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Bundespräsident unter Druck: Wulff will sich in Fernseh-Interview erklären

Der Druck auf den Bundespräsidenten wird immer stärker -*nun*geht er erneut an die Öffentlichkeit. Christian Wulff wird sich in einem Interview mit ARD und ZDF zu den Vorwürfen rund um Kredit-Affäre und Anrufe bei Tageszeitungen äußern.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...807109,00.html
  1. #410

    es gibt doch keine Ermittlungen gegen Wulff...

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Au weia.

    Entfernung aus dem Dienst, unter Verlust aller Pensionsansprüche. Vorteilsnahme ist Beamten glasklar verboten. Es gilt der alte Spruch "können Sie nicht endlich mal Vernunft annehmen? - Ich bin Beamter, ich darf gar nichts annehmen".
    Hab ich noch nie gehört, dass ein Lehrer ein Disziplinarverfahren bekommt, weil der Vater/Onkel/Freund ihm zu einem Häuschen verhilft. Dass z.B. Lehrer reiche Verwandte und Freunde haben, wird wohl nun auch nicht ganz selten vorkommen, hätte man von solchen Fällen in den letzten Jahrzehnten doch mal hören müssen?
    Es wurde ja auch kein Ermittlungsverfahren gegen Wulff erhoben, weil das Geschäft juristisch nicht als Vorteilsnahme gewertet werden kann, wenn ich es Recht verstanden habe. Aber gut, das wird womöglich im Bundesministerium entschieden...

    Was mich ärgert ist der Vergleich zum obersten Dienstherren der Bundeswehrakademie Guttenberg, das mangelnde Gespür für die Wissenschaft bei vielen Foristen. Viele Nicht-Akademiker verstehen bis heute nicht die wissenschaftliche Schande eines Plagiats. Wenn man Wulff mit Guttenberg vergleicht - ich versuche die Schwere des wissenschaftlichen Delikts mal auf den Bundespräsidenten zu übertragen - wäre es, als hätte Wulff ein Gesetz, das ihm zur Unterzeichnung vom Parlament vorgelegt wurde, eigenhändig ohne Absprache gravierend geändert, und als würde er dann versuchen, sein geändertes Gesetz Wirklichkeit werden zu lassen.

    Es wäre schon ein anderer Typus Skandal, als diese niedersächsische Provinzposse.
  2. #411

    Ganz einfach.. Kennen Sie Loriot?

    Zitat von artikel.5 Beitrag anzeigen
    Preisfrage

    Warum wurde die Ausstrahlung vom ursprünglich angekündigten Spätnachmittag auf 20:15 verlegt?

    a) Damit Herr Wulff nicht mit dem Sandmännchen konkurrieren muss
    b) Weil er irrtümlich den Text auf den Anrufbeantworter der ARD gesprochen hat
    c) Weil die Praktikantin der Sekretärin von Frau Merkel seinen Text nicht rechtzeitig geschrieben hat
    Der hat auch selbst kleinste Szenen 50mal gedreht und geschnitten, bevor er zufrieden war.

    Und mehr als ein Sketch dürfte das Interview doch auch nicht sein.. :-))
  3. #412

    Schmierenkomödie

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Druck auf den Bundespräsidenten wird immer stärker -*nun*geht er erneut an die Öffentlichkeit. Christian Wulff wird sich in einem Interview mit ARD und ZDF zu den Vorwürfen rund um Kredit-Affäre und Anrufe bei Tageszeitungen äußern.

    Bundespräsident unter Druck: Wulff will sich in Fernsehinterview erklären - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    ARD und ZDF lassen sich auf die Schmierenkomödie ein. Jahrzehnte habe ich die Gebühren überwiesen. Schluss damit und wenn ab '13 pauschal kassiert wird, werde ich einen Weg finden um diese Staatsfunkstatisten nicht finanzieren zu müssen.
  4. #413

    Dear Mr. President,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Druck auf den Bundespräsidenten wird immer stärker -*nun*geht er erneut an die Öffentlichkeit. Christian Wulff wird sich in einem Interview mit ARD und ZDF zu den Vorwürfen rund um Kredit-Affäre und Anrufe bei Tageszeitungen äußern.

    Bundespräsident unter Druck: Wulff will sich in Fernsehinterview erklären - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    glauben Sie wirklich, Sie können Ihre lieben Mitbürger überzeugen, dass es völlig normal ist, als Ministerpräsident von einem Amigo ein zinsgünstiges Darlehen zu beziehen, das über seine Ehefrau verschleiert wurde, ohne dass dabei das Ministerpräsidentengesetz von Niedersachsen verletzt wurde?
    Glauben Sie wirklich, Sie können Ihre lieben Mitbürger überzeugen, dass es völlig normal ist, als Ministerpräsident in den Villen
    Ihrer Amigos Urlaub zu machen und anschließend zu behaupten, keinen der Personen einen unberechtigten Vorteil in einem Ihrer öffentlichen Ämtern zukommen gelassen zu haben?

