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Bundespräsident: Gauck wirbt für Auslandseinsätze der Bundeswehr

DPAJoachim Gauck fordert von den Deutschen mehr Offenheit für Auslandseinsätze der Bundeswehr - und bemängelt eine gewisse Distanz der Bürger zu den Streitkräften: "Dass es wieder deutsche Gefallene gibt, ist für unsere glücksüchtige Gesellschaft schwer zu ertragen", sagt der Bundespräsident.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...838386,00.html
  1. #320

    wer lacht über sowas ?

    Zitat von rainer_daeschler Beitrag anzeigen
    Wie sagte es Volker Pispers treffend: "Wir verteidigen nicht, was wir haben, sondern das, was wir haben wollen".
    Ich kann Ihre Euphorie über diesen Späßchenmacher nicht teilen.

    Sicher hat er recht, wir haben in Afghanistan eine Militia, die sich ein ganzes Land einverleibt hatte und sogar zum Trainingsplatz für den internationalen Terror gemacht hat.

    Wir wollen einen Staat, den man bitten kann zumindest dies zu unterlassen.
  2. #321

    Zitat von frommerstop Beitrag anzeigen
    sondern Merkel und die Schleimer von FDP und SPD das Volk war aussen vor
    Die Grünen waren oder sind auch von ihm begeistert gewesen und haben ihn gewählt. Nach em Motto, endlich ein Präsident den Deutschland braucht.
    Einzig die linken hatten einen anderen Kandidaten, (tin) ins Rennen geschickt.
    Es war ein Tag so seltene Einstimmigkeit unter den "Alt"parteien.
  3. #322

    Gauck zündelt, stochert und irrlichtert mit unsinnigen Phrasen großen Schaden an, ...

    ....denn der Bürger distanziert sich nicht von den Streitkräften, sondern von unseren dämlichen Politikern, die diesen hirnrissigen Afghanistaneinsatz verbrochen haben.

    10 Milliarden Kosten und sinnlose 50 Tote und viele Verwundete hat uns dieser politische Scheiterhaufen schon gekostet, und da schwafelt dieser BP einen solchen Unsinn daher, womit er seine wahre Gesinnung klar erkenntlich gemacht hat.

    Mit Scheinheiligkeiten hat er sich angeschlichen, um jetzt diese kriegstreiber Seilschaften von Hinten zu unterstützen!!

    Pfui Teufel, sage ich da nur noch, so einen BP haben wir doch nicht verdient, oder.....?
  4. #323

    Da lob ich den Verteidigungsminister!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Joachim Gauck fordert von den Deutschen mehr Offenheit für Auslandseinsätze der Bundeswehr - und bemängelt eine gewisse Distanz der Bürger zu den Streitkräften: "Dass es wieder deutsche Gefallene gibt, ist für unsere glücksüchtige Gesellschaft schwer zu ertragen", sagt der Bundespräsident.

    Bundespräsident Gauck wirbt für Auslandseinsätze der Bundeswehr - SPIEGEL ONLINE
    Der sagte kürzlich folgendes:

    "Ich finde es schwer erträglich, dass irgendwelche Kaffeehausintellektuellen in der Welt den Einsatz von Soldaten fordern, ohne je darüber Rechenschaft ablegen zu müssen, was das bedeutet", sagte der CDU-Politiker...
    Damit meinte er wahrscheinlich auch den unerträglichen Pfau BHL aus Frankreich. Jedoch Gauk trinkt nur kalten Kaffee, zuhause, im Plastikbecher, weil er keine Tasse mehr im Schrank hat. Unsäglich diese Nummer drei der Nieten.
  5. #324

    Zitat von rufus008 Beitrag anzeigen
    Ich freue mich sehr über diese klaren Worte unseres Bundespräsidenten. Die pazifistische Denkweise ist der größte Irrweg, den unsere Gesellschaft ab der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts genommen hat. Damit haben wir leider genau die falschen Schlüsse aus unserer Geschichte gezogen. Es ist an der Zeit, diesen Fehler zu korrigieren und uns unserer wahren Verantwortung bewusst zu werden.

