Bundespräsident: Gauck fordert mehr Einmischung von Wissenschaftlern

Mahnung an die Wissenschaft: Bundespräsident Joachim Gauck fordert Forscher auf, sich zu häufiger Wort zu melden. Wissenschaftler seien der Gesellschaft verpflichtet, ihre Arbeit darzulegen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...842621,00.html
  1. #1

    Da hat er wohl recht.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mahnung an die Wissenschaft: Bundespräsident Joachim Gauck fordert Forscher auf, sich zu häufiger Wort zu melden. Wissenschaftler seien der Gesellschaft verpflichtet, ihre Arbeit darzulegen.

    Bundespräsident Gauck fordert mehr Einmischung von Wissenschaftlern - SPIEGEL ONLINE
    Vor allem politisch denkende Psychologen sollten sich zu Wort melden.
    Diese führen allerdings in den sog. Lebenswissenschaften immer noch ein Schattendasein.
    Allerdings frage ICH mich, ob Gauck politisch kritische Psychologenstimmen immer gerne hört.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bundespräsident Joachim Gauck fordert Forscher auf, sich zu häufiger Wort zu melden.
    Welcher Naturwissenschaftler will freiwillig etwas mit Juristen, Politologen oder Soziologen zu tun haben? Was dabei herauskommt, kann man an Frau Merkel sehen: Eine zwischen alternativlosen Konstrukten absaufende ehemalige Logikerin.
  3. #3

    Ja klaaaar ...

    Nachdem man in der Schule die echten Wissenschaften in die Ecke drängt, weil vilel zu teuer und keine Lehrer, nachdem man in der Öffentlichkeit die Wissenschafter als realitätsfremde, schräge Typen darstellt ... Es ist doch gar nicht gewollt, daß objektive Tatsachen, interpretiert von kompetenten Personen zur tatsächlichen Politik führen. Immer und immer wieder werden Wissenschaftler die sich trauen, ihre Meinung zu sagen, öffentlich gekreuzigt. Keiner will Erklärungen lesen, die länger sind als 1..2 oberflächliche Sätze. Keiner will sich tief in ein Thema einarbeiten, bevor er dazu eine Meinung haben darf. Kein Politiker stellt, wenn er seine Position "verkauft" auch die dagegen sprechenden Punkte vernünftig dar. In vielen Fällen werden für die Öffentlichkeit taugliche Pseudobegründungen geliefert um Dinge aus völlig anderen Gründen umzusetzen (Stichwort Vätermonate). Diese Gesellschaft tut so, als wäre jeder Wähler gleich kompetent - oder jeder Minister für jedes Resort, ... Niemand wird in den luftigeren Höhen nach Kompetenz oder Leistung bezahlt. Heuchlerische Betrügerbande :-(.
  4. #4

    Wenn man seit knapp 20 Jahren nur Wirtschafts"wissenschaftler" fragt, nur Wirtschafts"wissenschaftler" abdruckt und nur auf Wirtschafts"wissenschaftler" hört, muss man sich doch nicht wundern.

    Solche abstrusen Schuldzuweisungen scheinen aber irgendwie typisch für Gaucks Denken zu sein. Dass viele Fachrichtungen und, nicht nur in der Wissenschaft, Sichtweisen systematisch aus der öffentlichen Diskussion herausgedrängt wurden, scheint ihm überhaupt nicht in den Sinn zu kommen.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mahnung an die Wissenschaft: Bundespräsident Joachim Gauck fordert Forscher auf, sich häufiger Wort zu melden. Wissenschaftler seien der Gesellschaft verpflichtet, ihre Arbeit darzulegen...
    Absolut! Wissenschaftler beteiligen sich viel zu wenig an öffentlichen/politischen Debatten. Deswegen ist es immens wichtig, deren Expertenwissen mit einzubringen. Auch ich forder alle Wissenschaftler auf, sich häufiger zu Wort zu melden!

    Bis auf solche, die den Klimawandel leugnen. Oder sich kritisch zur Solarförderung/Windkraft äußern. Auch Gegenthesen zum wunderbaren freien Markt wollen wir nicht hören. Oder irgendwas Negatives über unsere Mitbürger mit Integrationspotential. Schon mal garnicht sollten irgendwelche Forscher zu Wort kommen, die die DDR-Geschichte durchforsten. Auch Tabu sind Euroleugner, also diejenigen, die angeblich aufgrund valider Daten und/oder dem Grundgesetz Zweifel an einer Zentralregierung Europas haben. Ferner wollen wir nichts hören von....
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mahnung an die Wissenschaft: Bundespräsident Joachim Gauck fordert Forscher auf, sich zu häufiger Wort zu melden. Wissenschaftler seien der Gesellschaft verpflichtet, ihre Arbeit darzulegen.

    Bundespräsident Gauck fordert mehr Einmischung von Wissenschaftlern - SPIEGEL ONLINE
    es haben sich wissenschaftler in die politik eingemischt. zuletzt die klimatologen. wenn man sich anschaut wie die behandelt wurden kann ich verstehen, wenn andere wissenschaftler lieber darauf verzichten.

    und wenn in keiner polit-talkshow der besorgte B-promi fehlen darf aber ein echter wissenschaftler nur alle jubeljahre mal eingeladen wird ist das schon sehr traurig.
  7. #7

    Zitat von tsitsinotis Beitrag anzeigen
    Vor allem politisch denkende Psychologen sollten sich zu Wort melden.
    Diese führen allerdings in den sog. Lebenswissenschaften immer noch ein Schattendasein.
    Allerdings frage ICH mich, ob Gauck politisch kritische Psychologenstimmen immer gerne hört.
    Wieso? Aus der Sparte gibt es doch schon die Erkenntnis – und das allein reicht ja dann wohl auch – daß psychopathische, jedoch voll schuldfähige (Möchtegern)Diktatoren bzw. Fundamentalisten alles noch zu Lebzeiten erreichen wollen. Ausnahme ist da vielleicht(!!) die Erbdiktatur.
    Na ja, die Theologen wiederum konnte Gauck – wie geschehen - also wahrhaftig getrost beiseite lassen ...
  8. #8

    Eliten eines Landes

    sollten in jeder Beziehung sich den Politikern entgegen stellen.Ich glaube das waren auch die Jenigen die in der
    damaligen DDR den Mächtigen nach langen zögern entgegen getreten sind. Da hat unser Bundespräsident wieder einmal recht.mit dieser Forderung.
    Es gibt genug Reibungspunkte an solchen Leuten wie
    Rössler,Leuthäuser,Bahr,und viele Andere mehr die bei
    freien Wahlen niemals Volkes Stimme erhalten hätten.
    Diese Menschen muß ihre Unfähigkeit vor Augen geführt werden. UNd das könnten die Wissentschaftler.
  9. #9

    Gauck fragt sich...

    vielleicht sollte er seine Gedanken erst einmal sortieren bevor er Sie in die Welt entlässt? Das kommt mir alles recht diffus daher was er so von sich gibt. Erst die völlig blödsinnige Schleimerei in Richtung Bundeswehr ( die hat nirgends wo was verloren, schon garnicht am Hindukush m.M.) Sein Glücksgefühlstreben interessiert auch kein hart arbeitender Arbeitnehmer und jetzt fabuliert er über Wissenschaft. Alles gaga - mal schauen was als nächstes so rausblubbert. Also so langsam zweifel ich ob wir einen Bundespräses wirklich brauchen.