Bundespräsident: Gauck wirbt für Auslandseinsätze der Bundeswehr

DPAJoachim Gauck fordert von den Deutschen mehr Offenheit für Auslandseinsätze der Bundeswehr - und bemängelt eine gewisse Distanz der Bürger zu den Streitkräften: "Dass es wieder deutsche Gefallene gibt, ist für unsere glücksüchtige Gesellschaft schwer zu ertragen", sagt der Bundespräsident.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...838386,00.html
  1. #510

    Zitat von Medienbackspin Beitrag anzeigen
    Die von Ihnen genannte Bibelstelle bedeutete, dass man sich um Christi Willen streiten und vielleicht sogar töten könnte (von Feindeseite aus) - also, wenn es darum geht, ihm anzuhängen oder nicht. Eine Prophezeiung.

    Immer wieder interessant, wenn sich links orientierte Weltverbesserer an Bibelauslegung versuchen.
    Ich bin alles andere als links aber auch ich finde in der Bibel viele Stellen mit Mord und Totschlag und die Geschichte des Christentums strotzt nur so von Gewallt.
  2. #511

    Zitat von Steve Holmes Beitrag anzeigen
    Da war doch schon einmal einer der einen Kriegseinsatz Deutschlands durch einen angeblichen polnischen Angriff rechtfertigt hat. „[…] Polen hat nun heute nacht zum erstenmal auf unserem eigenen Territorium auch mit bereits regulären Soldaten geschossen. Seit 5 Uhr 45 wird jetzt zurückgeschossen! Und von jetzt ab wird Bombe mit Bombe vergolten! […]“

    Die meisten Deutschen haben aber keine Angst vor einem polnischen Angriff sondern eher vor unnötigen Militärabenteuern in der weiten Welt. Es kann beim Rüstungsbudget also ruhig weiter gespart werden.
    Es kann beim Rüstungsbudget also ruhig weiter gespart werden, sagten Sie und versündigen sich damit gegen das "Regierungsgrundgesetz":

    Wir brauchen Wachstum und Arbeitsplätze.

    Diese Aussagen wird man Ihnen bei jeder "Sicherheitskonferenz der Rüstungsfirmenlobby" präsentieren und glauben Sie wirklich, dieser Forderung hat sich unsere Regierung und Teile der Opposition bisher nicht gebeugt?
    Die haben sich sogar im Rücken Scharniere einbauen lassen, um tiefer zu kommen,gell
  3. #512

    Zitat von dunnhaupt Beitrag anzeigen
    Entweder hat ein Staat nun mal Militär oder nicht. Aber eine Bundeswehr, die weder im Ausland noch im Inland eingesetzt werden darf, ist total sinnlos und lediglich eine ungeheure Geldverschwendung.
    Eine Feuerversicherung ist auch sinnlos, solange kein Feuer ausbricht
  4. #513

    auslandseinsätze ?

    ....der Bundeswehr? Ich frage wozu? Akzeptieren kann ich das nur im UNO-Rahmen und auch dort sollten Einzelinteressen absolut hinten anstehen! (Die USA z. B. sollten regelmäßig ihre Beiträge zahlen...). Keiner kann mir bisher nachvollziehbar und ohne volksverdummende Polemik den Afghanistan-Einsatz erklären!
    "War on Terror"? Ha,Ha !
    Wir Deutschen sollten AKTIVE Friedenspolitik machen,
    denn unser Image in der Welt ist trotz unserer Vergangenheit nicht so schlecht. Warum müssen wir dieses
    Standing unbedingt vermiesen? Warum, statt Kriegstreiberei, nicht neue friedvolle Wege gehen mit ehrlicher "Entwicklungshilfe"?
  5. #514

    Zitat von herrkoehler Beitrag anzeigen
    "Dass es wieder deutsche Gefallene gibt, ist für unsere GLÜCKSÜCHTIGE Gesellschaft schwer zu ertragen" Aber auf der Seite des Bundespräsidenten, wo die ganze Rede veräffentlicht worden ist liest man diesen Satz leider so: "Und dass es wieder deutsche Gefallene gibt, ist für die Gesellschaft schwer zu ertragen." Sagt hier jemand die Unwahrheit??? Scheint so!

