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Bundespräsident zu Gast in Jerusalem: Gauck betont deutsch-israelische Freundschaft

DPABundespräsident Gauck ist zum Auftakt seines Staatsbesuchs in Israel von Staatschef Peres mit militärischen Ehren begrüßt worden. Das Eintreten für die Sicherheit und das Existenzrecht Israels sei für deutsche Politiker bestimmend, sagte Gauck in Jerusalem.

Gauck betont in Israel deutsch-israelische Freundschaft - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Sicherheit für das Heilige Land

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bundespräsident Gauck ist zum Auftakt seines Staatsbesuchs in Israel von Staatschef Peres mit militärischen Ehren begrüßt worden. Das Eintreten für die Sicherheit und das Existenzrecht Israels sei für deutsche Politiker bestimmend, sagte Gauck in Jerusalem.

    Gauck betont in Israel deutsch-israelische Freundschaft - SPIEGEL ONLINE
    Das Eintreten für die Sicherheit und das Existenzrecht der Palästinenser sollte für deutsche Politiker auch selbstverständlich sein.Im Heiligen Land leben zwei Nationen ! Bei einem Angriff auf den Iran durch die Nethanyahu-Regierung sollte Deutschland allerdings neutral bleiben und nicht durch die Vergangenheit instrumentalisiert werden!
  2. #2

    Zu einem guten und Verhältnis..

    Zitat von althus Beitrag anzeigen
    Das Eintreten für die Sicherheit und das Existenzrecht der Palästinenser sollte für deutsche Politiker auch selbstverständlich sein.Im Heiligen Land leben zwei Nationen ! Bei einem Angriff auf den Iran durch die Nethanyahu-Regierung sollte Deutschland allerdings neutral bleiben und nicht durch die Vergangenheit instrumentalisiert werden!
    ..gehört auch, dass (sachlich) kritisiert werden darf, ohne umgehend als "antsemitisch" bezeichnet zu werden.. auch durch Stimmen in unserem eigenen Staat! Hier ist inzwischen durchaus eine Entwicklung zu erahnen.. jedoch noch weit von einer "Normalität" entfernt, falls mann dies je so bezeichnen könnte.
  3. #3

    Dieser Mann ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bundespräsident Gauck ist zum Auftakt seines Staatsbesuchs in Israel von Staatschef Peres mit militärischen Ehren begrüßt worden. Das Eintreten für die Sicherheit und das Existenzrecht Israels sei für deutsche Politiker bestimmend, sagte Gauck in Jerusalem.

    Gauck betont in Israel deutsch-israelische Freundschaft - SPIEGEL ONLINE
    ...scheint mehr Rückgrat zu haben, als alle deutschen Politiker u. BPs zusammen, vor allem, wenn man von Letzteren deren CVs liest! War bisher für mich ein deratig bescheuerter Spruch " es muß ein Ruck durch Deutschland gehen", aber dieser Mann scheint den RUCK politisch und geistig vollziehehen zu können, vor allem was die m.M.n. noch sehr ungenügende Aufarbeitung des Holocausts anbetrifft!

    Hat zwar nichts mit diesem Thema zu tun, aber er hat in meinen Augen während der Entlassung/Ernennungsveranstaltung Röttgen+Altmeier, die Madame weitgehendst LINKS LIEGEN lassen!
  4. #4

    Ein gutes Signal

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bundespräsident Gauck ist zum Auftakt seines Staatsbesuchs in Israel von Staatschef Peres mit militärischen Ehren begrüßt worden. Das Eintreten für die Sicherheit und das Existenzrecht Israels sei für deutsche Politiker bestimmend, sagte Gauck in Jerusalem.

    Gauck betont in Israel deutsch-israelische Freundschaft - SPIEGEL ONLINE
    Die Reise des Bundespräsidenten nach Israel ist ein wichtiges, gutes Signal. Was er dort bislang gesagt hat und auch sein Besuchsprogramm finden meine volle Zustimmung. Ich hätte es allerdings besser gefunden, wenn ihm rechtzeitig jemand gesagt hätte, dass es im Fernsehen recht unglücklich wirkt, wenn man eine Sonnenbrille trägt, wenn man um Vertrauen wirbt.
  5. #5

    Hinter der ach so sachlichen Kritik ...

