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Bundesligist Hannover: Schmadtke bleibt doch 96-Sportdirektor

Getty ImagesVerwirrung in Hannover: Vor zwei Wochen hatte Jörg Schmadtke angekündigt, seinen Job als Sportdirektor von 96 aufgeben zu wollen. Nun verkündete der Verein, dass der 48-Jährige doch weitermacht. Der Grund: Schmadtkes Familie zieht um.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...832696,00.html
  1. #1

    Witzlos

    Scheinbar hat sein Engagement bei Köln oder sonstwo in der Nähe nicht hingehauen und nun wird zurückgerudert.
  2. #2

    Kunst geht nach Brot

    Das möchte man nach der Umzugsentscheidung pro Hannover ausrufen!-Wer beruflich in gehobener Position tätig war,weiß,dass diese Frage zwangsläufig auftaucht,denn am kuscheligen Heimatort gibt es höchst selten den dauerhaft attraktiven Arbeitgeber und Tätigkeitsbereich.
    Erfahrungsgemäß gewinnt auch die mitziehende Familie von einem Ortswechsel und gewinnt neue Einsichten!
  3. #3

    .

    Zitat von freiemeinungbo Beitrag anzeigen
    Scheinbar hat sein Engagement bei Köln oder sonstwo in der Nähe nicht hingehauen und nun wird zurückgerudert.
    Das ist natürlich höchst dramatisch. Was daran witzlos ist, erschließt sich mir nicht, aber gut. Vor allem weil es mit Sicherheit deutlich attraktivere Jobs gibt, als den des Sportdirektors bei Köln. Sportlich mein ich, finanziell mag sich das durchaus lohnen.
  4. #4

    Tolle Leistung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Verwirrung in Hannover: Vor zwei Wochen hatte Jörg Schmadtke angekündigt, seinen Job als Sportdirektor von 96 aufgeben zu wollen. Nun verkündete der Verein, dass der 48-Jährige doch weitermacht. Der Grund: Schmadtkes Familie zieht um.

    Hannover 96: Jörg Schmadtke bleibt doch Sportdirektor - SPIEGEL ONLINE
    Herzlichen Glückwunsch Herr Kind. Zwar wurde in Hannover schon Fussball gespielt,bevor Herr Schmadtke Sportdirektor wurde, allerdings haben seine Vorgänger (Christian Hochstätter, Ilja Kaenzig, Ricardo Moar) im Gegensatz zu ihm mit hohem finanziellen Einsatz eher mittelmäßige Plazierungen erreicht.

    Persönlich hatte ich nicht mehr mit einem Happy End in diesem Fall gerechnet. Manchmal muss mann seine Prioritäten und Wertschätzungen jedoch mal klar aussprechen. Hier das Signal von Schmatdke an seine Familie, das zeigt, dass Fussball nicht alles ist. Dort das Bemühen von H96, den Vater des Erfolges, zweimal hintereinander Teilnahme am UEFA-Cup, zu halten.

    Ich hoffe die Erfolgsstory wird noch um das eine oder andere Kapitel von den heutigen Protagonisten ergänzt.

    96 olé
  5. #5

    Im Ernst

    Zitat von freiemeinungbo Beitrag anzeigen
    Scheinbar hat sein Engagement bei Köln oder sonstwo in der Nähe nicht hingehauen und nun wird zurückgerudert.
    warum sollte jemand mit Schmadtkes Reputation zu einem Klub wie Köln gehen ?
    Zum Vergleich:
    Hannover ist finanziell gesund, spielt nächste Saison international. Er hat einen unbefristeten Arbeitsvertrag und wird geschätzt. Die Fans fallen allenfalls dadurch auf das sie den Verein gut unterstützen und ohne große Zwischenfälle feiern können.


    Jetzt Köln:
    Ein 70 Mio Etat der runter auf 20 Mio muss. Dazu haben die meisten abstiegsgurken auch noch einen Vertrag für die Zweite, die Spieler die geld bringen würde, oder wert wären sie zu halten haben Ausstiegsklauseln. Der verschuldete Club hat so gut wie keinen Spielraum. Die erste aufgabe wäre erstmal spieler loszuwerden, die schon in dieser Saison teilweise zu schlecht fuer die erste Abstiegself waren.
    Sicher das wäre natuerlich eine Herausforderung für einen Sportdirektor. Dazu kommt aber das der ganze verein ein desolates bild abgibt. Die verbliebene Vereinsführung wirkt völlig überfordert, die Fans fallen die ganze Zeit aus dem Rahmen, so das man als Sportdirektor schon genau weiss, das geht nächste Saison so weiter.

    Warum also um alles in der welt sollte sich ein Schmadtke diesen Schleudersitz antun ? Klar Kölner Fans fantasieren über so dinge wie Schmadtke als Spodi und Ragnick als Trainer. In der Realität wirds ein Trainer werden der verzweifelt genug ist:
    Also Neururer, Loddar, Oenning oder dieser Mario Petrasouli oder wie der Ex-Trainer der Hoppenheimer hiess.

    Nene bei Köln bin sicher, wenn kein wunder geschieht gehts weiter runter.
  6. #6

    Ja, ja. Da ist was wahres dran. Bis auf eines: Nur ein geringer Anteil von den sog. Fans des FC fallen aus dem Rahmen. NICHT ALLE. Oder gab es nicht in der Vergangenheit keine Auswüchse von sog. H96-Fans ?

    Man soll es endlich mal lassen, immer alle in einen Topf zu schmeißen.

    Das haben die richtigen Fans nämlich nicht verdient. Egal von welchem Verein diese Fans sind.