    Ich für meinen Teil kann erst seit den Einsätzen in Jugoslawien und Afghanistan so etwas wie Stolz für dieses Land empfinden und versinke bis noch vor Scham im Boden, wenn ich an unsere Positionierung beim Lybien-Einsatz denke. Erst wenn die Deutschen wieder bereit sind, gerechte Kriege zu führen, können wir unsere im letzten Jahrhundert begangene Schuld allmählich abtragen.
    Was um des Himmels Willen sind denn bitteschön "Gerechte Kriege"?
    Und - wenn es denn solche geben sollte - welcher deutsche Krieg in der Geschichte würden Sie als "gerecht" titulieren? Auf diese Antwort bin ich gespannt, wenn sie denn erfolgt.
    Mit Ihrem Stolz kann ich nichts anfangen - der ist IMO für den Gully.
  6. #325

    Zitat von walter_rsr Beitrag anzeigen
    Seltsame Art, Gottes Wort und Willen hier zu vertreten. Oder ist das nicht die Aufgabe eines Pfarrers?
    Ich dachte, Gauck hätte das in seiner Eigenschaft als Bundespräsident gesagt. Dass Kirche und Staat in Deutschland nur auf dem Papier getrennt sind, weiß ich ja, aber dass das Staatsoberhaupt ein Bundesoberpfaffe ist, wusste ich nicht.

    Zitat von walter_rsr Beitrag anzeigen
    Soweit mich meine Erinnerung nicht trügt, kann ich weder in den Zehn Geboten noch in der Bergpredigt die Aufforderung finden: Töte die , mit deren Verhalten du nicht einverstanden bist."
    Steht so nicht drin, ist aber durchaus christliche Tradition.
  7. #326

    Zumindest sollte er sofort seines Amtes

    Zitat von dr.majo Beitrag anzeigen
    Nachdem man die deutschen erfolgreich geleutert hat, ist man nun entsetzt!
    Huch, die wollen keinen Krieg mehr!
    Aber man braucht das Geld! Damit ist die entnazifizierung abgeschlossen!
    Das neue Problem nun: wir brauchen neue Krieger.

    Meine Einstellung dazu ist...

    Es ist egal für welche Ziele man eine Kugel in den Kopf geschossen kommt!
    Tot ist Tot.

    Wir deutschen, so.lten den BuPrä nach GG Art. 26 verhaften!
    enthoben werden. Er ist unwürdig dieses Amt zu bekleiden - und schlicht gesagt: Ich halte solche Leute für eine Gefahr ... als nächstes fordert er nämlich sicher mehr Raum fürs Volk und ein paar mehr Bodenschätze ... von denen wir ja dummerweise nicht soviel haben ...

    anstatt sich für weniger Einsätze der Bundeswehr einzusetzen will er die Einsätze ausweiten ... man fasst es nicht ... was geht bloss in solchen Leuten vor ... man kann sich tatsächlich nur mit Schaudern abwenden
  8. #327

    Die Dinge sind doch etwas komplizierter...

    Ich war Zivildienstleistender. Aus dem weitverbreiteten, manchmal etwas naiven Pazifismus meiner Generation heraus kam für mich gar nichts anderes in Frage.
    Während meiner Zivildienstzeit hatte ich Gelegenheit (privat) 1996 Bosnien-Herzegovina und Kroatien zu besuchen. Ich sah zerstörte Dörfer und Kulturdenkmäler, hunderte frischer Gräber, abgesperrte Minenfelder - Bilder wie man sie sonst nur in 50 Jahre alten Schwarzweißdokus sah. Ich habe mit Menschen gesprochen über ihre Erlebnisse und ihre Traumata -und ihren Hass auf diejenigen die eben noch ihre Nachbarn waren, aber jetzt Todfeinde, weil sie einem anderen Volk, einer anderen Religion angehörten - und vor allem, weil es eine lange Liste von Greueltaten gab, die man sich gegenseitig angetan hat. Und ich begriff, dass das Gemorde und das Brandschatzen dort nur gestoppt worden war, weil an jeder Straßenecke ein Panzer stand, bemannt mit Blauhelm-Soldaten, von denen viele der Bundeswehr angehörten.

