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Bundespräsident in der Kritik: Buchprojekt über Wulff wirft neue Fragen auf

Eine weitere Bekanntschaft belastet den Bundespräsidenten:*Sein Freund David Groenewold zahlte im Jahr 2005 dem Autor eines wohlwollenden Wulff-Buchs gut 10.000 Euro Honorar. Warum?

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...808017,00.html
  1. #40

    Jetzt ist es langsam mal gut

    Es kann meines Erachtens nicht sein, was da gerade in der deutschen Medienlandschaft passiert. Vorab: mir ist relativ egal, von welcher demokratischen Partei der BuPrä gestellt wird.

    Enthüllungsjournalismus ok. Wulff hat Fehler gemacht, diese eingeräumt. Aber beginnen wir mal vorn: ein günstiger Kredit. Wer von Ihnen würde den nicht nehmen, wenn er angeboten wird? Es gehören immer zwei dazu, um einen Vertrag abzuschließen. Sollte also etwa Bestechlichkeit im Amt vorliegen, so sollte die BW|Bank die Konsequenzen ziehen.

    Was hier passiert, schädigt dieses Amt auf Dauer und gibt den Medienkonzernen die Macht über Sein oder nicht Sein und damit den Fortbestand von Demokratie. Ganz zu schweigen von diesem unsäglichen Aufmacher des Spiegel…
  2. #41

    Zitat von robs Beitrag anzeigen
    Habt Ihr Schmierfinken keine schwerwiegenderen Vorwürfe! Es nervt, und mittlerweile verkommt die ganze Geschichte zu einer Hetzkampagne. Diese Info reicht allenfalls für eine Randnotiz, jedoch nicht für eine Schlagzeile.
    Lang lebe die Korruption! Tod und Schande denen, die die Korruption aufdecken!

    Das wollten Sie damit doch sagen, oder?
  3. #42

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine weitere Bekanntschaft belastet den Bundespräsidenten:*Sein Freund David Groenewold zahlte im Jahr 2005 dem Autor eines wohlwollenden Wulff-Buchs gut 10.000 Euro Honorar. Warum?

    Bundespräsident in der Kritik: Buchprojekt über Wulff wirft neue Fragen auf - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Was ist hier "Neu" die Bekanntschaft und Nähe zu Groenewold stand schon am 11. 7. 2005 im Spiegel, die Welt hat schon 2006 von den finanziellen Transaktionen geschrieben.
  4. #43

    ...

    Zitat von Waldesmeister Beitrag anzeigen
    So allmählich wird das System hinter Wulffs Verhalten immer deutlicher:
    Wulff setzt sich energisch für Filmbranche ein --> Wulff bekommt Geld vom Filmbranche

    Wulff setzt sich energisch für die private Versicherungsbranche ein --> Maschmeyer (DER Abzocker dieser Branche) zahlt 50.000€ für Wulffs Buch und Wulff bekommt Luxusurlaub in der Villa des Chefs des Talanx-Versicherungskonzerns
    Wulff bekommt Kredit von Geerkens --> Geerkens darf gleich 4 mal hintereinander mit auf offizielle Präsidentenreise in der Wirtschaftsdelegation
    Wulff rettet LBBW --> Wulff bekommt 0,9%-Kredit zum Einkaufspreis, bei dem die LBBW sogar noch Verlust macht
    um die Liste zu erweitern

    Jürgen R. Viertelhaus sammelt Kohle für Die CDU in Niederachsen --> Mirja Viertelhaus-Koschig bekommt einen Sitz im Aufsichtsrat der NordLB
  5. #44

    Paparazzi-Journalismus

    Zitat von Andr.e Beitrag anzeigen
    Nur so ne Frage: Ist es Euch eigentlich langsam peinlich? Ich kenn selbst Online-Journalisten, aber so was wie euch hab ich noch nicht erlebt. Das ist mittlerweile Fremdschämen pur: Für jeden Furz von Wulff wird eine Wortaneinanderreihung samt Forenthread eröffnet. Oder herrscht das Prinzip: Wer will noch mal, wer hat noch nicht?
    Ich schließe mich Andr.e an. Worum es im Grunde doch geht, ist, dass der Bundespräsident Wulff verzweifelt versucht, seine Privatsphäre - die ihm genauso wie jedem anderen Bürger zusteht, zu schützen. Das ihm dabei in der berechtigten Wut gegen diesen erbärmlichen Paparazzi-Journalismus von Bild, Spiegel und Konsorten ein paar Fehler unterlaufen, ist aus meiner Sicht verständlich und verzeihlich. Ansonsten sehe ich nicht, dass er irgendeinen grösseren Schaden angerichtet hat. Jedenfalls nicht bei mir.