    Zitat von HäretikerX Beitrag anzeigen
    ..gehört auch, dass (sachlich) kritisiert werden darf, ohne umgehend als "antsemitisch" bezeichnet zu werden.. auch durch Stimmen in unserem eigenen Staat! Hier ist inzwischen durchaus eine Entwicklung zu erahnen.. jedoch noch weit von einer "Normalität" entfernt, falls mann dies je so bezeichnen könnte.
    verbirgt sich nicht selten eine verkappte Israelfeindlichkeit, um nicht zu sagen Judenfeindlichkeit. Deshalb ist mit der Kritik an Israel vorsichtig umzugehen. Was nicht bedeutet, dass die aggressive Politik der derzeitigen Netanyahu-Regierung nicht mit Skepsis zu begegnen ist.
  6. #6

    Die "Freundschaft" und das "Existenzrecht". Völlig korrekt, und so unglaublich banal. So einfach kann der Job eines Bundespräsidenten sein...
    Erst wunderte ich mich dass Gauck, trotz eines quasi nicht existenten akademischen Lebenswerks, vom deutschen intellektuellen Establishment so verehrt und in diese Position gelobhudelt wurde. Aber so anspruchsvoll ist der Job ja gar nicht. Ein properes Erscheinungsbild, sonorer Ton und das Zusammenfügen von Textbausteinen sind völlig ausreichend.
  7. #7

    Umfragen

    Die Deutschen haben aus ihrer Geschichte die Konsequenz gezogen, dass sie die Durchsetzung nationaler Interessen mit militärischen Mitteln grundsätzlich ablehnen. Die Bereitschaft, Israel insoweit einen Sonderstatus zuzubilligen, nimmt mit der Zeit einfach ab.
  8. #8

    Die

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bundespräsident Gauck ist zum Auftakt seines Staatsbesuchs in Israel von Staatschef Peres mit militärischen Ehren begrüßt worden. Das Eintreten für die Sicherheit und das Existenzrecht Israels sei für deutsche Politiker bestimmend, sagte Gauck in Jerusalem.

    Gauck betont in Israel deutsch-israelische Freundschaft - SPIEGEL ONLINE
    Israel-Besuche deutscher Politiker sind ja inzwischen so "durchgestylt", dass man kaum etwas falsch machen kann, wenn man die zigmal auf pc überprüften Rituale und Floskeln durchzieht. Wenn man kritisch sein will, dann eben so, dass jeder sagen kann, damit wäre die andere Partei gemeint gewesen. Wie es um eine Freundschft steht, der man sich alle 10 Minuten versichern muss, soll jeder selbst beurteilen.
  9. #9

    Zitat von althus Beitrag anzeigen
    [...] Im Heiligen Land leben zwei Nationen ! [...]
    Das kann man fast so sagen.

    Hinzuzufügen wäre noch, dass das historische Palästina – die Heimat des palästinensischen Volkes sozusagen – etwa fünfmal größer war als die Gebiete, um die sich die Streitigkeiten neuerer Zeit drehen. Palästinenser leben auch heute noch in Jordanien und anderen Grenzländern zu Israel.

    Seltsamerweise aber ist deren (meist viel beklagenswerteres) Schicksal für die meisten vollkommen uninteressant. Augenmerk genießt vornehmlich nur der Teil des Konfliktes, in dem Juden eine Rolle spielen. Wenn Israel den Gazastreifen blockiert, ist das ein Skandal, die ebenfalls geschlossene Grenze nach Ägypten jedoch wird selbstverständlich hingenommen, Ägypten dafür nicht kritisiert und es fehlt auch der Vorwurf, die Ägypter hätten Gaza mit der Blockade in »das größte Freiluftgefängnis der Welt« verwandelt.
    Schon merkwürdig, wie genau Israel auf die Finger geschaut wird.


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