DPADer Westen liegt bei der Betreuung der Kinder unter drei Jahren immer noch weit hinten. In einem Ranking des IW Köln liegt Nordrhein-Westfalen abgeschlagen am Schluss der Tabelle. Auf den ersten fünf Plätzen: die ostdeutschen Bundesländer, angeführt von Sachsen-Anhalt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...854510,00.html
Wenn man richtig integrieren will, dann muss ein Kind mit Migrationshintergrund schon vorher in Kontakt mit einheimischen Kindern kommen, um die Sprache optimal zu erlernen. Das gleiche gilt für Kinder aus sozial schwachen oder Verhaltensauffälligen Haushalten. Wenn ein Kind in den Kindergarten kommt und die Betreuer/Kinder das Kind nicht verstehen und umgekehrt, dann ist der soziale Ausschluss vorprogrammiert.
Das schöne und richtige deutsche (und amerikanische) Wort lautet seit jeh her "Kindergarten" und nicht Kita, Krippe oder ähnlicher Blödsinn !
Und auch durch den Spiegel lasse ich mir meine Sprache nicht mehr nehmen oder verunstalten !
Verzögerte und nicht erfolgte Entwicklung sozialer Kompetenzen, Interaktion mit Gleichaltrigen, Ausprägung von Autonomieverhalten und selbstständigen Handelns, Anerkennung von Autoritätspersonen außerhalb der Familie......
Und auch für die Mama, und bzw. auch für die Soziale Gemeinschaft ergibt sich der ein oder andere Nachteil beim Wiedereinstieg in den, oder komplettes Fernbleiben vom Arbeitsmarkt....
Mal anders gefragt; wo sind denn die Vorteile der Betreuung zu hause?
Dann lesen Sie doch selbst, was den Unterschied ausmacht:
Kindertagesstätte
die Kinderkrippe oder Großtagespflege (für Kinder bis drei Jahre),
.
der Kindergarten (für drei- bis sechsjährige), zum Teil werden nur Ganztagskindergärten Kindertagesstätte genannt, und
.
der Hort oder Schulhort, den Grundschulkinder vor Schulbeginn und nach Schulende besuchen können; in Ländern mit sechsjähriger Grundschulpflicht liegt ein Problem für elf- und zwölfährige vor,
[...]
Ich zahle für zwei Kinder in Bayern mtl. ca. 220,- für 2 Kindergartenplätze. Das kann sich, auch im reichen Bayern, nicht jeder leisten, wie soll in Bayern also so eine Kindergarten-Quote erfüllt werden ?
Der Gipfel aber: Mit meinem Steuergeldern erfüllen dann aber, oh Wunder, alle ostdeutschen Bettelstaaten incl. des Pleitelands Berlin ihre Kindergartenquote noch am besten ! Ja klar, können sie doch KiGa Plätze aufgrund dieser seit Jahrzehnten andauernden absurden Transferleistungen aus Süddeutschland völlig umsonst anbieten.
Diese ostdeutsche Quotenerfüllung beruht ausschließlich auf dem Fleiß und der Arbeitskraft von Bayern und Baden-Würthemberg.
Und die Quote derer, die das betrifft ist wie groß?
<15,9%? oder > 50%?
Frei nach IKEA: Poppst Du nur, oder erziehst Du auch (selber)?
Wer Kinde in die Welt setzt sollte sich auch um selbige kümmern (können).
Es ist ja auch einfache in unserer Vollkaskogesellschaft, diffus die Kitas, Krippen, Schulen, Allgemeinheit für ein Heer verzogener Kinder und Jugendlicher verantworlich zu machen, als aus gerechnet selber der Einzelfall zu sein, mit der Erziehung gescheitert ist.
Für Sozialschwache, Bildungsferne und Mirgranten kann, soll, und muss eine entsprechende Betreuung und Förderung angeboten werden, aber mann wird wohl schwerlich jemanden dazu zwingen können, diese Angebote auch anzunehmen.
Warum wird das Geld nicht mal in Bildungsmittel gesteckt? Ich habe gerade erst wieder ~400€ für Schulbücher und Arbeitsmaterialien für 2 Kinder auf den Tisch gelegt. Wie wäre es, die Schulen finanziell so auszustatten, dass sie die entsprechenden Unterrichtsmaterialien gleich für alle Schüler en Block einkauft (Rahmenverträge o.Ä.). Dann braucht man auch nicht über Gleichheit, Benachteiligung, Bildungsgutscheine etc. streiten.
KiTa vor dem 3. Lebensjahr bedeutet mitnichten, dass man nicht mehr für sein Kind da sein muss.
Wer sich mit seinem Kind beschäftigen kann und befähigt ist, es ordentlich zu erziehen, kann dies morgens, abends und am WE machen und sollte froh sein, wenn ausgebildete Fachkräfte und größere Gruppen gleichaltriger Kinder die Sozialisation zusätzlich verbessern.
Wer es nicht kann, dem hilft es auch nicht, das Kind rund um die Uhr zu Hause zu haben. Für den sind die Fachkräfte sogar noch eher zu empfehlen.