    Und auf die unsagbar klägliche "150 Euro, sowas"-Bemerkung von Frau Schausten hat er genau das Richtige geantwortet. Wenn ich bei Freunden übernachte, dann wären die sicher tödlich beleidigt, wenn ich Ihnen dafür Geld in die Hand drückte. Es geht doch ganz einfach mit einem Geschenk (ja, Geschenk!) oder einer Einladung zum Essen in ein Restaurant als Dank.

    Ebenso ist verständlich, dass der BP - auch wieder zum Schutz seiner Privatsphäre - seinen Urlaub im Domizil von Freunden oder Bekannten verbringt, und nicht in irgendeinem Hotel oder gar einem Ferienclub.
    Ihr Journalisten, lasst bitte endlich von einer Fortsetzung dieser Provinzposse ab. Sorgt lieber dafür, dass ein echter Schadensstifter wie KTG nicht mehr in ein verantwortungsvolles Staatsamt gelangt.
  6. #45

    Bedeutendes, oder gar nichts

    Zitat von zatze1 Beitrag anzeigen
    Langsam muss man sich für den SPIEGEL fremdschämen, der es sich geradzu wahnhaft und hysterisch zum Ziel gesetzt hat, den Bundespräsidenten zu stürzen. Ich würde mich freuen, mal wieder ein anderes Thema als Wulff im Aufmacher zu sehen. Ist für so eine angesehene Redaktion inzwischen richtig peinlich.
    Die Medien sollten schon etwas wirklich Bedeutendes ausgraben, oder lieber schweigen. Das ist meine Meinung.

    Sollte es nicht mehr gelingen, etwas wirklich Bedeutendes zu finden, dann ist Wulff gerettet. Die Bürger finden ihn zwar peinlich, aber eben auch harmlos.
  7. #46

    ein schönes Foto überm Artikel!

    fotos sagen doch wesentlich mehr....
    ich bin versucht vom <land des lächelns> zu sprechen, sozusagen vom kanzleramt richtung bellevue und gern auch bis zum hamburger abendblatt von gestern,
    wenn nicht diese verdammte operette wäre, zu dem die tragikomische mélange sich inzwischen entwickelt hat und offenbar auch von der süddeutschen online (kenntnis der mailbox, chefredakteur) bewahrheitet.

    zugleich, da wir in der musik uns bewegen, der hummelflug der presse, die mächtig schottischen flachball spielt, zwar flügelpässe, aber auch grandiose (siehe süddeutsche) steilvorlagen liefert.

    wie können wir die mauer der anwälte wulffens reflektieren und ins musikalische übersetzen: ich schlage vor: bilder einer ausstellung? da doch eingangs von der wahrheit der fotografie die rede vor.

    eine gelegenheit an barbara klemm und andere zu erinnern, die zwar keine schwarzen kanäle, dafür aber schwarzweisse und panchromatische kanäle zur verfügung haben.
    wann erklingt der grosse zapfenstreich?
  8. #47

    Zitat von Gerhard_Rohlfs Beitrag anzeigen
    Nun passierte etwas, womit man nicht gerechnet hatte:
    Wulff erweist sich als stärker als erwartet, er hat eine starke Frau an seiner Seite, und es gelang nicht, ihn im ersten Anlauf zu verscheuchen.
    Angenommen, Sie hätten recht. Dann würde Wulff vor Allem im Amt bleiben wollen um die Regierung zu bremsen.

    Gut, wäre in Ordnung. Aber warum sagt er das dann nicht? So entsteht nur der Eindruck er wolle im Amt bleiben weil...ja, warum denn eigentlich?
  9. #48

    Freunde

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ... Zwischen beiden habe sich rasch eine Freundschaft entwickelt, teilte Groenewolds Anwalt mit...
    Achso!
    Es handelt sich nur um die übliche 'Freundschaftsanbahnung' auf monitärer Basis.

    Schon seit dem gemeinsamen Drücken der Schulbank.
    Oder so.
    Achne, diese Info wird dann morgen nachgereicht ... durch Pruys Anwalt wahrscheinlich.
    Tschuldigung, wollte nicht vorgreifen.
  10. #49

    Zitat von Waldesmeister Beitrag anzeigen
    So allmählich wird das System hinter Wulffs Verhalten immer deutlicher:
    Wulff setzt sich energisch für Filmbranche ein --> Wulff bekommt Geld vom Filmbranche

    Wulff setzt sich energisch für die private Versicherungsbranche ein --> Maschmeyer....
    Hallo,
    also ich kann da nix verwerfliches erkennen (ironie aus). Was muss eigentlich noch kommen das unsere justiz mal in aktion tritt? Jeder kleine beamte wäre schon im knast!


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