    Nein, es ist nicht die Unwahrheit.

    In der schriftlich festgehaltenen Rede, die die Presse vorab erhält, kommt das Wort "glücksüchtig" tatsächlich nicht vor.

    In der Rede, die Gauck dann hielt, schon.
  6. #515

    Zitat von moistvonlipwik Beitrag anzeigen
    Zitat von Steve Holmes Beitrag anzeigen
    Die wiedervereinigte Bundesrepublik ist noch nicht zu groß. Die EU würde aber nach demokratischen Gesetzmäßigkeiten nicht funktionieren. Daher gibt es sie in der EU auch nicht.
    Aha. wo ist denn die Grenzgröße?
    Es geht wohl eher um Größenunterschiede. In der EU sind es z.B. die kleinen Länder die für sich ein überproportionales also undemokratisches Stimmrecht beanspruchen. Sie haben Angst in einer wirklich demokratischen Gemeinschaft unterzugehen.
  7. #516

    Zitat von coraccorioredannae Beitrag anzeigen
    Das muss ja nicht sein, wenn man auf teure Waffen verzichtet und mehr Soldaten schickt...
    Glauben sie wirklich dass es in Deutschland dafür genügend Freiwillige gibt die sich im Ausland verheizen lassen?
  8. #517

    Zitat von ewspapst Beitrag anzeigen
    Es kann beim Rüstungsbudget also ruhig weiter gespart werden, sagten Sie und versündigen sich damit gegen das "Regierungsgrundgesetz":

    Wir brauchen Wachstum und Arbeitsplätze.
    Deutsche Waffen haben einen hervorragenden Ruf in der ganzen Welt. Wenn man die Bundeswehr verkleinert muss das nicht zu Lasten der Rüstungsindustrie gehen. Man müsste nur die Exportbedingungen erleichtern.
  9. #518

    Auf Gott schwören

    Zitat von arminius vom moor Beitrag anzeigen
    in Deutschland wird im politischen sowie im Rechtssystem auf GOTT geschworen und manche Parteien nennen sich 'christlich'.
    Wenn man einer Religion nachgeht, dann suchen sich viele auch nur das aus der Bibel und anderen Büchern heraus was sie gerne haben wollen.
    Aber Religionen sind nicht immer das was man vorgibt was sie für einem sein sollen, sie sind reine Machtinstrumente und nicht für eine freie Gesellschaft erdacht.
    Und das heute noch Politiker auf die Bibel schwören ist nicht nur falsch, sondern es missachtet auch die geforderte Trennung zwischen Staat und Religion.
    Aber der Herr Gauck hat erneut wieder einmal nur mit einer gespaltenen Zunge gesprochen, er hätte sich so nicht äußern dürfen, allerdings ist das von ihm auch nichts neues, denn diese Auffassung vertritt dieser Herr schon seit der Wende, er hat sich eben dem kapitalistischem System nur angepasst.
    HR
  10. #519

    Irren ist menschlich

    Zitat von extranjero Beitrag anzeigen
    Die NVA hatte schließlich genügend zu tun, um an der Zonengrenze zu sichern, dass die "Bürger" in dem ihnen zugewiesenen engen Raum bleiben.

    Dabei wurden durch die "Grenztruppen der DDR", die "Grenzbrigade Küste" und andere Einheiten ca. 1.065 Menschen erschossen.

    Tote an der Berliner Mauer und der DDR-Grenze - Geschichte der Berliner Mauer

    Noch Fragen ? Guten Tag onkelbenz!
    Da irren sie sich aber ganz gewaltig, die NVA war nicht vollständig mit der Grenzsicherung befasst, sondern nur ein Teil von ihnen und das waren die Gernztruppen.
    Wenn es nach den Ansichten unserer SED Generalsekreträre Ulbricht und Honnecker ginge dann hätte die NVA auch in der Tschechoslowakei und in Polen mit eingegriffen.
    Nur die Sowjets wollten das damals eben nicht.
    Die Freidfertigkeit war auch im sogenannten Sozialismus nicht so vorhanden wie man es allen weiss machen wollte.
    HR