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Bundespräsident unter Druck: Seehofer spricht Wulff das Vertrauen aus

Die Reaktionen auf Christian Wulffs Entgleisungen sind vernichtend. Dennoch stellt sich CSU-Chef Seehofer hinter den Bundespräsidenten, sichert ihm seine Unterstützung zu. Der Journalistenverband rügt, dass das Staatsoberhaupt ein Gespräch über die Vorwürfe ausschließlich mit ARD und ZDF führt.

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  1. #60

    Genau!

    Zitat von günterjoachim Beitrag anzeigen
    Horst Seehofer ist wirklich reif für das Altenheim. Erst die Äußerungen über zu Guttenberg und jetzt noch das!
    Im TV konnte Herr Seehofer eine einstellige Mio-Zahl nicht lesen,
    obwohl die Ziffern mind. 25cm Durchmesser hatten.
  2. #61

    Amigos unter sich

    Wer hätte nicht die Amigo-Affäre der CSU, die Skandälchen um
    Parteispenden etc. im Hinterkopf.
    Warum sind den die Spitzenpolitiker so zurückhaltend?
    Wer selber im Glashaussitzt ....
  3. #62

    Ohne Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Reaktionen auf Christian Wulffs Entgleisungen sind vernichtend. Dennoch stellt sich CSU-Chef Seehofer hinter den Bundespräsidenten, sichert ihm seine Unterstützung zu. Der Journalistenverband rügt, dass das Staatsoberhaupt ein Gespräch über die Vorwürfe ausschließlich mit ARD und ZDF führt.

    Bundespräsident unter Druck: Seehofer spricht Wulff das Vertrauen aus - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Klar doch Staatsfernsehen, auch nur weichgespülte Gutmenschen. Klar das er da reden will. Alles vorher abgesprochen und ohne peinliche Fragen.
    So langsam kann man verstehen warum die Weimarer Republik gescheitert ist. Wer solche Politiker hat braucht die Demokratie auch nicht mehr. Alles andere als Rücktritt von dem höchsten Ehrenamt ist für Wulf peinlich, da er Vorbild und nicht peinlich sein sollte.
  4. #63

    Wie bitte?

    Zitat von pietondelair Beitrag anzeigen
    Wer man mit erleben musste, mit welcher Häme und welchem Genuss einige Medien, darunter BILD und leider auch SPON, täglich ihre Salven auf unseren Bundespräsidenten abgefeuert haben und uns Leser mit gehässigen Headlines bombardiert haben, wird sich nicht darüber wundern, dass Herr Wulff nur noch mit denen spricht, die sich ein Mindestmaß an Respekt bewahrt haben.
    Ich bin wahrlich kein Bewunderer Wullfs und hätte auch Herrn Gauck viel lieber in diesem Amt gesehen, aber das Kesseltreiben, dass hier einige Medien und Parteien veranstalten, ist unter aller Würde!
    Darf ich fragen, welchen Respekt Sie meinen. Welchen Respekt meinen Sie, hat ein Herr Wullf noch verdient?
    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Sie immer mit diesen Scheuklappen durch Ihr Leben laufen. Ich habe einen Wulff erlebt, der eines BP beim besten Willen nicht würdig ist.

    Respekt?
    - Vergünstigte Darlehn
    - Lügen im Landtag
    - Salamitaktik bis heute
    - Unwahrheiten im Amt des BP (wer der beiden Eheleute den Kredit gewährten)
    - Urlaube bei Leuten wie Maschmeyer (--> ich erinnere: Der Typ von der AWD, wegen dem heute nicht wenige Menschen um ihre Ersprnisse gebracht wurden)
    - Drohanrufe bei der Presse (ich muss nicht erwähnen, dass ein BP die Verfassung schützen und nicht mit Füßen treten sollte?)

    Träumen Sie weiter von der unfairen Presse. Ich habe erlebt, wie sich jedes der Vorwürfe am Ende bewahrheitet hat. Für mich heißt das, dass hier nur einer Schuld hat. Mitleid? Unangebracht!
    Der Mann ist mit so großen und teuren Privilegien ausgestattet, dass ich Ihre Eingabe hier beim besten Willen nicht nachvollziehen kann!
  5. #64

    Bundespräsident noch zeitgemäß?

    Könnten wir uns das Amt eines Bundespräsidenten nicht besser sparen?
  6. #65

    Demokratie in Gefahr

    Zitat von zudummzumzum Beitrag anzeigen
    Dass so jemand bei Ordensverleihungen den Dank des Deutschen Volkes übermitteln oder Amtseide abnehmen können soll, wirft einen dunklen Schatten auf das Amt des Bundespräsidenten. Und dieser Schatten kann noch am Allerwenigsten durch eine Vertrauenserklärung einer Type wie Seehofer überdeckt werden ...