    Ich schämte mich, mich für einen Pazifisten gehalten zu haben.

    Viele Jahre lang hatte ich es bereut, nicht den Wehrdienst geleistet zu haben - aber als ich sah, was die Politik der letzten 15 Jahre aus der Bundeswehr gemacht hatte differenzierte ich meine Meinung.

    Ich bin dafür, dass die Bundeswehr an Blauhelm-Missionen der UN teilnimmt. Unserem Status in der Welt sind wir das schuldig (ebenso, wie es die Amerikaner wären...). Ich bin auch dafür, dass diese Missionen mit wesentlich robusteren Mandaten und Mitteln ausgestattet werden, damit nicht solche Dinge geschehen wie in Srebrenica, in Somalia oder in Rwanda. Das alles unterstütze ich. Darüber hinaus verlange ich aber, dass die Bundeswehr nur ihrem verfassungsgemäßen Zweck dient, nämlich der unmittelbaren Landesverteidigung.
    Ich habe vor jedem Respekt und Achtung, der seinem Land dient, auch als Soldat, egal ob Deutscher, Amerikaner oder Iraker. Ich war dafür, den höchst umstrittenen Orden für die Afghanistan-Veteranen einzuführen, obwohl ich das deutsche Engagement dort ablehne.

    Herr Präsident Gauck, sie sind etwa doppelt so alt wie ich. Sie haben in einem Land gelebt, dessen Armee Teil einer gewaltigen Militärmschinerie war, die letztendlich dieses Land mit seinen Waffenbrüdern in den wirtschaftlichen Ruin getrieben hat.
    Meinen Sie nicht, man könnte von ihnen differenziertere Aussagen erwarten, als solche, die auch aus einem Propaganda-Heft der "freien Welt" stammen könnten?
  9. #328

    Zitat von dr.majo Beitrag anzeigen
    Wir deutschen, so.lten den BuPrä nach GG Art. 26 verhaften!
    man muss sich vorstellen was den bundespräsidenten köhler zum rücktritt trieb:
    Knapp ein Jahr danach hat Horst Köhler sein Schweigen gebrochen und sich erstmals zu seinem damaligen Entschluss geäußert: "Ich bin zurückgetreten, um Schaden vom Amt abzuwenden", sagte Köhler in einem Gespräch mit der Wochenzeitung Die Zeit. "Die Angriffe auf mich im Zusammenhang mit meinen Äußerungen über sicherheitspolitische Interessen Deutschlands waren ungeheuerlich und durch nichts gerechtfertigt."

    Köhler war im Vorfeld seines Rücktritts wegen seiner Äußerungen zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr scharf kritisiert worden. Auf dem Rückflug von einem Besuch in Afghanistan hatte das Staatsoberhaupt ein Hörfunk-Interview gegeben und darin gesagt, im Notfall sei auch "militärischer Einsatz notwendig (...), um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege". Dies hatte zu diesem Zeitpunkt einen Sturm der Entrüstung in Berlin ausgelöst: Köhler habe Bundeswehreinsätze in Zusammenhang mit wirtschaftlichen Interessen gebracht, bemängelten Kritiker.
    aus dieser sicht, muss der bundespräsidentendarsteller sofort seinen hut nehmen!
  10. #329

    Zitat von Vergil Beitrag anzeigen
    genau so einen Bundespräsidenten brauchen wir: einen ohne Denkverbote. Einen, der sich eine eigene Meinung zutraut, egal ob diese nun populär ist oder nicht.
    Warum nicht gleich einen König oder Diktator? Demokratisch gewählt wird der ja ebensowenig, wie dieser Grüßaugust.








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