Erste über Wulffs Jugendsünden geschrieben. Und erst am Ende kam die Staatsanwaltschaft ins Spiel. Gut möglich, daß ein kluger und progressiver Bundespräsident sturmreif geschossen wurde vom konservativen Politpöbel und vom Springepöbel, der in dieser miefigen Sarranazi-Republik immer noch und wieder den Ton angibt und die Szene beherrscht.
  6. #45

    Was auch immer der Auslöser

    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    Wie die taz vermutet, könnte das die Jagdsaison eröffnet haben!

    DER ISLAM GEHÖRT ZU DEUTSCHLAND

    "Für konservative Kreise aber wurde Wulff dadurch zur Zielscheibe. Einige hatten ihm zuvor schon verübelt, er habe sich zu früh zur Entlassung Sarrazins durch die Bundesbank geäußert. Nun folgte die Quittung: Die CSU beeilte sich, dem Bundespräsidenten möglichst einstimmig zu widersprechen. Die Bild-Zeitung fragte auf ihrer Titelseite scheinheilig: "Warum hofieren Sie den Islam so, Herr Präsident?", von islamfeindlichen Blogs wurde er fortan als "Türken-Wulff" geschmäht, und der Focus verwandelte Wulff auf seiner Titelseite per Fotomontage in einen frommen Muslim, mit Gebetskäppi und Schnauzbart."
    für die ganzen Vorgänge war, wir werden es nie erfahren. Aber sie sind m. E. vor allem in der Person Wulff begründet.
    Und das jetzt gewisse Migrantenverbände "traurig" sind - wen interessiert das schon.
    Thema Wulff ist durch, ich warte auf die "nächste Sau die durchs Dorf getrieben wird" um uns von Euro+GR, Nahost abzulenken.
    Und die Neuwahl des nächsten BuPräs findet wieder mal auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner statt.








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