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Bundespräsident: Gauck wirbt für Auslandseinsätze der Bundeswehr
DPAJoachim Gauck fordert von den Deutschen mehr Offenheit für Auslandseinsätze der Bundeswehr - und bemängelt eine gewisse Distanz der Bürger zu den Streitkräften: "Dass es wieder deutsche Gefallene gibt, ist für unsere glücksüchtige Gesellschaft schwer zu ertragen", sagt der Bundespräsident.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...838386,00.html
- #290 12.06.2012 15:37 von
- #291 12.06.2012 15:38 von
- #292 12.06.2012 15:39 von
Glückssüchtige Gesellschaft
"Dass es wieder deutsche Gefallene gibt, ist für unsere glücksüchtige Gesellschaft schwer zu ertragen"
Heisst das, in weniger glücksüchtigen Gesellschaften werden die Gefallenen begrüsst? Wenn man depressiv ist, sind die Gefallenen eh schon wurscht? Der Mann sollte mal in seinen Schrank schauen und prüfen, ob noch alle Tassen da sind. - #293 12.06.2012 15:39 von
blödsinn
Kennt er bestimmt. Aber kennen Sie dies hier ?
"Rüstet unter Euch Leute zum Kampf gegen die Midianiter, die die Rache des HERRN an den Midianitern vollstrecken ..." Und sie zogen aus zum Kampf gegen die Midianiter, wie der HERR es Mose geboten hatte, und töteten alles, was männlich war ... Und die Israeliten nahmen gefangen die Frauen der Midianiter und ihre Kinder; all ihr Vieh, alle ihre Habe und alle ihre Güter raubten sie und verbrannten mit Feuer alle ihre Städte, wo sie wohnten, und alle ihre Zeltdörfer ...
Und Mose wurde zornig über die Hauptleute des Heeres ... und sprach zu ihnen: "Warum habt ihr alle Frauen leben lassen? ... So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch [für Sex bzw. für Sklavendienste] leben." (4. Mose 31, 3.7.9-10.14-15.17-18)
Das Christentum ist eine Philosophie aus der man sich die besseren Sachen heraussuchen sollte...
Und von einem Präsidenten sollte mein keine religiöse Verklärtheit IRGENDEINER Richtung fordern. - #294 12.06.2012 15:39 von
Feindesliebe
Oben wurde das Doppelgebot der Liebe zitiert, einschlägig ist aber die Feindesliebe, sie ist insofern wirklich empfehlenswert, weil sie hilft den den gegnerischen Menschen zu verstehen. Sie hassen uns nicht ohne Grund.
- #295 12.06.2012 15:39 von
Dann planen Sie schonmal wie wir die BRD von der europäischen Kontinentalplatte lösen und in einen geostationären Orbit verfrachten.
Oder welchen Plan haben Sie? Wollen Sie wieder eine Mauer um unser Land bauen? Ihre "blauäugigkeit" in allen Ehren....leider ist sie vollkommen realitätsfern! - #296 12.06.2012 15:40 von Seppedoni
traurig
Aha, auch du, mein Sohn Brutus.
Der amerikanische Präsident Eisenhower - ganz sicher kein Pazifist - hat schon vor Jahrzehnten in seiner Abschiedrede davor gewarnt, dass der militärisch-industrielle Komplex den Staat unterwandern könne. Offenbar sind wir auch in dieser Entwicklung mittlerweile einige Schritte weiter, nicht nur in den USA.
Wenn man Krieg führen will, muss man sich zu allen Zeiten eine Begründung einfallen lassen, die die Zeitgenossen schlucken. Zur Zeit ist es gerade die edle, humane Haltung, alle Menschen mit der Freiheit beglücken zu wollen. Dazu nur zwei Anmerkungen:
1. Es fällt auf, dass immer gerade diejenigen Länder mit unserer Freiheit beglückt werden sollen, in denen wir zufällig auch geostrategische, ökonomische oder sonstige Interessen haben. So hat z.B. der Völkermord in Ruanda vor einigen Jahren niemanden dazu gebracht, dort einzuschreiten, obwohl die Zahl der Opfer ungeheuerlich war. Andererseits sickert gerade durch, dass in Afghanistan auch große Vorkommen von Bodenschätzen vermutet werden. Und es musste ja auch schon ein Bundespräsident zurücktreten, weil er öffentlich zugegeben hat, dass wir Kriege um Ressourcen führen.
2. Das Weltbild "hier die zivilisierte Welt der Demokraten - dort die diktatorisch regierten Rückständigen", das der Ideologie der Militärinterventionen zugrunde liegt, verdeckt die Wahrheit, dass unsere Insel der Glückseligkeit auf den Knochen dieser unterprivilegierten Völker errichtet ist. Wir betreiben weltweit ein Wirtschaftssystem, das Täter und Opfer erzeugt. Mittlerweile kommen die Einschläge allerdings näher, Griechenland ist ja wohl nur der Anfang.
Im Übrigen frage ich mich, ob die Art und Weise, wie z.B. unsere amerikanischen Freunde bei ihren Freiheitsmissionen agieren, die Beglückten wirklich von unserer überlegenen Zivilisation überzeugen kann. - #297 12.06.2012 15:40 von
Kein guter Beitrag
Sie bejubeln da doch nur einen Beitrag der aussagt was unsere Goßväter auch im ersten und zweiten Weltkrieg wollten, aber das sollte man sich wieder aus den Köpfen vertreiben.
Kriege machen die Welt nicht sicher, sondern sie tragen nur die Macht einzelner weiter und sie schaffen damit nur neue Besitzverhältnisse.
Eine wirtschaftliche und finanzielle ausgegliche Gesellschaft muss sich nicht in Kriegen beweisen, das ist toataler Unsinn.
HR - #298 12.06.2012 15:40 von
Schlimmer?
Es bleiben natürlich die Strukturen der muslimischen Stammesgesellschaft - die sind im Yemen, Pakistan, bei den Islamisten in Nigeria etc. nicht besser.
Nein, es ist nicht schlimmer geworden im Irak.
Und nein, es es war nicht besser in Afghanistan, als die Taliban an der Macht waren und das Land ein Ausbildungslager der Al-Quaida.
Es sagt viel über unsere Medien, dass Sie davon überzeugt sind. - #299 12.06.2012 15:40 von
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