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Bundespräsident in der Kritik: Wulff legt Liste mit Urlaubseinladungen vor
Christian Wulff versucht es jetzt mit Transparenz. Über seine Anwälte ließ der Bundespräsident eine Liste mit Urlaubsreisen veröffentlichen, die er in den Häusern wohlhabender Freunde verbrachte. Darauf taucht unter anderem der Aufsichtsratschef der Talanx-Versicherungsgruppe auf.
Bundespräsident in der Kritik: Wulff legt Liste mit Urlaubseinladungen vor - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
- #40 18.12.2011 17:29 von
So ist es
wie Recht sie haben!
Übertriebene Häme und Hetze ist wohl nicht angebracht, wir reden hier allerdings vom Mann der das höchste Staatsamt inne hat. Insofern kann auch nicht von Kleingeisterei gesprochen werden.
Vorbildlich ist anders!
Heißt das denn jetzt, mal so nebenbei gefragt, daß man in der Privatwirtschaft dann eben auch Vetternwirtschaft genießen darf?
Wohl eher auch das nicht, umso mehr wäre es schön wenn wenigstens der Bundespräsident mit gutem Beispiel vorangehen würde.
Hoffen wir auf einen besseren noch zu ermittelnden Bundespräsidenten! - #41 18.12.2011 17:30 von
- #42 18.12.2011 17:30 von
- #43 18.12.2011 17:31 von
Nun
vielleicht liegt es aber genau daran. Möglicherweise hat Wulff sein Amt falsch verstanden und gedacht es wäre mutig etwas auszusprechen. z.B. die Anleihekäufe der EZB zu kritisieren. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass wegen dieses Kredits die Sau durchs Dorf getrieben wird. Und wenn SPON und BLÖD ins gleiche Horn blasen ist allemal was faul ;-)
- #44 18.12.2011 17:32 von
Wulff
Man muss ihm Nachweisen, dass er sein Ministeramt so ausgenutzt hat, dass seine Freunde in seinem Schatten Geschaefte machen konnten, durch die Freunschaft mit einem Ministerpraesidenten die Konkurrenz ausstechen konnten.
Ich denke, wenn man ein oeffentliches Amt inne hat, lernt man viele Geschaeftsleute, Baenker kennen. Evtl. schliesst man da auch gute Bekanntschaften oder gar eine Freundschaft.
Wenn ein Kanzler ins Ausland reist, hat er oftmals Wirtschaftsbosse und Firmeninhaber in seiner Deligation. Das hat nichts mit Merkel zu tun, Schroeder und andere Vorgaenger machen es doch genauso.
Wulff hat sich nicht geschickt verhalten aber einen Gesetzesverstoss
muss man ihm noch nachweisen. Wir erfahren doch nur Broeckchen aus den Medien, ich moechte mich der generellen Politikerhatz nicht anschliessen. - #45 18.12.2011 17:32 von
Ein tragisches Labyrinth von Verflechtungen
Kein Mensch wird verlangen, daß der Bundespräsident seinen Urlaub in der von der Agentur für Arbeit gesponsorten Wohnung eines
Hartz IV-Empfängers verbringt. Aber jeder kann erwarten, daß er von vornherein den Verdacht der Vorteilsnahme meidet.
Gibt es in diesen Kreisen nicht eine Art Schamgrenze oder wurde die mangels Beachtung aufgehoben?
So mancher wird sich eingestehen müssen : Es ist alles noch viel schlimmer als man vermutete.
Bitte , bitte liebe Journalisten hört endlich auf, mit den Finger auf andere zu zeigen!
Die hiesige Praxis sollte so etwas von selbst verbieten! - #46 18.12.2011 17:32 von
- #47 18.12.2011 17:33 von
Abgesehen davon,...
...dass sich Wulff diesen ganzen Schlamassel selbst zuzuschreiben hat, muss man sich doch auch fragen, was Wulffs "väterlichen Freund" Geerkens dazu brachte, ihm dermassen in die Parade zu fahren ?
Offensichtlich ist, dass im Augenblick massiv versucht wird, die amtierende Regierung zu zerstören. Der jämmerliche Zustand der FDP spricht Bände.
Und nun also der Wulff. Recht geschieht´s ihm eigentlich. Wer mit den Haien schwimmen möchte, sollte auch über Zähne verfügen. - #48 18.12.2011 17:35 von
- #49 18.12.2011 17:38 von
"Nachdem ... Vorteilsnahme bei Ferienreisen vorgeworfen worden war, trat er am 13. Januar 1991 von seinem Amt als Regierungschef zurück und legte am 31. Juli 1991 auch sein Mandat als Landtagsabgeordneter nieder." - und zwar ohne langes Zaudern, ohne Ausflüchte und ohne Drumherumgerede. Dieser Wikipedia-Auszug bezieht sich auf einen früheren Ministerpräsidenten meines Wahlheimatländles, mit dessen politischen Positionen mich nun wirklich nichts verbindet - aber ein wenig von dessen Stil- und Geschmackssicherheit wäre dem amterenden Bundespräsidenten schon zu wünschen.
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