    Nein, ich boykottiere den Mißbrauch der gebührenbezahlten Sendeanstalten und geben Ihnen heute abend nicht die Chance,
    mich von Ihren Argumenten einlullen zu lassen. Stellen Sie sich lieber den Untersuchungsausschüssen!
    Die einzige Frage, die mich wirklich interessiert ist, was ein 'unberechtigter Vorteil' per Ihrer Definition ist und wann 'berechtigte Vorteile' gewährt wurden.
  5. #414

    Zitat von edwin.schwartz Beitrag anzeigen
    .... Wulff war nie "mein" Präsident;
    aber es ist erschreckend, wie leicht man die Massen dazu bringen kann,
    auf einen einzelnen Menschen einzuprügeln. Mich erinnert das an den
    mitteralterlichen Pranger, als es für den Pöbel ein Volksfest war, den
    Sünder zu quälen und mit Kot zu bewerfen.

    Was hier im Forum läuft, hat nichts mehr mit Kritik zu tun - hier zeigen
    die selbstgerechten Biedermänner und Brandstifter ihre häßliche Fratze -
    mutig wie sie sind natürlich getarnt hinter einem Nick.
    Meine Meinung:

    Herr Wulff ist als Bundespräsident nach innen sowie nach aussen hin aufgrund der gegebenen Tatsachen nicht mehr für unser Land tragbar.
    Daher fordere ich seinen sofortigen Rücktritt!
    Gottfried Tschannerl alias hello07
    Mutig genug...???
  6. #415

    Aber dafür haben wir MERKEL!

    Zitat von gerkaiser Beitrag anzeigen
    Ein Bundespräsident der vor lauter Rechtfertigungszwänge nicht mehr sein Amt ausführen kann, ist überflüssig und stellt die Existensberechtigung des Amtes in Zweifel. Wo sind die Herzog´s und Waizsäcker´s?
    Nein, die Herzog's, von Waizsäcker's u.v.a. haben wir nicht mehr.
    Aber dafür Angela Merkel. "Mutti" wird's schon richten. Und damit
    heißt es auch für Christian Wulff, der Bundespräsident von Merkels
    Gnaden, husch, husch zu ARD und ZDF.
    Und die "Nation" wird lauschen und letztendlich unserem BP.
    wieder huldigen...........Darum - lassen wir ihn im Amt und kümmern
    uns nicht mehr um ihn. Wir haben wahrlich wichtigere Dinge auf die
    Reihe zu kriegen. Das wird schwer fallen mit CDU/CSU und FDP.
    FannyFandrey
  7. #416

    Zitat von Medienkritiker Beitrag anzeigen
    keine Frage! ich wollte nur meine Prioritäten darlegen...im folgenden sieht das so aus:

    1.) Kredit von Geerkens-Schwamm drüber! verzeihlich unter Freunden
    2.) Geldmarktkredit? sehr zwielichtig, aber evtl.noch entschuldbar
    3.) Drohungen der Presse gegenüber? UNVERZEIHLICH!!!

    Somit hat der BP im Endeffekt sein eigenes Schicksal selbst besiegelt... schade drum
    So unverzeihlich finde ich diese "Drohungen" gegenüber dem Pöpel nicht mal....das müsste es öfter mal geben.
  8. #417

    Na klar ...

    Zitat von hello07 Beitrag anzeigen
    Meine Meinung:

    Herr Wulff ist als Bundespräsident nach innen sowie nach aussen hin aufgrund der gegebenen Tatsachen nicht mehr für unser Land tragbar.
    Daher fordere ich seinen sofortigen Rücktritt!
    Gottfried Tschannerl alias hello07
    Mutig genug...???
    .... das ist eine sachliche Meinungsäußerung (der ich im Übrigen zu-
    stimme). Und Meinungsfreiheit ist für mich "ein hohes Gut" ;-)
  9. #418

    Zitat von edwin.schwartz Beitrag anzeigen
    .... das ist eine sachliche Meinungsäußerung (der ich im Übrigen zu-
    stimme). Und Meinungsfreiheit ist für mich "ein hohes Gut" ;-)
    Danke!

    Sehe bereits eine Demo mit Rücktrittsforderungen vor Schloss Bellevue

    in Vorbereitung...

    Ich kann mir nur schwer vorstellen dass das deutsche demokratische

    Volk mit dieser Erklärung des Bundespräsidenten einverstanden ist...

    Ein gutes Neues!
  10. #419

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Druck auf den Bundespräsidenten wird immer stärker -*nun*geht er erneut an die Öffentlichkeit. Christian Wulff wird sich in einem Interview mit ARD und ZDF zu den Vorwürfen rund um Kredit-Affäre und Anrufe bei Tageszeitungen äußern.

    Bundespräsident unter Druck: Wulff will sich in Fernsehinterview erklären - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    "Als Oppositionsführer im niedersächsischen Landtag warf Wulff im Jahr 1999 dem Ministerpräsidenten Gerhard Glogowski in der damaligen Sponsoringaffäre vor, „seine Unabhängigkeit und damit seine politische Handlungsfähigkeit“ verloren zu haben, so dass deshalb die Niederlegung des politischen Amts unvermeidlich wurde. Wulff ging nach dem Rücktritt von Glogowski noch weiter, indem er forderte, die Pension zu kürzen, mindestens aber das Übergangsgeld zu streichen." ...what goes around comes around...








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