    Das Amt des Bundespräsidenten lebt von der Symbolik, diese ist durch die Person des Herrn Wulff schwer beschädigt. Und jeder, der sich jetzt auf seine Seite stellt, macht sich ebenfalls schmutzig. Seehofer macht es also nicht besser, sondern schlechter ...
    Es sah lange wie eine politische Kampagne gegen Wulff aus, und ich wollte mich dem genauso wenig anschließen, wie ich seinerzeit an einer Treibjagd gegen Guttenberg mitmachen wollte. Jeder Mensch, auch in einem hohen politischen Amt, hat ein Recht auf Gehör und darf - in begrenztem Umfang - Fehler machen. Aber was sich bei Guttenberg nach einiger Zeit als Staatsskandal herausgestellt und den Ruf unseres demokratischen Landes ernsthaft beschädigt hat, scheint sich nun bei Wulff in ähnlicher Weise zu wiederholen. Längst geht es nicht mehr um "kleine Verfehlungen" wie etwa diesen verbilligten Kredit.

    Es geht inzwischen um die grundsätzliche Glaubwürdigkeit eines Politikers, der sich anscheinend nicht zu schade ist, im Sinne einer gewünschten Hofberichterstattung Medienvertreter einschüchtern zu wollen. Daß sich nun außerdem noch Amtsträger finden, die in dieser Situation einen BP Wulff öffentlich das "Vertrauen" aussprechen, lässt hoffentlich den Naivsten aufschrecken und über den pseudodemokratischen Filz in Deutschland nachdenken. Man bekommt immer mehr den Eindruck, daß es in Deutschland intwischen ganz ähnlich zugeht wie in der lupenreinen Putindemokratie in Russland. Man ahnte es vielleicht, aber wollte es lange nicht wahrhaben, daß man bei christsozialen Parteien mehr an "Mafia" denken sollte, als an demokratisch legitimierte Strukturen in Deutschland. Und für organisierten Politfilz kann es nur eines geben: Null-Toleranz.
  7. #66

    peinlicher gets nicht mehr:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Reaktionen auf Christian Wulffs Entgleisungen sind vernichtend. Dennoch stellt sich CSU-Chef Seehofer hinter den Bundespräsidenten, sichert ihm seine Unterstützung zu. Der Journalistenverband rügt, dass das Staatsoberhaupt ein Gespräch über die Vorwürfe ausschließlich mit ARD und ZDF führt.

    Bundespräsident unter Druck: Seehofer spricht Wulff das Vertrauen aus - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Wulff verkriecht sich hinter den öffentlich-rechtlichen Sendern - mit einer Meute Journalisten kann er nicht umgehen - oder besser gesagt, deren Fragen fühlt er sich nicht gewachsen. Würde mich interessieren, ob die beiden Journalisten die Fragen zunächst vorlegen müssen, damit auch injedem Fall von Wulff vorbereitet geantwortet werden kann.
    Er hat sich längst selbst "gelöscht".
  8. #67

    Was nun, Herr Wulff?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Reaktionen auf Christian Wulffs Entgleisungen sind vernichtend. Dennoch stellt sich CSU-Chef Seehofer hinter den Bundespräsidenten, sichert ihm seine Unterstützung zu. Der Journalistenverband rügt, dass das Staatsoberhaupt ein Gespräch über die Vorwürfe ausschließlich mit ARD und ZDF führt.

    Bundespräsident unter Druck: Seehofer spricht Wulff das Vertrauen aus - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Es ist wohl mehr als bezeichnend, wenn der eine Politiker dem anderen, der ganz zufällig Verfassungsorgan ist, gleichzeitig aber ein durch die Verfassung geschützten Grundrecht scheinbar nur bedingt gegen sich gelten lässt, das Vertrauen ausspricht. Das stärkt das Vertrauen der Wähler in die etablierten Parteien doch gleich ganz ungemein ... obwohl:

    Man stelle sich nur eine Herde Antilopen in Afrika vor, die einen Fluss voller hungriger Krokodile durchqueren muss ... Selbst da wird es die eine oder andere einfältige Antilope geben, die in den Fluss springt, nur weil sie mitbekommen hat, dass das eine dem anderen Krokodil das Vertrauen ausgesprochen hat.
  9. #68

    Wen interessiert das Vertrauen des Herrn Seehofer?

    In verschiedenen Netzumfragen zeigt sich, dass etwas ueber 80% der Umfrageteilnehmer Wulff weghaben wollen. Fertig.
  10. #69

    345345345

    OK, Seehofer spricht das Vertrauen aus, indirekt auch Frau Merkel. Ich vermute, das bedeutet, daß er heute zurücktritt.

    Klingt erstmal paradox.

    Aber für eine souveränen Rücktritt, braucht man wenigstens formal die Option im Amt zu bleiben. Die ist mit der Vertrauenserklärung geschaffen, nun kann er das Vertrauen dankend ablehnen und zurücktreten.


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