    Zitat von Bee1976 Beitrag anzeigen
    warum sollte jemand mit Schmadtkes Reputation zu einem Klub wie Köln gehen ?
    Zum Vergleich:
    Hannover ist finanziell gesund, spielt nächste Saison international. Er hat einen unbefristeten Arbeitsvertrag und wird geschätzt. Die Fans fallen allenfalls dadurch auf das sie den Verein gut unterstützen und ohne große Zwischenfälle feiern können.


    Jetzt Köln:
    Ein 70 Mio Etat der runter auf 20 Mio muss. Dazu haben die meisten abstiegsgurken auch noch einen Vertrag für die Zweite, die Spieler die geld bringen würde, oder wert wären sie zu halten haben Ausstiegsklauseln. Der verschuldete Club hat so gut wie keinen Spielraum. Die erste aufgabe wäre erstmal spieler loszuwerden, die schon in dieser Saison teilweise zu schlecht fuer die erste Abstiegself waren.
    Sicher das wäre natuerlich eine Herausforderung für einen Sportdirektor. Dazu kommt aber das der ganze verein ein desolates bild abgibt. Die verbliebene Vereinsführung wirkt völlig überfordert, die Fans fallen die ganze Zeit aus dem Rahmen, so das man als Sportdirektor schon genau weiss, das geht nächste Saison so weiter.

    Warum also um alles in der welt sollte sich ein Schmadtke diesen Schleudersitz antun ? Klar Kölner Fans fantasieren über so dinge wie Schmadtke als Spodi und Ragnick als Trainer. In der Realität wirds ein Trainer werden der verzweifelt genug ist:
    Also Neururer, Loddar, Oenning oder dieser Mario Petrasouli oder wie der Ex-Trainer der Hoppenheimer hiess.

    Nene bei Köln bin sicher, wenn kein wunder geschieht gehts weiter runter.
  7. #7

    Nicht ganz ohne Witz

    Zitat von freiemeinungbo Beitrag anzeigen
    Scheinbar hat sein Engagement bei Köln oder sonstwo in der Nähe nicht hingehauen und nun wird zurückgerudert.
    Es heißt ja schon länger das Kind Herrn Schmadtke gern als seinen Nachfolger sehen würde.

    Vielleicht hat sich ja in der Richtung was Konkretes getan und es ist festgelegt worden?

    Vielleicht wollte Schmadtke diesen inoffiziell eh angedachten Fahrplan der Übernahnme nur etwas beschleunigen (Spekulation genau wie der Verdacht das er in Köln wäre wenn die in der BL geblieben wären) um mehr zu bekommen als nur den Posten eines Sportdirektors der ziemlich erolgsabhängigt ist und weniger gesicherte Zukunft bietet wie der Chef eines Vereins zu sein zu können (gut der Posten ist auch nicht sicher - aber erst mal in Aussicht nach dem derzeitigen Posten und damit verlängert sich diie Zukunft an einem Ort für ihn).

    Ich denke das er nun seine Familie nachholt ist ein Zeichen dafür das er seine Zukunft in Hannover sieht und das die über den Posten eines Sportdirektors hinausgeht
    Ich denke das er absehbar (ca. 1-2 Jahre) der Chef des Vereins sein wird.

    Kurz:
    Ich denke dass das Bonbon in absehbarer Zeit Chef des Vereins werden zu können seine Meinung (egal welche Beweggründe er zur Auflösungsbitte des Vertrags hatte) geändert hat.
    Dafür spricht dass er seine Familie nachholt und sich offensichtlich auf längere Zeit in H einrichten will.
    Welche Rolle die Vertragsbedingungen, die er als Sportdirektor ja unterschrieben hatte, eine Rolle bei der neuen Meiungsbildung gespielt haben (ein neuer Verein hätte wohl eine Ablösesumme zahlen müssen) werden wir kaum erfahren.

    Nur Eines haben die Fans des Vereins und die Gegner des Herrn Kinds (ein paar verrückte Fans die immer noch nicht begriffen haben gibt es noch - aber seit heute sind es noch weniger) mal wieder erlebt:

    Der Mann ist Klasse und ohne ihn stände 96 nicht dort wo 96 heute steht sondern wäre längst in der Bedeutungslosigkeit versunken und hieße Braunschweig oder Köln oder wäre sogar pleite gegangen.


    Ansonsten gilt für die Gegner des Herrn Kind frei nach Ewald Lienen:

    Demokratie ist eine feine Sache - nur nicht im Fußball.

    Irgendeiner muß schließlich die Richtung bestimmen.
    Schmadtke ist da der ideale Nachfolger von Kind.
  8. #8

    Menschlich

    Ich freue mich, dass Herr Schmadke in Hannover bleiben kann. Wer verfolgt hat wie er dort Strukturen aufgebrochen und dem Verein neue Impulse gegeben hat, wird verstehen warum Herr Kind derart um ihn gekämpft hat. Vielleicht liegt es aber nicht nur an den Erfolgen, sondern auch daran dass in Hannover vielleicht doch mehr Menschlichkeit im Fussball herrscht, nachdem die Menschen dort den Verlust von Robert Enke erleben mussten.
    Es wäre wunderbar wenn Herr Schmadke seine Arbeit fortführen könnte und dabei vor allem dem die gebührende Zeit widmen könnnte was für ihn das Wichtigste ist - seiner Familie.
  9. #9

    Finde ich gut, daß 96 einen fähigen Mitarbeiter halten kann.

    Offensichtlich scheint bei 96 ein besseres Management zu herrschen als in anderen Bundesliga-Clubs.

    Weiter so, Schmadtke, Kind und Slomka, vielleicht schafft ihr es ja in den nächsten Jahren noch in die Championsleague!


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