Neue Details zur Präsidentenaffäre: Laut Münchner "Abendzeitung" hat sich Christian Wulff eine Spritztour zum Deutschen Filmball 2010 in München vom Konfitüren-Konzern Zentis bezahlen lassen. Wulffs Anwalt bestätigte die damalige Einladung.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...810252,00.html
Wulff seine Scheidung war bestimmt nicht billig. Seine neue junge Frau ist bestimmt auch nicht billig. Seine (und ihre) Sucht nach Glanz und Glimmer ist bestimmt auch nicht billig. Sein Verhalten und seine Moral sind billig. Und wenn er endlich gehen würde wäre es nur recht und billig!
Wenn das ausdrücken soll, dass es vor oder während WK2 besser gewesen sei, kann ich nur gratulieren:
So ein Schwachsinn am 70. Jahrestag der Wannseekonferenz ist nicht zu toppen!
Immerhin weist unsere Justiz in aller Regel diejenigen in die Schranken, die die hier oft zitierte Bereicherung an Pfandbons, Pfandflaschen, Maultaschen und Keksen im Müll als Anlass zum Rausschmiss nehmen.
Unabhängiger als die von Bild@Co aufgehetzte Meute ist sie allemal.
Wir werden ja sehen, was bei der ganzen Geschichte noch rauskommt.
Selbst das glaube ich ihm nicht mehr.
Herr Wulff mag -wie ich- in Osnabrück geboren sein. Ich bin aber Oldenburger. Und Herr Wulf wohl eher ein Westerkappelner.
Weiter: Szenario: Machen wir uns nix vor: Der Mann ist nie arm oder bedauernswert gewesen, hat aber immer auf zu großem Fuß gelebt. Bereits als Schülerunionspräses schnorrte er die tunichtguten Berufssöhne an.
Als MP konnte er gerade so mit seinen neuesten neureichen 'Freunden' mithalten. Nach Scheidung und neuer, fordernder Lebensgefährtin/Frau wurde die finanzielle Lage aber kritisch. Das Burgwedeler Backsteinidyll war nur finanzierbar, wenn der MP auf Lebenszeit gesichert gewesen wäre.
Da kommt doch eine neue Geldquelle wie BuPrä-Bezüge gerade recht. Dann kriegt man bei der BW-Bank nämlich auch Kredit. Man muß nur, nachdem man jahrzehntelang den Spitzenkandidaten gemacht hat, behaupten, man sei gar kein alpha-Tier und also überhaupt nicht auf auf Spitzenposten aus.
Und nun lesen wir uns §1 BPräsRuhebezG noch einmal gründlich durch:
"Scheidet der Bundespräsident mit Ablauf seiner Amtszeit oder vorher aus politischen oder gesundheitlichen
Gründen aus seinem Amt aus, so erhält er einen Ehrensold in Höhe der Amtsbezüge mit Ausnahme der
Aufwandsgelder."
Und jetzt wissen wir auch, weshalb Wulff Pattex an seinen Sessel gemacht hat: Lübke und Köhler konnten sich qua absolvierter Erstamtszeit einen Rücktritt leisten, Wulff kann das eben nicht.
Grüße, tutmosis
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Nur geht die Geschichte ein bißchen über die persönliche Gier hinaus. Es ist ja Zeichen der Zeit, daß die Wirtschaft sich überall breit macht und alles mögliche sponsort, dafür aber auch diverse Leistungen und Entgegenkommen erwartet. Es ist dieses Gekungel, diese gegenseitige Vorteilsnahme, die die Causa Wulff zu dem Riesenskandal macht. Es mag sogar sein, daß bis auf wenige Ausnahmen alle Politiker so handeln und Vorteile wie selbstverständlich einstecken, aber die Regel ist eben das Zusammenwirken.
Bei Wulff kommt dann noch die Breite seiner Vorteilsnahmen dazu und die Lautstärke in denen er andere angriff, die genau das taten, was auch er sich herausnimmt.
Wulff ist peinlich und berechnend, ein Maschmeyer in der Politik.
rabenkrähe
Geändert von ( um Uhr)
Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....